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Montag, 16. Mai 2016

[Review] Batiste Trockenshampoo...oder: eine Geschichte voller Missverständnisse..

Wenn man meine bisherigen Kommentare unter Trockenshampoo-Reviews liest, dann lauten sie in etwa so: 
"Irgendwie erschließt sich mir der Sinn nicht; ich streue das erst ein, um es dann ewig lange auszubürsten. Da könnte ich ja auch gleich Haare waschen."
Ursächlich dafür sind zwei Dinge:

  1.  Mein Waschrhythmus ist mit 4-5 Tagen recht lang
  2.  Ich habe von Natur aus Locken
Ich habe also keine besonders schnell fettende Kopfhaut, trage keinen Pony und, obwohl meine Haare im Laufe der Zeit ihrer Vogelnest-Flair verloren haben und sowohl kürzer (gewollt) als auch dünner geworden sind (nicht so gewollt), bereitet es mir bei Produkten, die auf die Kopfhaut aufgetragen werden sollen, noch immer Probleme eben diese zu erreichen. Seit ich weiß, dass es Menschen gibt, die durchaus auch mal Sonnenbrand auf der Kopfhaut haben, finde ich diesen Umstand inzwischen weitaus weniger problematisch. ;) Ausprobieren wie lange ich wohl benötigen würde, um ein Trockenshampoo auszukämmen, wollte ich dennoch nicht.
Dass es zudem farbige Varianten gibt, ermutigte mich nicht gerade, da ich weder 'richtig' braun-, noch blond- oder gar rothaarig bin. Und grau werde ich schon von alleine...

Ich lebte also lange Jahr glücklich und zufrieden ohne Trockenshampoo. Und hätte es auch noch weitere Jahre getan, hätten wir nicht beschlossen unser Bad umzubauen. Im Vorfeld hatte ich mich bereits mit Unmengen an Baustaub, der ständigen Gesellschaft von Handwerkern und dem Fehlen meiner geliebten Badewanne abgefunden. Was ich allerdings nicht bedacht hatte: ich gehöre zu der von Mario Barth beschriebenen Spezies von Frauen, die Duschen/Baden mit und ohne Haare betreiben ;). Unser Bad in der oberen Etage verfügt zwar über eine Duschkabine, aber lediglich über ein kleines Waschbecken mit einem sehr kurzen Wasserhahn, der Haare waschen so ganz und gar nicht zulässt. 

Tja, und dann hat man das Dilemma, denn die Frage "Duschen mit oder ohne Haare?" gewinnt plötzlich an äußerster Wichtigkeit. Insbesondere dann, wenn man entschieden hat, dass sie für zu Hause noch ganz passabel aussehen (man also "ohne Haare" waschen, duscht), man spontan dann aber doch zu einem Termin muss oder sich verabredet hat und feststellt, dass man vielleicht doch lieber die Haare hätte waschen sollen. Und dann noch mal komplett duschen, nur um die Haare zu waschen?! 

Bei Diana von I need Sunshine las ich dann einen Post zu den Batiste Trockenshampoos und fand sie erstaunlicherweise ganz interessant. Die Sorte Fruit & Cheeky Cherry sprach mich dufttechnisch auch noch an und so probierte ich dann mal mein Glück.

Mittwoch, 11. Mai 2016

Aufgebraucht & Nachgekauft Februar 2016

Und wieder mal ein Throback ;) Ich hoffe, Ihr könnt noch...aber wir nähern uns ja so langsam dem Status Quo an.
Heute also meine aufgebrauchten Produkte aus dem Februar und ein bisschen aussortiert habe ich auch...


Beginnen wir gleich mit einem für mich absolut untypischen Produkt: Trockenshampoo. Und jeder, der schon mal einen Post zum Thema veröffentlicht hat, hat sicher von mir einen verständnislosen Kommentar geerntet. 3 Jahrzehnte hat es gedauert bis ich erkannt habe, dass Trockenshampoo gar nicht so unnütz und aufwändig ist, wie ich eben in all dieser Zeit angenommen hatte ;). Meine Meinung geändert hat die Marke Batiste in der Cherry Version, dass ich im Angebot bei Rossmann gekauft habe. Keine NK, aber tierversuchfrei und vegan. Und wie das genau passieren konnte, erfahrt Ihr demnächst in eine Review desselbigen.

Nachkaufprodukt? Kommt definitiv in Frage...


Nachdem ich von der flouridhaltigen Alverde-Zahnpasta bereits zwei Tuben geleert habe, habe ich nun das Rossmann-Pendant getestet. Die Alterra Zahncreme mit Bio-Minze hat mir recht gut gefallen. Generell freue ich mich darüber, dass es doch immer mehr und mehr flouridhaltige Zahncremes im NK-Bereich gibt. Als Minz-Fanatikerin könnte sie mir noch etwas minziger sein. Müsste ich mich zwischen den beiden Sorten entscheiden, würde ich dieser den Vorzug geben.

Nachkaufprodukt? Ja. Ich mochte das Putzgefühl, den Geschmack und finde es prima, dass ich sie einfach in der Drogerie kaufen kann.

Donnerstag, 5. Mai 2016

[Review] From Day to Night...oder: Myrto Day Cream T *

Mein Freund und ich haben uns vor längerer Zeit getrennt. 
Also nicht so wie Ihr jetzt vielleicht denkt ;). In Sachen Wäsche waschen. Während er alles bei 60° wäscht und hinterher in den Trockner wirft (alles!), habe ich es geschafft, mir in den letzten Jahren einen Kleiderschrank voller "max. 40° Feinwäsche"-Stücke zuzulegen. Nachdem er auf diese Weise (m)einen nicht gerade günstigen Pullover auf XXXS-Grösse geschrumpft hat, haben wir beschlossen, dass es besser ist, wenn wir fortan getrennt waschen.

In einem anderen Bereich sind wir von Anfang an getrennte Wege gegangen: während ich tierversuchsfreie  und eben hauptsächlich Naturkosmetik kaufe, greift er zu Produkten, die weder das eine noch das andere sind. Ich hab' schon mehr als nur einmal über seine Sucht nach Head & Shoulders ("das macht meine Haare so schön weich!") und Axe gestöhnt. Und ihm immer wieder Alternativen untergeschoben ;). Nicht, dass ich es ihm gewünscht hätte, aber so langsam rächt es sich: trockene und schuppige Stellen auf Gesicht und Körper. Tatsächlich war es nun endlich soweit und er akzeptierte meine Produktvorschläge.

Im vergangen Jahr erreichte mich von Myrto Naturalcosmetics ein Päckchen mit PR-Samples. Dem Päckchen lag neben den beiden Produkten, die ich mir ausgesucht hatte, die Bio Argan Day Cream T bei, welche ich jedoch erst mal zur Seite legte. So richtig begeistern konnte sie mich nicht. Nicht, weil sie nicht schön mild formuliert ist - das ist sie nämlich! Sondern einfach, weil ich keine Tagescreme verwende bzw. eben nur eine mit LSF. 

Nun kam also mein Freund ins Spiel und mir fiel ein, dass ich diese noch in der "Reserve-Kiste" hatte. Ich reichte sie also an ihn weiter.
Wie es der Zufall manchmal so will, war plötzlich meine Nachtcreme leer. Was also tun, wenn die Haut trocken ist? Ich griff zu "seiner" ;). Und war absolut begeistert: die Konsistenz ist nicht zu fest und nicht zu flüssig. Bei einer Tagescreme für trockene Haut hatte ich mir etwas recht fettiges und schweres vorgestellt. Das ist hier überhaupt nicht der Fall! Im Gegenteil: sie spendet angenehm Feuchtigkeit und gleichzeitig auch Fett. Für mich also eine perfekte Nachtpflege. Sie hinterlässt allerdings einen ganz leichten, etwas klebrigen Film auf der Haut. Abends stört mich das nicht; wer tagsüber pudert, für den könnte das auch ganz passend sein. Ansonsten ist das vielleicht Frage des Geschmacks. 



Fragen könnte man sich ohnehin, warum ich nicht schon längst Produkte der Marke vorgestellt habe; sind diese doch tierversuchsfrei, alkoholfrei und ein Großteil mild formuliert. Zudem wird versucht möglichst viele Rohstoffe aus Fair Trade Kooperationen zu beziehen und die Verpackung umweltfreundlich zu gestalten. Ich liebe zudem Air Spender und fehlende Umverpackungen ;). Und: fast alle Produkte sind vegan (Ausnahme ist hier die Haarpflege).

Tatsächlich hat mich das verkürzte "Frei von Konservierungsstoffen und Emulgatoren" gestört. Zum einen finde ich Konservierungsstoffe in Kosmetika durchaus sinnvoll, um sie vor Kontaminierung zu schützen und sie eben länger haltbar zu machen. Wobei ich hier erwähnen muss, dass die Spender ihren Teil dazu beitragen und die Produkte im Schnitt auch länger haltbar sind als im Vergleich zu manchem Frischekosmetik-Konkurrenten. Zum anderen ist das mit Emulgatoren so ja auch nicht ganz richtig: es werden Emulgatoren eingesetzt, allerdings keine herkömmlichen. Wenn etwas aussieht wie eine Ente, watschelt wie eine Ente und quakt wie eine Ente...genau. Um Öl- und Wasserphase miteinander verbinden zu können, bedarf es einfach eines Emulgators. Auf der Myrto-Homepage findet man dazu etwas genauer:
Wir verzichten auf Fettsäure-basierte Emulgatoren, wie sie in der Naturkosmetik üblich sind. Stattdessen enthalten unsere innovativen Bio Conditioner, Haarkuren, Kopfhautkuren, Deodorants und Cremes Obst- und Getreidefasern. Diese halten wässrige und fetthaltige Bestandteile einer Emulsion stabil zusammen, ohne dabei mit ihren Molekülen in die schützende Barriereschicht der Haut einzudringen und diese anzulösen. So wird eine hervorragende Pflegewirkung und Hautverträglichkeit auch bei sensibler und problematischer Haut erreicht. 
Und dem ist tatsächlich so: Bestimmte Emulgatoren (etwa mizellenbildende Substanzen) können reizend und austrocknend wirken. Vereinfacht gesagt lagern sie sich in die Hornschicht ein und 'verbessern' so deren Permeabilität, was dann eben zu einem gesteigerten transepidermalen Wasserverlust führt und das Eindringen von Irritantien erleichtert. Bei PEG ist dies beispielsweise der Fall (ein Gruß an Jenny von Zeitvertreib ;)).   [Quelle: Martina Kerscher, Dermatokosmetik, S.80f.] Aber keine Angst; es gibt eine Reihe vom Emulgatoren, die weniger irritierend und austrocknend wirken, z.B. Lipoproteine. 

Myrto setzt hier auf Beta-Glucan. Und hier kommt ein weiterer Punkt, warum ich Verkürzungen nicht so mag: auch dieses penetriert die Haut (hier mehr dazu), ist aber ein tolles Antioxidants, Anti-Irritant und wirkt sehr entzündungshemmend. Von der Haut wird es schnell absorbiert und vom Immunsystem akzepiert, so dass es der Haut hilft sich selbst zu heilen (hier mehr). Ein toller Wirkstoff!

Und erwähnte ich bereits, dass mein Freund sie als Tagescreme mag? Und ich sie großartig als Nachtcreme finde? ;)
30ml kosten übrigens 27,50€. Die Produkte können lediglich im Myrto-Onlineshop bezogen werden.

Der geneigte Leser wird sich vielleicht fragen: hm, sonst schwärmt sie doch von der Mysalifree-Nachtpflege? Ja, tut sie immer noch ;). Und diese liegt für mich auch nach wie vor auf Platz 1. Auch preislich (50ml kosten 35,50€). Allerdings hat mich die Bio Argan Day Cream T wirklich positiv überrascht und sie kommt schon sehr nah dran. Und sie hat Lust auf mehr geweckt: nämlich die neue Gesichtsmaske, die ebenfalls mild formuliert ist und damit ein Novum im NK-Bereich, indem sonst die Lavaerden-Masken dominieren. 


Habt Ihr schon Myrto Produkte ausprobiert? Welche und wie haben sie Euch gefallen? Und pienzig seid Ihr, wenn es um Werbeversprechen geht?^^

Samstag, 30. April 2016

Jahresfavoriten 2015

Eigentlich sollte an dieser Stelle - mal wieder - ein anderer Post erscheinen ;). Nachdem ich festgestellt habe, wie weit das Jahr doch schon voran geschritten ist, habe ich mich dann aber entschlossen Euch endlich mal meine Favoriten aus dem vergangenen Jahr zu zeigen...


Nachdem ich meine Jahresfavoriten 2014 noch in zwei Posts aufgeteilt habe: Pflege und dekorative Kosmetik, habe ich die Produkte diesmal zusammengefasst. Einige Produkte von damals finde ich noch immer toll, andere sind wurden von mir aus verschiedenen Gründen "ausgelistet".

So z.B. die Gesichtsmaske von Annané. Ich mag sie noch immer, zugunsten meiner Umstellung auf reizfreie Pflege  habe ich sie jedoch aus meiner Routine gestrichen. Ein Schritt, den ich noch immer nicht bereue. Ganz im Gegenteil! Meine Haut ist so gut wie nie zuvor. In den letzten Woche habe ich sogar das chemische Peeling weggelassen.
Eingezogen ist stattdessen die Gesichtsmaske von Vestige Verdant. Eine reizfreie "Maske" im NK-Bereich zu finden, ist gar nicht so einfach. Zumindest, wenn man nach etwas sucht, dass auch bei trockener Haut hilft. Zwar lässt sich aus einer Reihe von Lavaerde-Masken wählen, aber irgendwie fehlte mir der "Kick". Bis ich eben diese Torf-Version fand. Diese enthält Huminsäuren, die bei einer Reihe von Hautproblemen helfen. Mehr Infos dazu findet Ihr z.B. bei Futurederm (und mehr zu der richtigen Abgrenzung zwischen Maske, Packung und Kompresse bei Incipedia ;)). Übrigens lese ich immer wieder, dass der Preis recht abschreckend wirkt: und ja, 49€ sind in absoluten Zahlen erst mal wahrlich kein Schnäppchen. Allerdings enthält der Tiegel 200ml, Konkurrenzprodukte lediglich die Hälfte oder weniger (für die Revitalisierende Maske von Hauschka zahlt man beispielsweise um die 25€ für gerade mal 30ml). Und aus eigener Erfahrung: man hat sehr lange etwas davon. Einzig die Sauerei beim Abspülen nervt etwas ;).

Dass Gesichtsöle und ich noch mal Freunde werden, hätte ich nie gedacht. Inzwischen klappt das ja hervorragend und ich möchte sie in meiner Routine nicht mehr missen. Auf das Melonensamenkernöl von Alaffia hat mich Viktoria von Beautyjungle gebracht. Die zeigte ihr TK Maxx Schnäppchen nämlich bei Instagram und zählte auch direkt die Vorteile dieses auf: so ist es reich an Omega 6 und 9 und pflegt die Haut sehr gut. Das Tolle daran: es ist sehr leicht, zieht schnell ein und fühlt sich überhaupt nicht fettig an. Gerade für Gesichtsöl-Einsteiger sehr geeignet. Es hätte auch schon längst eine eigene Review erhalten, wäre es hier leichter erhältlich. Soweit ich gesehen habe, muss man entweder Glück bei TK Maxx haben oder direkt in den USA bestellen. Oder eben auf eine andere Marke ausweichen ;).

Die Frantsila Fußcreme war auch 2015 mein Liebling: wie auch schon im Jahr davor mein Retter bei müden und schweren Beinen. Hinzu gesellt hat sich die Deep Steep Foot Cream. Viele der von mir bisher ausprobierten Fußcremes waren mir entweder zu leicht oder zu fettig. Diese bietet die perfekte Mischung aus beidem. Mehr dazu in der ihr gewidmeten Review.

Im Zuge der reizfreien Pflege, habe ich mich auch vom Konzept der fettfreien Nachtpflege verabschiedet. Meine Haut benötigt einfach Feuchtigkeit und Fett. Lange habe ich die Martina Gebhardt Shea Cream und Lotion gemixt, um dies zu erreichen. Bis ich ein PR-Sample der Mysalifree Nachtcreme zugeschickt bekommen und mich direkt verliebt habe. Leicht moussig kommt sie aus dem Spender; spendet eine riesige Portion Feuchtigkeit, ist dabei aber nicht zu leicht und gibt eine gute Rückfettung. Meinen Lobgesang findet Ihr hier.

Ein weiteres Novum in meiner Routine: ich habe begonnen vermehrt zu layern. Das Cremefluid von der CremeKampagne steht auf dem Foto stellvertretend für das Aloe Vera Gel, welches ich einfach großartig finde, da es u.a. den Wirkstoff Niacinamid enthält. Da ich bisher noch kein zufriedenstellendes NK-Serum gefunden habe, ist dies mein Ersatz. Mehr dazu findet Ihr hier.

In der Sparte dekorative Produkte hat sich bei mir gar nicht soviel 2015 geändert. Leider wurde mein geliebte Urban Grey Nagellack von Benecos aus dem Programm genommen. Die Produkte von Zuii (hier vor allem die Lidschatten), RMS und Ilia (die Lippenprodukte) finde ich nach wie vor großartig. Allerdings habe ich ein wenig mehr herumprobiert. Konnte ich 2014 Pinseln noch nicht besonders viel abgewinnen, hat sich das 2015 geändert. Auch wenn ich noch immer Laie auf diesem Gebiet bin, greife ich bei einem Make Up inzwischen häufiger zu ihnen. Meine RMS-Riege wurde durch den Buriti Bronzer verstärkt, den ich eigentlich als Lidschatten verwenden wollte, weil ich ihn als Bronzer zu dunkel und deckend empfand. Dank einer Probe habe ich allerdings festgestellt, dass wir augentechnisch weniger gut harmonieren. Er aber zum Konturieren bei mir ganz ausgezeichnet funktioniert. Er ist viel leichter als von mir angenommen und lässt sich wunderbar verblenden. Mit einem Pinsel ;). 

Purobio hatte ich tatsächlich schon vor der Vivaness auf dem Schirm. Dank Cupcakes and Berries, die den Lipliner vorgestellt hatte. Der perfekte Nude-Rosenholz-Ton, der hervorragend zu meinen Lippen passt: ich verwende ihn jedoch nicht nur als Lipliner; sondern quasi auch als Lippenstift. 

Apropos Lippen. Das ist ein weiteres Novum: bisher konnte ich Lippenstiften nicht so recht etwas abgewinnen. Ich konzentriere mich meist auf die Augen, betone dann nicht so gern meine Lippen. Zudem hält bei mir kaum etwas länger als eine halbe Stunde. Und dieses ewige Nachschminken stört mich auch...oder fragen, ob auch nichts verschmiert ist. "Strike it up" von Ilia hat mich ein wenig bekehrt ;). Auf einmal gefällt es mir, auch meine Lippen in den Fokus zu stellen. Getreu des Mottos: "the brighter the lips, the brighter the smile" ;).

Bislang waren mir diese "Telefonkabelzopfgummis" irgendwie suspekt. Inzwischen habe ich wirklich gefallen an Ihnen gefunden. Nachdem ich zuerst zu der günstigen DM-Version griff, habe ich mir dann Invisibobble (in der Farbe Winterpunch) zugelegt. Tatsächlich empfinde ich das Tragegefühl angenehmer als bei herkömmlichen Haargummis. Früher habe ich oft mit einem Zopf geschlafen, um mein Haare zu glätten. Weil das beim Schlafen aber gestört hat, bin ich davon abgerückt. Mit diesen Haargummis ist das kein Problem. Auch die Haltbarkeit ist wesentlich besser: normale Haargummis leiern bei mir sonst recht schnell aus, häufig reißen sie. 

Und noch einmal Pinsel. Bislang war ich der Auffassung, dass es ein Kajal zur Betonung der Augenbrauen ausreicht. Tut er meines Erachtens auch noch immer, was u.a. auch daran liegt, dass ich recht unkomplizierte Augenbrauen habe. Aber auch, weil ich nicht so viele unterschiedliche Produkte kaufen möchte. Manchmal versagt die Vernunft allerdings und so habe ich mir das neue Augenbrauen-Duo von Alverde gekauft. Ergebnis: die Farben passen nicht. Der helle Ton ist eigentlich zu rötlich, der dunkle Ton...ja, zu dunkel und auch einen Stich zu aschig. Da ich aber im vergangenen Jahr zum ersten Mal meine Haare mit Pflanzenhaarfarbe habe färben lassen, haben sie noch immer einen leicht rötlich Stich, so dass ich die Augenbrauen quasi anpassen kann. Also doch kein absoluter Fehlkauf. Und: ich mag die puderige Art der Augenbrauenbetonung dann doch lieber als die Kajal-Methode.
Last but not least habe ich Gefallen daran gefunden anstatt des Kajalstiftes, zu Lidschatten und Pinsel zu greifen und so den unteren Wimpernkranz zu betonen. 


Abgesehen von Produkten; habt Ihr im letzten Jahr neue Techniken und Routinen für Euch entdeckt?



Donnerstag, 14. April 2016

Aufgebraucht & Nachgekauft Januar 2016

Wir haben es geschafft! Heute zeige ich Euch was ich im Januar geleert habe; somit sind wir dann zumindest schon mal im richtigen Jahr gelandet - wenn auch noch nicht im passenden Monat.
Ich hatte darüber nachgedacht, die aufgebrauchten Produkte der vergangenen Monate in einem Post zusammenzufassen, aber ich fürchte, dass dieser einfach zu lang wird. Deshalb wird es dann eben ein paar "Throw Backs" geben ;)



Die Terra Naturi Glücklich Macher Flüssigseife ist inzwischen fast schon ein Klassiker - trotz Limited Edition-Deklaration. Sie macht sauber, ist vegan und riecht zitrisch: also genau meine Duftrichtung. Leider gibt es immer noch viel zu wenig Nachfüllpacks im NK-Bereich und da die Alverde-Variante Minze enthält, bleibt diese erst mal mein Favorit.

Nachkauf? Natürlich schon geschehen ;) Ich hoffe, sie bleibt noch länger im Sortiment.


Seitdem ich mich intensiver mit dem Thema Skincare auseinandersetze, wollte ich gern ein Serum in meine Morgenroutine integrieren. Im vergangenen Jahr habe ich mit dem Aloe Vera Gel von der CremeKampagne zum ersten Mal eines eingebaut, das für mich auch sehr gut funktioniert hat. Allerdings bin ich neugierig auf mehr ;). Bei der Glamour Shopping Week im letzten Jahr habe ich deshalb Probiergrößen zweier Seren bei Paula's Choice bestellt. Das Resist Anti-Aging Ultra Light Serum habe ich zu erst ausprobiert. Die 5ml sollen für 2 Wochen reichen, hielten bei mir aber sicher doppelt so lange. Es enthält Niacinamid, Hyaluronsäure und eine ganze Reiher Antioxidantien und Reizhemmer. Wie die anderen PC-Produkte ist natürlich auch dieses reizarm. Einziger Wermutstropfen: es enthält eine Reihe an Silikonen, die für die Umwelt natürlich nicht so toll sind. Die Konsistenz ist klasse: es lässt sich dennoch gut verteilen, fühlt sich sehr angenehm und leicht auf der Haut an. 


Nachkauf? Prinzipiell schon. Das Hautgefühl ist toll und die Inhaltsstoffe ebenfalls, allerdings möchte ich eigentlich der Umwelt wegen auf Silikone verzichten. 


Das Jen & Len Duschgel sensitive ist, wie man es von Naturkosmetik kennt, leider nicht so sensitiv wie der Name verspricht: es enthält einige deklarationspflichtige Duftstoffe. Allerdings sind die enthaltenen Tenside recht mild. Ansonsten enthält es Glycerin und kein weiteres "Gedöns". Gekauft habe ich es bei einer Rabattaktion bei Rossmann; normalerweise kostet es knapp 4€. Es macht sauber und riecht leicht zitrisch; erinnert mich allerdings ein wenig an Spüli. Zum Normalpreis ist es mir zu teuer. Mit den günstigeren Drogerie-Eigenmarken erziele das gleiche Ergebnis...

Nachkauf? Nein.   


Geleert habe ich nun endlich das I+M Freistil Shampoo. Ich hätte es so gern gemocht, weil es so schön mild formuliert ist, vegan und damit ideal für meine empfindliche Kopfhaut. Leider mochten es meine Locken nicht besonders; nach längerer Anwendung und trotz Conditioniers wurde sie immer trockener. Eine ausführliche Review findet Ihr hier.

Nachkauf? Leider nein.




Die Lavera Sensitiv Handcreme gehört zu meinen Lieblingen. Im Winter habe ich dann die Variante mit Bio-Cranberry und Bio-Arganöl gekauft, weil ich mir von dieser ein wenig mehr Pflege erhofft hatte. Sie ist vegan und NATRUE-zertifiziert. Ausgelobt ist sie für trockene und anspruchsvolle Hände. Die enthaltenen Öle und Sheabutter hatten mich hoffen lassen, dass sie recht reichhaltig ist. Ist sie leider nicht. Die Pflege war angenehm, mir allerdings zu leicht, da ich am liebsten abends im Bett creme und dann gern eine Extra-Portion Pflege habe. Zudem war mir der Duft zu süßlich.

Nachkaufprodukt? Wohl eher nicht.


Ein weiterer Klassiker in Sachen Aufgebraucht-Posts und schon unzählige Male vertreten: die Paula's Choice Skin Recovery Tagescreme mit LSF 30. Mein liebster Sonnenschutz. Sie enthält mineralische Filter, die ich, zumindest im Gesicht, wesentlich besser vertrage. Sie weißelt nur kurz, ist, trotz ihrer reichhaltigen Textur, bei meiner eher trockenen Haut, nicht zu schwer und lässt sich gut verteilen. Leider ist auch hier Silikon enthalten. Solange ich allerdings keinen adäquaten NK-Sonnenschutz finde, bleibe ich dabei.

Nachkaufprodukt? Ja!


Die Mysalifree Nachtcreme hat sich binnen kürzester Zeit zu meinem absoluten Liebling entwickelt. Bisher habe ich immer die Martina Gebhardt Lotion und die Cream gemischt um eine angenehme Mischung aus Feuchtigkeit und Fett zu erhalten, hier habe ich beide Komponenten in einer Creme. Auch wenn sie etwas teuerer ist; ich spare einen Schritt und es handelt sich dabei um Biokosmetik. Eine ausführliche Review findet Ihr hier.

Nachkaufprodukt? Ja!



Ein weiteres Paula's Choice Produkt: die Skin Perfecting 2% BHA Lotion. Im Winter vorletzten Jahres habe ich damit begonnen ein chemisches Peeling zu benutzen, weil meine Haut ein absolutes Hoch (oder Tief - wie man es nimmt) an Unreinheiten hatte. Angefangen habe ich mit der Liquid-Version, habe mir dann aber die Vollgröße der Lotion gekauft, weil ich annahm, dass diese angenehmer für meine eher trockene Haut ist. Auch wenn es bei mir gut geklappt hat, kann ich meine Methode absolut nicht empfehlen: chemische Peelings sollte man langsam steigern. Dass 2% für mich zuviel sind, habe ich bei täglicher Benutzung auch gemerkt: das Ergebnis waren ein paar schuppige Stellen um die Nase herum. Ich bin dazu übergegangen nur alle 2-3 Tage zu peelen und die Häufigkeit ist für mich absolut ausreichend. Tatsächlich habe ich die letzten 4 Wochen kein BHA verwendet und meine Haut ist immer noch top. Einzig jetzt passend zu meiner Periode hatte ich zwei kleine Pickelchen und deshalb mal wieder dazu gegriffen. Die Umstellung auf reizfreie Pflege war wirklich die beste Entscheidung, die ich treffen konnte. Das Peeling hat in der Not aber wunderbar geholfen und den Prozess beschleunigt. Mit der Flasche bin ich fast ein Jahr ausgekommen.
Mehr zu meiner Hautgeschichte und der Umstellung findet Ihr hier.

Nachkaufprodukt? Ja! Allerdings habe ich dann doch die Flüssigversion gekauft, weil ich die Anwendung in Kombi mit einem Öl für angenehmer hielt.


Last but not least habe ich eine neue milde Reinigungsmilch ausprobiert: Urtekram No Perfume. Sie ist reizfrei, enthält 245ml, ist Ecocert-zertifiziert und vegan. Sie ist sehr leicht; ich empfinde sie sogar noch einen Tick leichter als die I+M Freistil-Reinigungsmilch. Dass das aber subjektiv ist, zeigt Mari von Lovingfairs Post: sie empfindet sich als etwas rückfettender ;). Für die Augenpartie benutze ich einen zusätzlich AMU-Entferner, weil ich sehr empfindliche Augen habe und auch diese brennt. Eine ausführlichere Review folgt...

Nachkaufprodukt? Ja; allerdings eher für den Sommer. Im Winter darf es etwas reichhaltiger sein.


Nachgekauft habe ich tatsächlich nur das BHA-Peeling und die Flüssigseife, da ich noch Produkte zu Hause hatte, die ich gern aufbrauchen wollte oder PR-Samples testen.




Übrigens: mich  bzw. den Blog gibt's jetzt auch in bewegten Bildern auf Snapchat. Ich wollte eigentlich keinen weiteren Zeit- und Akkufresser, aber jetzt bin ich süchtig :D. Dort wird es dann mehr zu meinen Routinen, Produkten und New Ins geben. Mein Benutzername: washing-green.
Verratet mir auch gern Euren in den Kommentaren! :)