Aufgebraucht & Aussortiert

20.11.2016

Ich mach' Schluss! 
Also mit dem Versuch meinen Müll der Monate in einzelnen Posts zu zeigen. Ansonsten würde ich wohl noch 2017 präsentieren, was ich 2016 so geleert habe. Deshalb gibt es heute mal einen Sammel-Beitrag. Und da ich ja gerade ohnehin in Aussortier-Laune bin, habe ich alle Produkte weggelassen, die ich schon mal gezeigt habe. Zum 587. Mal meinen Sonnenschutz oder mein Lieblingsbad von Kneipp zu zeigen, ist ja auch irgendwie unspannend (und der Post wird nicht so ellenlang ;)).

Mein Einkauf bei Najoba

13.11.2016

Wer mir auf Instagram folgt, hat es in den Stories vielleicht schon gesehen: das Unboxing meiner Najoba-Bestellung. Und ich habe sogar gesprochen! ;) Für alle, die es verpasst haben, gibt's den Inhalt heute noch mal in schriftlicher Form.

Karin//Kosmetik Natürlich hat kürzlich einen Artikel darüber veröffentlicht, dass man als Blogger auch einfach zu viel Kosmetik besitzen kann und sich dadurch erdrückt fühlt. Klingt erst mal nach Luxus-Problem: schließlich ist es ja eigentlich ein Grund zur Freude, wenn man PR-Samples und Produktproben "umsonst" erhält. Und jeder, der ein Hobby unterhält, kennt sicher auch das Gefühl, dass man in dieses gern mal etwas mehr investiert. Gerade als Blogger greift man dann auch mal schneller zu, denn jeder Kauf ist ja auch ein potentielles "Posting-Opfer". Und so häufen sich die Produkte im Haus. 

Mir erging es eine zeitlang ganz ähnlich...insbesondere als wir unser Badezimmer für den Umbau "zusammenpacken" mussten und ich festgestellt habe wie viel ich tatsächlich besitze. Als Naturkosmetik-Blogger nutzt man eben diese ja der Umwelt wegen; mehr zu besitzen als man in einem Leben aufbrauchen kann ist, ist da natürlich ein völliger Widerspruch. 

Dies ist auch der Grund warum es so lange keinen Haul-Post mehr von mir gab: ich habe fleißig daran gearbeitet meine Vorräte aufzubrauchen und nur das nachzukaufen, was ich eben benötigte. Oder Badezusätze ;) Und das zeige ich dann meistens auf Instagram. 
Das ist auch der Grund warum in nächster Zeit vermehrt Reviews zu PR-Samplen kommen: ich bin quasi am Ende meines Vorrats angekommen...


[Review] John Masters Organics Citrus & Neroli Detangler

04.11.2016

Wer hier schon länger mit liest, weiß: mein Kopf und ich, das ist bisweilen eine "haarige" Angelegen-heit. Gesegnet mit einer sehr empfindlichen und zu Trockenheit neigenden Kopfhaut und widerspenstigen Naturlocken. Inzwischen weiß ich, dass ich viele (vor allem herkömmliche) Tenside nicht gut vertrage und meine Kopfhaut mit Juckreiz auf diese reagiert. Es gab Zeiten, da hätte ich jede Summe investiert, nur um davon verschont zu bleiben. Inzwischen sind die Übeltäter identifiziert und ich bin, vor allem nach meinem Rahua-Test, nicht mehr bereit Unsummen in Shampoo zu investieren. Es soll reinigen und meine Kopfhaut schonen. Das geht auch günstig.

Was nun aber, wenn sich die Haare nach einem Waschgang in einen Nistplatz verwandeln? Und die Locken ihr Silikon nun mal lieben? Nach langem Herumprobieren, bin ich dann bei meinem heiligen Gral gelandet: der Balea Seidenglanz Spülung Feige + Perle - die dann aus dem Programm geworden. TK Maxx sei Dank, bin ich dann auf Deep Steep bzw. den Weightless Moisture Conditioner gestoßen. Endlich eine NK-Spülung, die wirkt. Und natürlich; jetzt wo ich die Tube geleert habe, gibt es schon seit Monaten keinen Nachschub mehr. 

Im vergangenen Jahr habe ich bereits mit zwei John Masters-Proben getobt. Zuletzt mit dem Honey & Hibiscus Hair Reconstructing Shampoo, das mich wahnsinnig begeistert hat, denn es hat meine Haare schon während des Shampoonierens kämmbar gemacht. Etwas, das ich bis dahin nicht kannte. Allerdings habe ich schon während der einen "Behandlung" gemerkt, dass es meine Kopfhaut doch austrocknet und somit für mich nicht ideal ist. Immer wieder habe ich mit der Spülung geliebäugelt, mich aber aus Vernunftsgründen gegen den Kauf entschieden. Während der Glamour Shopping Week gab es bei Amazon dann einen guten Deal und ich habe dann doch zugeschlagen.


Cleaning Out My Closet

31.10.2016

Auch wenn es im Sommer ziemlich ruhig auf dem Blog war; untätig war ich nicht. 
Nicht erst seit dem Minimalismus und Magic Cleaning groß in Mode sind, weiß ich: ich bin eine hoffnungslose Sammlerin. Das kann durchaus ein schönes Hobby sein, wenn es sich denn auf einen bestimmten Bereich beschränkt. Leider ist das bei mir nicht der Fall: Zeitungsausschnitte und Papierreste, die man ja irgendwann mal zum Basteln benutzen könnte, Kosmetikproben, die man für Kurztrips aufhebt, Schmuck, den man zwar nie trägt, der einen aber an die Klassenfahrt in der 4. erinnert und Kleidung mit der man sich in der Öffentlichkeit nie blicken lassen würde, die man aber irgendwann mal ganz sicher zum Tapezieren anziehen wird. Ich habe in meinem ganzen Leben noch nie selbst tapeziert...aber dann eben zum Streichen ;)

Schon länger fasziniert hat mich das Konzept der Capsule Wardrobe, von dem Ihr sicher schon gehört habt: Ziel ist es, eine überschaubare Anzahl an Kleidungsstücken zu besitzen, die sich vielfältig miteinander kombinieren lassen. Dabei begrenzt man Kleidungsstücke, Schuhe und Accessoires auf eine Summe x. Je nach Ansatz erstreckt sich dies auf das ganze Jahr, manche brechen die Anzahl auf ein halbes Jahr oder viertel Jahr herunter. Vorbei die Zeiten mit einem vollen Kleiderschrank und dem Gefühl nicht zu wissen man anziehen soll. Die Vorteile liegen auf der Hand: man spart Platz, Zeit und Geld.

Abgesehen vom Platz - vor unserem Umbau habe ich meine Kleidung tatsächlich an 3 verschiedenen Orten gelagert -, habe ich mich jedoch gefragt, ob so eine strenge Begrenzung für mich überhaupt Sinn ergibt. Ich hatte morgens noch nie das Problem, dass ich vorm Schrank stand und eine halbe Stunde überlegen musste, was ich anziehen soll. Lassen sich die häufig genannten "Key Pieces" überhaupt in meinen Kleidungsstil integrieren? Und, ist das nötig? Ich arbeite im Sozialwesen; selbst bei offiziellen Terminen kann ich tragen was ich möchte. Ich liebe den Zwiebellook und trage meine Kleidung ohnehin das ganze Jahr hindurch. Und manchmal trage ich auch einfach gern mal mein T-Shirt vom Stader Turnfest '96 ;).



[Review] Lily Lolo Nailpolish Temptress*

26.10.2016

Ich bin ein Sommerkind. Folglich kann ich den Monaten, in denen die Tage kürzer und kälter werden, nicht viel abgewinnen. Jetzt ist es aber nicht so, dass ich dem Herbst nicht versöhnlich gegenüber stünde; Spaziergänge im bunten Herbstlaub, leckere Heißgetränke und Sonnenstrahlen, die die Felder in goldenes Licht tauchen. Da macht selbst mir die dritte Jahreszeit Spaß.

Nur in den letzten Tagen ist davon wirklich nicht viel zu merken. Tagein und -aus grau, neblig und nass ist es. Herr Herbst, ich bin enttäuscht!

Zeit also, selbst ein wenig Farbe ins Spiel zu bringen. Von Najoba habe ich den Lily Lolo Nagellack in Temptress zur Verfügung gestellt bekommen. Seit ich auf Naturkosmetik umgestiegen bin, bin ich regelrecht zu einem Nagellackjunkie mutiert. Böse Stimmen behaupten, ich könne mir die Nägel jeden Tag in einer anderen Farbe lackieren. Soweit ist es dann doch (noch) nicht und so war ich über diesen neue Schätzchen in meiner Sammlung sehr erfreut. Seit Lancierung der 6 Lacke der Londoner Marke, wollte ich diese nämlich unbedingt ausprobieren.


Die Lacke der Cruelty Free- und UK Vegan Society zertifizierten Marke sind 8free, also frei von Toluene, Formaldehyd, Dibutyl Phthalate, Formaldehyd-Harz, Formaldehyd, Parabene, Xylen, Camphor und Kolophonium.  8ml kosten 8,95€. Preislich liegen die Lacke also im Mittelfeld.


Die Pinsel hat eine angenehme breite; nicht zu schmal, aber auch nicht zu breit, so dass der Auftrag gut gelingt und einigermaßen präzise ist. Der Lack deckt in einer Schicht und trocknet auch relativ schnell. Das Finish ist sehr glossy.


Anders als die Promobilder und Beschreibungen es vermuten lassen, ist Temptress nicht so "purple", "plum" oder "violett" wie beschrieben. Ich finde Fuchsia trifft es viel besser.


So toll die Deckkraft ist; was die Haltbarkeit betrifft, würde ich dennoch zwei Schichten lackieren, da mit einer naturgemäß schneller Tippwear auftritt (bei mir nach etwa einem Tag, das ist aber natürlich auch davon abhängig wie viel und was Ihr mit den Händen so macht).

Ablackieren lässt sich der Lack mühelos - auch mit NK-Entfernern (ich benutze zur Zeit den von Terra Naturi).

Temptress ist für mich eine schöne Herbstfarbe, denn sie bringt Licht ins Dunkel ohne zu sommerlich zu wirken. Das Lackieren geht schnell von statten und die Entfernung ebenfalls. In Sachen Haltbarkeit könnte er einen Tick ausdauernder sein, aber bei kräftigeren Farben fällt Tippwear einfach auch schneller auf. Den Preis empfinde ich als moderat. 
Temptress ist definitiv meine liebste Farbe der 6. Ich hoffe, das Sortiment wird noch erweitert, denn ich fühle mich 'verführt' meine Sammlung um den ein oder anderen Lily Lolo Lack zu erweitern ;)


Seid Ihr auch so Nagellack-verrückt? Wie bringt Ihr Farbe in den grauen Herbst?

Und zum Abschluss noch einmal in güldenem Licht: ;)




Der Lack wurde mir kosten- und bedingungslos von Najoba zur Verfügung gestellt. Der Rest ist meine Meinung ;) Der Post enthält keinerlei Affilate-Links.

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