Quartalsfavoriten 2017 - die Erste

11.04.2017


Mein erster Jahresfavoriten-Post bestand noch aus zwei Teilen: Pflege und dekorative Kosmetik, im Jahr darauf gab es nur noch einen und für das Jahr 2016 dann schon keinen mehr. Nicht, weil ich diese Art Posts nicht mag; im Gegenteil! Ich finde sie sehr spannend. Und auch wenn das liebste Fräulein Immergrün fürchtet, dass man es so langsam satt hat ein Produkt zum 20. Trillionsten Mal zu sehen, geht es mir überhaupt nicht so! Zeigt es doch, dass man ein Produkt auch über die Review hinaus liebt. Gerade in der Blogger-Welt neigt man doch dazu immer wieder Neues ausprobieren zu wollen (und dies auch zu tun ;)). Wirklich nützlich sind aber gerade die Produkte, die sich immer wieder bewähren. Offenbar teile ich die Sorge jedoch; denn auf den Jahresfavoriten-Post habe ich verzichtet. So richtig viel geändert hat sich bei mir im Laufe der Jahre nämlich nicht. Ein paar Produkte habe ich zu Gunsten der reizfreien Pflege aufgegeben; in Sachen dekorativer Kosmetik wechseln meine Farbvorlieben manchmal. Im Großen und Ganzen verwende ich aber viele Produkte und Marken noch immer; die Frantsila Fußcreme z.B. das Aloe Vera Gel von der CremeKampagne oder der UncoverUp von RMS Beauty sind inzwischen echte Alltime-Favourites. Viele meiner Standard-Produkte zeige ich zudem immer in den Aufgebraucht & Nachgekauft-Posts

In den letzten Wochen haben sich jedoch ein paar Produkte herauskristallisiert, die ich zur Zeit richtig gern und häufig - wenn ich nicht sogar täglich - benutze. Oft zeige ich diese auf Instagram, aber dann dachte ich mir, dass vielleicht ganz schön wäre, diese mal gesammelt zu zeigen. Deshalb heißt es heute: Vorhang auf für meine Quartalsfavoriten:


Aufgebraucht & Nachgekauft März 2017

05.04.2017


Ein neuer Monat, ein neuer Aufgebraucht-Post. Und damit ist auch schon das 1. Quartal des Jahres vorbei. War nicht gerade erst Weihnachten?

Aufgebraucht


Verwendet habe ich jetzt auch meine zweite Lush Badebombe "Lord of Misrule", die ich im Jahressale erstanden hatte. Eigentlich meide ich Sodium Laureth Sulfate. Am meisten Schwierigkeiten bereiten sie mir zwar am Kopf, weshalb ich entsprechende Shampoos aus dem Badezimmer verbannt habe, und nicht unbedingt am Körper, aber ein regelmäßiger Gebrauch führt auch hier zu trockener Haut. Der Preis hat mich dann aber doch gelockt; ich gebe es zu. Und der Duft. Hach...mit so orientalischen, eher schweren Düften (Patchouli und Vanille) kriegt man mich einfach. Jetzt ärgere ich mich sogar, dass ich nicht doch noch ein oder zwei Kugeln mehr gekauft habe. Und das Grün-Rotpinke-Farbspektakel tat ihr übriges.
Nachkauf? Wenn es sie wieder gibt, ja!

[Review] Auf der Suche nach dem verlorenen Schatz...oder: die Alverde Med Serie

02.04.2017

Seien wir mal ehrlich, dass ich hier auf dem Blog mal eine Serie von Alverde loben werde, damit hat doch niemand gerechnet - ich wohl am allerwenigsten. Ein Duschgel oder eine Bodylotion, ja das liegt schon im Bereich des Vorstellbaren, denn da bin ich weitaus weniger pingelig. Aber eine Pflegecreme?! 
Und ja, ich geb's zu: mit so etwas richtig Neuem komme ich da jetzt auch nicht um die Ecke, schließlich wurde die Alverde Med Serie bereits im letzten Sommer gelauncht. Aber ich finde, sie verdient einfach mehr Aufmerksamkeit! Zumal sie einfach dermaßen versteckt platziert ist. Meine anfängliche Euphorie geriet schnell in Vergessenheit, einfach, weil ich sie nie richtig entdecken konnte - und sie so immer wieder vergaß. Dabei würde ich behaupten, dass ich das Sortiment und die Stellplätze unserer örtlichen DM-Filialen ziemlich gut kenne. Darauf gestoßen bin ich dann wirklich nur, weil ich nach einem Duschgel für meinen Freund gesucht habe, der mit trockener Haut zu kämpfen hatte, seines Zeichens Diabetiker ist und ich dann ausnahmsweise mal bei den medizinischen Produkten schaute.


[OnTour] Schminkberatung im Salon 2

30.03.2017

Wenn man sich mit einem Thema intensiv auseinandersetzt, dann hat das zumeist zur Folge, dass man eine gewisse Expertise entwickelt. So auch beim Bloggen bzw. hinsichtlich des Themas über welches man bloggt. Neue Marke oder Produkt? Schon gehört, gesehen oder gar getestet. 

Ich kann mich noch gut an den Kauf meines ersten Lippenstiftes erinnern, obwohl das jetzt schon 20 Jahre her ist: zusammen mit meiner besten Freundin im Kaufhaus und in einer Farbe bei der uns unsere Mütter hinterher fragten, ob wir jetzt einen neuen Berufswunsch hätten ;). Das Kaufhaus gibt es nicht mehr und inzwischen kauft man dekorative Kosmetik in Drogerien und Parfümerien - oder im Internet. Während das Angebot früher auf Foundation, Abdeckstift, Wimperntusche und Lidschatten beschränkt war, gibt es heute "Blush", "Concealer", "Bronzer" und "Highlighter". Und ungefähr 1000 andere Dinge (*hier*  habe ich übrigens schon mal über die 3 Produkte geschrieben, die wirklich kein Mensch braucht ;)) Und wer damit nichts anfangen kann, dem helfen Frauenzeitschriften und Youtube-Videos dabei, zu verstehen wozu man diese braucht. Ketzerisch könnte man nun fragen, ob eine Schminkberatung überhaupt nötig ist. Vielleicht nicht, aber bei dem Spaß, den ich im Salon 2 hatte, kann ich sie nur wärmstens empfehlen! Und das mache ich jetzt ;) - und ein paar Beautyhacks gibt's oben drauf.

Seit ich auf Beautyjagd über den Salon 2 in Köln-Ehrenfeld (in der Gutenbergstraße 2) gelesen habe und Julias dortige Schminkberatung, liebäugelte ich mit eben genau so einer. Klar, prinzipiell kann ich mich schminken, aber bei den ganzen Tutorials und Make Up Tipps, frage ich mich immer: mache ich das wirklich richtig und passt das überhaupt zu mir und meinem Gesicht? Als dann die Einladung zum Beautypress-Event in Köln kam und alles geregelt war, schrieb ich Claudia Schaaf, Visagistin und Ladeninhaberin, einfach mal an - in der Hoffnungen einen Termin vereinbaren zu können. Und ich hatte Glück: trotz eigenen und Kunden-Terminstresses (und dem Verschieben jenes) konnte ich am Freitag vorm Beautypress-Event in der Schminkecke Platz nehmen. 


Der Salon

Etwas aufgeregt und überpünktlich, obwohl es dank des, nennen wir es unübersichtlichen, Öffentlichen Verkehrs erst nicht danach aussah, stand ich dann kurz nach 12 Uhr vorm bzw. im Ladengeschäft. Der Salon 2 ist der etwas andere "Concept Store"; untergebracht in einem ehemaligen Herrensalon, versprüht er noch immer dessen gediegenen Charme. Eine bessere Location für einen "Kaufladen und Schminksalon" hätte man kaum finden können. Neben High-End-Marken wie Kjaer Weis, Ilia und Zuii, finden sich auch Marken wie Burt's Bees und Uoga Uoga. Und zwischendurch das Lidschatten-Trio von Logona und die Lidschatten-Base von Sante. Warum das so ist, dazu später mehr... (Übrigens: vegane Produkte sind entsprechend gekennzeichnet)



Anders als der aktuell so angesagte minimalistische Chic, der auf mich immer so wirkt als dürfe man nichts anfassen, lädt hier alles zum Stöbern und Ausprobieren ein. Wenn man denn kurz mal die Ehrfurcht vor den bisher nur online bestaunten Marken überwinden kann ;). Vom Frisieren bis hin zum Schminken und einkaufen ist hier alles möglich. Und das Einkaufen beschränkt sich dabei nicht nur auf dekorative Kosmetik und Pflege; alle Papier-affinen werden hier zusätzlich glücklich gemacht: Stempel, Postkarten, Blöcke,...vielleicht habe ich kurz leise vor Freude gequietscht ;).



Und prompt vergessen, vernünftige Fotos vom Laden zu machen, so produktgeblendet war ich. Diese findet ihr aber zum Glück auf der Homepage und in Fräulein Immergrüns Post zum Beautypress-Event ;)

Aber nicht nur Einrichtung und Produktauswahl sind einladend, überhaupt das Innen"leben"; während einer Kundin die Haare frisiert wurden und Claudia alles für die Schminksession vorbereitete, wurde gleichzeitig über neue Produkte gefachsimpelt. Und so verstärkte sich der positive Eindruck, den ich bereits durch eMails und ein Telefonat gewonnen hatte. Ich erwähne das deshalb, weil ich eine gewisse Sympathie als immens wichtig erachte, wenn man jemanden doch so nah an sich heran lässt. Meine anfängliche Zurückhaltung verflog dann auch bald.

Die Beratung

Die Schminkecke - hinterher
Ich durfte also Platz nehmen und wir besprachen was ich mir vorgestellt hatte. Ich erklärte Claudia, dass ich mich bei den ganzen Tipps, Tricks und Trends immer frage, ob ich das alles so richtig mache und gern ein paar Basics lernen möchte. Nicht zu basic, weil ich mich durchaus schminken kann, aber eben ein paar neue Kniffe. Ich erzählte ihr von meiner Routine und nuschelte etwas vom Contouring. Wäre mir Claudia nicht ohnehin sympathisch gewesen, wäre sie es spätestens beim Auslassen über diesen Trend geworden ;) Und Recht hat sie: was bei Fotos und Film durch gleichbleibendes Licht durchaus Sinn hat, hat es im täglichen Leben nicht, denn da ändern sich die Lichtverhältnisse ständig. Contouring-Paletten & Co sind jetzt also von meiner Wunschliste gestrichen. Nicht, dass man nicht auch ein wenig mit Schattierungen arbeiten kann, abhängig von der Gesichtsform, oft ist der Einsatz eines Highlighters aber viel vorteilhafter. Bisher habe ich mich da ja nicht so herangewagt und war noch im Findungs-Stadium welcher es denn nun werden soll.
Zurück zur "Basis" - im Post zur Vivaness beklagte ich noch, dass ich noch immer nicht wisse, welcher Mineral Foundation Ton von Uoga Uoga zu mir passe. Jetzt weiß ich es! Während Claudia die eine Seite meines Gesichts "bearbeitete", durfte ich dann an der anderen ran und es selbst probieren. Und fühlte mich direkt wie zu Kaufhaus-Zeiten und als hätte ich mich noch nie geschminkt. Es ist aber auch fies, wenn der Profi es einem vormacht und dann zuschaut, wie man es im Anschluss nachmacht. Aber eben auch toll, weil man das Gelernte direkt selbst anwenden und üben kann.
Ich musste ja erst 30 werden, um die Vorzüge eines Blush' zu erkennen und bin da noch immer etwas unsicher. Nun kenne ich mich mit Rouge-Grenzen und der richtigen Auftragsart aus. Und habe direkt einen super Kniff gelernt: ein wenig Rest-Blush auch über der Lidfalte auftragen. Sieht überhaupt nicht krank oder verheult aus; im Gegenteil es wirkt gleich viel frischer!
Apropos Auge: wenn ich mich schminke, ziehe ich am liebsten einen Lidstrich. Ich habe jetzt allerdings schon des öfteren gelesen, dass man das bei Schlupflidern eher nicht machen sollte. Also fragte ich Claudia danach. Weitere Punkte auf der Sympathie-Skala!
Make Up soll Spaß machen und es ist völlig egal, was einem Zeitschriften & Co diktieren wollen, wenn Du es magst, dann tu' es! 

Wenn ich mich allerdings vorher noch darüber gefreut habe, dass mein Gesicht nicht so breit ist, wie ich immer fürchte, weiß ich jetzt, dass ich sehr fleischige Lider habe ;D. Vorbei nun aber auch die Zeiten, in denen ich mich gewundert habe, dass mein Lidstrich oft eine schmale Lücke zum Lid aufweist: ich habe eine Kante! Die ich aber zu meinem Vorteil nutzen kann: mit Hilfe eines schmalen Pinsels kann ich mit der Farbe gegen die Lidkante "stipsen" und zaubere so einen passgenauen Lidstrich.
Nachdem ich jahrelang meine Augenbrauen eher vernachlässigt habe, ist inzwischen ein Augen-brauenpuder das Mittel meiner Wahl, um diese zu optisch aufzufüllen. Und auch hier habe ich einen "Beautyhack" für Euch: mit einem Bürstchen die Brauen erst mal nach unten kämmen. So lässt sich die obere Kante viel einfacher nachzeichnen und formen. Anschließend dann zurecht bürsten und auffüllen.
Während der Beratung notiert Claudia alles auf einem Facechart; die verwendeten Produkte, das how to und zeichnet ein, wo genau diese aufgetragen werden. Nebenbei plauderten wir über Marken, Produkte und Werkzeuge. Und kamen natürlich auch auf das Thema NK-Mascara. Was mir wahnsinnig gut gefällt; Claudia erklärte mir, dass sie nur Produkte im Laden verkauft, die genau so gut wie konventionelle Produkte funktionieren. Solange sie kein entsprechendes Pendant findet, bietet sie es nicht an. Das fand ich durchaus beeindruckend, denn letztlich lebt ein Geschäft ja vom Verkauf. Wenn man sich das Sortiment anschaut, zeigt dies allerdings auch, dass der Naturkosmetik-Sektor erfreulicherweise inzwischen schon sehr viel bietet. Und nun auch die Erklärung zu den beiden Produkten von Sante und Logona, obwohl das eigentliche Marken-Sortiment im Geschäft nicht erhältlich ist; beide Produkte funktionieren einfach wunderbar und werden deshalb auch angeboten.

mein Facechart
Was hat mir die Schminkberatung gebracht? Ich habe einige Erkenntnisse gewonnen, z.B. dass die Anatomie des eigenen Gesichts schon viel vorgibt und man sich einfach daran orientieren kann. Dazu muss ich gar nicht wissen, ob ich jetzt ein rundes oder herzförmiges Gesicht habe; Wangenknochen, Lidfalte und Co. helfen mir beim richtigen Auftrag. Deshalb muss ich auch nicht alles nachmachen, was gerade angesagt ist. Oder mir Trends diktieren lassen. Oder was ich nicht tun sollte. Mir muss es gefallen und dabei helfen mir die Tipps und neuen Kniffe. Manchmal sind es die kleinen Dinge, die tolle Effekte haben. Tatsächlich schminke ich mich auch nun viel öfter im Alltag, einfach weil es mir Spaß macht. Wir sind einfach alle perfectly imperfect ;).
Ich habe neue Produkte kennen gelernt, die farblich zu mir passen. Bisher habe ich mich nicht so recht an die gut pigmentierten Zuii Blushes gewagt, aber jetzt weiß ich, dass das einfach eine Frage der richtigen Technik ist. Die ich während der Schminkberatung selbst ausprobieren konnte und die mir so auch im Gedächtnis geblieben ist. Und für alles andere habe ich mein Facechart, um es noch mal nachzuschauen.
Ein bisschen angefixt bin ich jetzt von der Kjaer Weis Mascara. Claudia hat nicht zuviel versprochen; das ist wirklich die allererste Wimperntusche, die ich abends problemlos und ohne Rubbelei abnehmen konnte. Aber auch wenn es eine preisgünstigere Nachfülloption gibt, der erste Anschaffungspreis von etwa 34€ ist mir dann doch zu hoch.  Aber so ganz mit leeren Händen, habe ich den Laden dann doch nicht verlassen:

Mein kleiner Einkauf: bisher fehlte mir ein Augenbrauen-Bürstchen, der Kabuki mit langem Stiel konnte mich während des Schminkens überzeugen, ich liebe Winkekatzen - da musste der Stempel einfach mit und in Sachen Highlighter ist es der Polka Dots & Moonbeams von Ilia geworden

Für die einstündige Schminkberatung habe ich 75€ bezahlt und würde dies jederzeit wieder tun!
Solltet Ihr die Gelegenheit haben und in Köln sein, schaut unbedingt mal im Laden vorbei. Es lohnt sich; auch ohne Schminkberatung!

[Fair Fashion] Stell Dir vor: es ist Glamour Shopping Week und niemand geht hin - Version 2017

26.03.2017

Vielleicht kommt Euch der Titel bekannt vor; vor knapp einem Jahr, gab es nämlich bereits einen Post mit eben diesem. Entstanden aus der Enttäuschung darüber, dass das Angebot an nachhaltigen und fairen Produkten während der Glamour Shopping Week, egal ob Kosmetik oder Kleidung, doch eher mau ausfiel. Quasi als Gegenstück hatte ich im Avocado-Store gestöbert und Euch eine Auswahl reduzierter Stücke präsentiert.

Wenn ich die Ausbeute im vergangen Jahr mau fand, so empfinde ich sie in diesem Jahr als noch 'mauer'. Muss man deswegen enttäuscht sein? Sicher nicht. Muss man sich darüber wundern? Vermutlich auch nicht. Die Glamour ist ja nun nicht gerade ein Magazin, in dem es um einen nachhaltigen Lebensstil geht. Und wenn man sich genau für diesen interessiert, führt das Fröhnen so eines Shopping-Spektakels nicht genau dies ad absurdum? Jein. Konsum macht glücklich; das hat wohl jeder schon einmal erlebt. Und vielleicht auch schon durch litten, nämlich, wenn man sich hinterher über den Spontankauf oder das vermeintliche Schnäppchen ärgert. Oder wenn man die Dinge, die man gekauft hat, eben nicht konsumiert: das T-Shirt, in dem man sich in der Umkleidekabine noch so chic gefühlt haben, im wahren Leben dann aber doch nicht mutig genug ist, um es zu tragen oder das fünfte Shampoo, das nach einmal Haare waschen zeigt, dass man mal wieder auf die Produktversprechungen der Hersteller hereingefallen ist und dann sein Dasein in der Ecke fristet.

Konsum ist Macht

Dieser Post ist soll kein Plädoyer dafür sein, den Konsum einfach zu verlagern, um sich besser zu fühlen. Aber Konsum bedeutet Macht. Auch wenn diese oft unterschätzt wird - was soll ich schon als Einzelner ausrichten? Ein Beispiel wie gut dies gelingen kann, liegt schon ein paar Jährchen zurück: 1995 als ein Boykott der Konsumenten "Shell" dazu brachte, eine ausrangierte Bohrinsel nicht zu versenken. Ein Unterlassen ist jedoch nicht zwingend für den Erfolg, denn jeder Kauf eine Entscheidung: für ein Unternehmen, dass seine Mitarbeiter fair entlohnt, umweltverträglich und nachhaltig arbeitet und damit gegen eines, das dies nicht tut.

Und deshalb habe ich Euch auch in diesem Jahr ein paar Stücke herausgesucht, auch um zu zeigen, dass sozial, fair und nachhaltig nicht zwingend auch teuer bedeuten muss.




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