Zero Waste = Zero Sinn?!

14.04.2018

Das schöne an der Beschäftigung mit Naturkosmetik ist, wenn man erst mal den ganzen "schädliche Inhaltsstoffe"-Zinnober hinter sich gelassen hat, man irgendwann beginnt sich globaler mit sich selbst und dem eigenen Konsum auseinanderzusetzen. Muss ich wirklich das 5. Shampoo im Schrank stehen haben? Ist das etwa teurere Produkt vielleicht doch besser, weil es weitaus mehr Inhaltsstoffe aus kontrolliert biologischen Anbau enthält? Und wie recycelbar ist eigentlich dessen Verpackung? Apropos Recycling: statt des Pappbechers mit Plastikdeckel, nehme ich dann doch lieber meinen eigenen Becher mit. Natürlich nicht bei Primark gekauft, sondern im Bio-Laden. Und Lebensmittel gleich mit. Und sollte ich dieses Jahr vielleicht nicht besser auf die Fernreise mit dem Flugzeug verzichten?

Nein, das Benutzen von Naturkosmetik bedeutet nicht automatisch auch ein nachhaltigeres Leben zu führen. Das merke ich jedes Mal, wenn ich zu unseren Mülltonnen gehe und feststelle wie viel Müll so ein 2-Personen-Haushalt+Katze produzieren kann. Oder doch mal wieder den To-Go-Becher vergessen habe. Oder ein Teil online bestellt habe, das in viel zu viel Verpackung die Reise auf den Weg zu mir gemacht hat. Deshalb wird dies auch keine Schmäh-Rede gegen die Zero-Waste-Bewegung. Fakt ist; ich muss da noch ganz viel an mir selbst arbeiten. Warum mir das manchmal so schwer fällt (mal abgesehen von der persönlichen Bequemlichkeit) und warum Zero Waste für mich keine Pauschallösung ist, darum geht es heute.

[First Impressions] Alverde Naturkosmetik sensitive Make Up // Dekorative Kosmetik

10.04.2018

So ganz verziehen habe ich es Alverde ja noch nicht, dass sie die Med Serie, die ich vor einem Jahr noch so enthusiastisch gefeiert habe, wieder aus dem Sortiment genommen haben. 
Immerhin kommen sie nun mit etwas um die Ecke, das mich ebenfalls erfreut - wenn auch nicht gar so sehr wie reizarme Hautpflege-Produkte ;). Zumal sich mir der Sinn bedufteter dekorativer Kosmetik bis dato noch nicht erschlossen hat. Die Rede ist von der neuen dekorativen Sensitive-Serie, die ohne deklarationspflichtige Duftstoffe und sogar ohne Parfum auskommt. 

Erhältlich sind die Produkte laut der Facebook-Page ab Mitte April. Ich bin allerdings schon vor knapp 2 Wochen zufällig in einer Filiale auf diese gestoßen und habe direkt mal zugeschlagen. Eher blind, denn ich konnte die Inhaltsstoffe weder an der Theke nachlesen, noch finden sie sich auf den Produkten selbst.

Die Sensitive Linie umfasst eine Wimperntusche, einen Eyeliner, flüssiges Make Up (in 2 Farben), einen Concealer und mattierendes Puder (ebenfalls in 2 Nuancen).

Heute gibt es meine First Impressions und und ein paar Swatches...

Naturkosmetik Review

Aufgebraucht & Nachgekauft März 2018

05.04.2018

Ein neuer Monat und genau, ein neuer Aufgebraucht-Post! ;)
Nachdem sich der März nun endlich verabschiedet hat - und damit auch ein ziemlich stressiges 1. Quartal, habe ich nun die Hoffnung, dass sich nicht nur das Wetter bessert, sondern auch meine Grundstimmung. Und damit das so sein kann, werfen wir heute noch mal einen Blick über meine geleerten Produkte, damit sich diese dann in den Müll verabschieden dürfen.

Naturkosmetik Kurzreview

1. Quartalsfavoriten Hautpflege 2018

01.04.2018


Naturkosmetik

Und schon haben wir die ersten 3 Monate des Jahres 2018 hinter uns gebracht. Wahnsinn, oder?! 
Zeit also, meinen guten Vorsatz vom vergangen Jahr weiterzuführen, denn in den letzten Wochen habe ich zu einigen Produkten besonders gern gegriffen, so dass sich diese zu meinen Quartalslieblingen gemausert haben. Bei diesem ziemlich durchwachsendem - und vor allem kalten - Wetter, waren es vor allem Hautpflegeprodukte. Geschminkt habe ich mich eher selten.

[Skincare] Meine reizarmen Gesichtspackungen (oder: was ist eigentlich eine Gesichtsmaske?)

27.03.2018

Dass ich eine Korinthenkackerin bin, dürfte inzwischen hinlänglich bekannt sein ;D. Vermutlich hat mich auch deshalb schon lange mehr kein Titel für einen Blogpost so ins Grübeln gebracht. Ich wollte nämlich eigentlich die schmissige Überschrift "(Meine) reizarmen Gesichtsmasken" benutzen, aber die ist schlichtweg falsch und hätte den ersten Absatz, den ich schon im Kopf hatte, ad absurdum geführt.

Aber beginnen wir vorn. Was uns so weitläufig als Gesichtsmaske verkauft wird, ist in Wahrheit nämlich gar keine Gesichtsmaske! Streng genommen handelt es sich bei diesen um Gesichtspackungen. Packungen müssen, anders als Masken, nicht angerührt werden; sondern werden als fertige Masse auf das Gesicht aufgetragen.
Bei Masken hingegen handelt es sich um Pulver, in der Regel Tonerden, die mit Flüssigkeit angerührt werden, antrocknen und hinterher abgespült werden müssen. Während man Packungen nicht zwangsläufig abnehmen muss, sondern diese auch einmassieren kann. 

Genau deshalb war meine anfängliche These, nämlich, dass es keine reizarmen Naturkosmetik Gesichtsmasken gibt, für mich dann so auch nicht zu halten ;). (Zumal ich keine besitze :D)
Denn die von mir hier vorgestellten Gesichtspflegeprodukte, sind gar keine Gesichtsmasken, sondern, wie wir eben gelernt haben, Gesichtspackungen. 
Die Pureskinfood Revitalizing Red Mask wäre zum Beispiel eine wirkliche Gesichtsmaske, bei der es sich um Naturkosmetik handelt und die zudem reizarm formuliert ist. 

Schwierig wird es allerdings, wenn man reizarme Naturkosmetikpackungen sucht, die sich auch für trockene Haut eignen. Denn diese (und Gesichtsmasken ja sowieso) enthalten sehr oft Tonerden. Im Artikel zum Thema Waschen ohne Seife habe ich ja bereits erklärt, warum sich diese so wunderbar zur Reinigung eignen. Leider liegt hier auch das Problem; aufgrund der hervorragenden Saugkraft wird nicht nur Wasser, sondern eben auch Fett absorbiert. Für diejenigen, die eher zu einer fettigen Haut neigen, kann das angenehm sein. Wenn man allerdings zu trockener Haut neigt, nicht unbedingt. Aufgrund dessen setze ich sie auch nicht so häufig ein. Ich muss hier also leider immer wieder auf den konventionellen Bereich ausweichen. Der Vollständigkeit halber zeige ich Euch deshalb heute auch diese.
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