1 Jahr Naturkosmetik - eine Bio-Bilanz

21.04.2014

Momentan gibt es viel Anlass zu feiern; so feiern ein paar Blogs, die ich gern und regelmäßig lese, aktuell ihren Blog-Geburtstag (u.a. PuraLiv, Mexicolita & Nixenhaar - für den unmöglichen Fall, dass Ihr diese noch nicht kennt: vorbei schauen lohnt sich [und nicht nur wegen der derzeitigen Gewinnspiele]!). Tatsächlich gibt es die Mailbox in der derzeitigen Form nun auch schon ein Jahr. Aufgrund meiner langen Abstinenz fühlt es sich aber irgendwie 'nicht richtig' an, diesen auch gebührend zu begehen. In einem halben Jahr sieht das vielleicht schon anders aus; wenn ich dann wirklich auf ein Jahr Beiträge zurückblicken kann...

Anlass zum Feiern gibt es quasi trotzdem; ich benutze nun seit mehr als einem Jahr Naturkosmetik. ;)

Anlass bzw. Ursache meines heutigen Beitrags war allerdings mein Friseur-Besuch vor ein paar Wochen. Anfänglich war meine Freude noch groß: kaputte Spitzen ab, geglättet und glänzend sah mein Haar aus. Fast ärgerte ich mich schon, dass ich nicht nach der Marke & Sorte des Haaröls, das meine Friseurin verwendet hatte, gefragt hatte - schon weil es so traumhaft duftete. Auch wenn mir bereits klar war, dass das, was der konventionelle Friseur unter Haaröl versteht, sich nicht unbedingt mit meiner NK-Auffassung deckt. Während ich mich also noch über die Komplimente über mein tolles, gesund aussehendes und glänzendes Haar freute, teilte meine Kopfhaut diese nicht und begann mal wieder zu jucken. Das Problem verschlimmerte sich weiter und wurde erst besser als wieder zu meinem NK-Shampoo griff. Lange Rede, kurzer Sinn: ich sinnierte als mal wieder über die Vor- und Nachteile von Naturkosmetik vs. konventioneller Kosmetik. 

Inzwischen benutze ich seit mehr als einem Jahr Naturkosmetik - Zeit einmal eine Bilanz zu ziehen wie es mir damit erging und ergeht.

Everything Changes but You...

Dass ich noch immer NK benutze und mit meiner damaligen Entscheidung sehr zufrieden bin, dürfte nach meiner Rückkehr aus der Blogabstinenz und durch meine aktuellen Beiträge wohl klar sein. Mein jetziger Rückfall hat es mich auch noch mal deutlich spüren lassen: meine Kopfhaut verträgt herkömmliche Tenside einfach weniger gut als Tenside auf Zucker- oder Kokosbasis. Zwar hatte ich auch im Winter, bedingt durch die trockene Kaminluft, hier und da mal ein wenig mit meiner Kopfhaut zu kämpfen, so unerträglich wie zu den Zeiten konventioneller Kosmetik wurde es aber nie. Auch musste ich keinerlei Mittelchen einsetzen, um den Juckreiz zu bekämpfen, einfach weil er die meiste Zeit ausblieb. An meinem, durch meine Kosmetikerin festgestellten Hauttyp, hat sich nichts geändert: zu Trockenheit und Unreinheiten neigend. Klar, dass klingt jetzt erst mal nicht so toll (und ist auch wirklich ein bescheidener "Zwischen"-Hauttyp), in der Vergangenheit hatte ich allerdings bedingt durch konventionelle oder naturnahe Kosmetik auch schon mit fettiger Gesichtshaut zu kämpfen. Seit einem Jahr ist meine Haut nun aber eben "einfach nur" mal trocken oder mal etwas unreiner. Aktuell jedoch auch so gut wie nie zuvor; auch wenn ich jetzt schon weiß, dass stress- und Zyklus-bedingt wieder schlechtere Zeiten auf mich zukommen werden. Leider wird sich wohl auch nichts mehr an den Schäden, die ich durch das Benutzen falscher Produkte verursacht habe, ändern. 

Better Safe than Sorry

Eine Frage, der ich nachgegangen bin: was hat sich für mich seit der Umstellung denn nun tatsächlich geändert? Tatsächlich ganz schön viel: ich kenne meine Haut besser - auch wenn ich sicher noch Meilen davon entfernt bin, sie hundertprozentig zu kennen. Allerdings prüfe ich die Produkte, die ich kaufe genauer und verwende wesentlich weniger Produkte. Habe ich früher noch viele, viele verschiedene Masken verwendet und häufiger zu Peelings, Wässerchen und Co. gegriffen, lasse ich inzwischen die Finger davon. Gepeeled und ausgereinigt wird ausschließlich bei meiner Kosmetikerin, was dann auch ungefähr dem Hautzyklus entspricht. Überhaupt kann ich nun wirklich von einer Gesichtspflegeroutine sprechen, weil ich diese tatsächlich einhalte. Natürlich teste ich auch immer wieder neue Produkte und versuche sie dementsprechend zu verbessern, dabei achte ich aber a) darauf, den Produkten genügend Zeit zu geben (siehe Hautzyklus) und lasse mir b) sehr viel Zeit bei der Auswahl. INCI =OCD *lach. Noch immer kommt es vor, dass ich komisch angeguckt werde, wenn ich die Rückseiten der Produkte genaustens studiere. Ich mag mir aber einfach nicht mehr alles auf die Haut schmieren, was da so im Laden verkauft wird. Überhaupt bin ich viel kritischer geworden. Nicht, dass ich früher blind den Werbeversprechen vertraut und alles gekauft hätte, aber ich habe mich schon öfter mal verführen lassen. Was mich zu dem Punkt:

Money makes the world go round

bringt und meine Überlegung: gebe ich eigentlich mehr Geld für Kosmetik aus als früher? Ein Punkt, der wohl viele davor zurückschrecken lässt Naturkosmetik zu verwenden, ist der oftmals hohe Preis. Meines Erachtens nach sollte man das allerdings in Relation setzen: anders als bei High-End-Marker konventioneller Kosmetik, zahlt man hier eben auch für das Drumherum und nicht nur für den Namen: angefangen beim Anbau bis hin zur recycelbaren Verpackung. Ein ganzheitlicher Prozess eben, der nicht zu Lasten der Umwelt gehen soll. Natürlich könnte man sich auch mit den Naturkosmetik-Eigenmarken der Drogerien eindecken und geht so den günstig(st)en Weg, aber es leuchtet doch sehr ein, dass eine Rosencreme für 3,95€ vermutlich weniger hochwertig ist als eine 13€ oder 23€ - auch wenn solche großen Marken sicher aufgrund des Volumens etwas günstiger produzieren können. Was mich dann auch wieder zum Studieren der Inhaltsstoffe bringt; spätestens seit der Beschäftigung mit diesen, bin ich in der Lage solche Dinge besser einschätzen zu können. Verteufeln will ich diese Produkte nicht; natürlich ist das auch immer Frage des Geldbeutels und der eigenen Grenze. Persönlich würde ich auch keine 60€ für eine Hautcreme ausgeben. Zwischendurch gebe ich aber ganz gern mal ein paar Euro mehr aus: inzwischen kaufe ich mir lieber ein Produkt, über das ich mich im Vorfeld schon gut informiert habe und der Hersteller für mich "stimmt" als 10 Drogerieschnäppchen. Nach der langen Vorbereitung (und da können schon gut Wochen oder Monate vergehen, bis ich mich tatsächlich durchringe etwas zu kaufen), schätze ich ein Produkt ganz anders. Angefangen bei der Vorfreude bis ich es in den Händen halten bis zum Aufbrauchen. Denn das tue ich. Klar, hin und wieder wird ein Produkt auch mal "zurückgestellt" und beispielsweise ein neueres Duschgel getestet. Meinen inneren Beautyjunkie werde ich wohl nie ganz los und so kommt hin und wieder mal auch zu Spontankäufen ;) - aber die Zeiten in denen ich 5 oder mehr Produkte einer Kategorie besaß, sind endgültig vorbei. Ich muss mir einfach nicht mehr etwas kaufen, weil es gerade im Angebot oder eine Limited Edition ist. Meinen Freund freut's auch - endlich mehr Platz für ihn im Badezimmer.^^

Gebe ich jetzt mehr Geld aus? Ich würde sagen: Jein. Auch wenn ich hin und wieder tiefer in die Tasche greife, kaufe ich insgesamt viel weniger und verbrauche das, was ich kaufe auch. Zudem bin ich immer wieder erstaunt, wie viel ergiebiger NK ist und wie lange ich damit hinkomme. Ein Luxus ist natürlich der Besuch bei meiner NK-Kosmetikerin, dafür kaufe ich bestimmte Produkte selbst nicht mehr (z.B. Peelings) und ich habe das Glück, dass meine Gesichtsbehandlung sogar günstiger ist als die bei vielen konventionellen Kosmetikerinnen.

Eco Fresh

Weniger kaufen und verbrauchen ist natürlich auch gut für die Umwelt. Der Ressourcenaspekt ist für mich immer weiter in den Vordergrund gerückt. Ob Silikone für die Haare oder Mineralöl für die Haut nun gut oder schlecht sind, wird die Gemüter wohl noch ewig beschäftigen. Fest steht; für die Umwelt sind sie schlecht und das ist für mich der Hauptgrund auf solche Inhaltsstoffe zu verzichten. Damit war auch der Grundstein gelegt, andere Lebensbereiche zu "ökologisieren": vom Wäsche waschen bis hin zu Putz- und Lebensmitteln. Mein Konsumverhalten hat sich insgesamt verändert - nicht nur in Sachen Beauty. Kleidung habe ich mir schon ewig nicht mehr gekauft, aber auch da werden die nächsten Einkaufe "eco". Völlig konsequent bin ich noch immer nicht (siehe den Rexona-Ausrutscher), aber ich hege die feste Absicht dies zu ändern. Vor allem auch in Sachen "tierversuchsfrei" und möchte zukünftig auf Konzerne, die diese noch unterstützen oder nicht meiden, vollkommen verzichten.
Naturkosmetik only? 
Auch wenn ich für mich und meine Haut davon überzeugt bin: nein. Schon vor einem Jahr schrieb ich, dass nicht alles Gold ist was glänzt. Von diesem Ansatz bin ich noch immer überzeugt. "Natürlich" (auch die Richtigkeit dieses Begriffes sei mal dahin gestellt) ist nicht automatisch besser. So sind Zucker- und Kokostenside zwar das Nonplusultra für meine Kopfhaut, andere Menschen haben ausgerechnet mit diesen Problemen. Auch wenn, bedingt durch falsche Studienergebnisse, immer noch Warnungen vor bestimmten Inhaltsstoffen in konventioneller Kosmetik durch's Internet geistern, macht das NK nicht risikolos. Gerade ätherische Öle gelangen wahnsinnig schnell ins Blut und viele Inhaltsstoffe in Naturkosmetika haben ein allergenes Potential. 

Fazit

Nach einem Jahr NK kann ich sagen: für mich war es der richtige Schritt. So haben nicht nur meine Kopfhautprobleme aufgehört und sich mein Hautbild verbessert, insgesamt hat sich meine Bio-Bilanz gesteigert. Ich kaufe weniger, verbrauche mehr und vermeide Müll. Naturkosmetik ist für mich noch immer nicht der heilige Gral und auf das ein oder andere konventionelle Produkt möchte ich nicht verzichten, aber der Umstieg hat mir dabei geholfen zu einem mündigen Konsumenten zu werden, der recherchiert und sich informiert und dies auch auf andere Lebensbereiche überträgt.

Kommentare:

  1. Deine Bilanz nach einem Jahr hört sich wirklich super an, viele Erfahrungen, gerade beim Konsumverhalten habe ich auch gemacht. Auch ich bin mündiger geworden und kaufe bewusster ein, beides sind in meinen Augen sehr positive Entwicklungen. Bei der Gesichtspflege bin ich leider noch nicht angekommen, hoffentlich wird es bald passieren.

    Ich wünsche dir noch viele wundervolle Erfahrungen mit Produkten aus dem Bereich der Naturkosmetik.

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  2. Auch wenn ich zugegeben nicht vollkommen "öko" lebe, da ich zum Beispiel bei Kleidung noch nicht verstärkt darauf achte und mich auch nicht nur von Bio-Lebensmitteln ernähe, so habe ich bei mir auch festgestellt, dass ich viel weniger Kosmetik-Produkte besitze und kaufe. Neues Duschgel, Bodylotion etc. wird zum Beispiel nur dann einfach (!) nachgekauft, wenn sich das aktuelle Produkt dem Ende neigt. Auch im Bereich Makeup habe ich jetzt viel weniger Produkte, als dies früher der Fall war. Dafür aber sicherlich hochwertigere.
    Im Gesicht vertrage ich NK leider nicht so gut, gerade mit der Gesichtspflege habe ich leider Probleme. Ich werde daher immer ein wenig "neidisch", wenn ich lese, dass es anderen nicht so geht und sie in der NK bzgl. der Gesichtspflege endlich angekommen sind :-)

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    1. Ich denke, ich habe da wirklich sehr viel Glück gehabt: zum einen ist meine Haut recht unempfindlich (die Ausnahme der Regel ist eben meine Kopfhaut), zum anderen hat sich der Besuch bei meiner Kosmetikerin wirklich gelohnt und ich habe die Martina Gebhardt Produkte und die Umstellung auf diese sofort vertragen. War wirklich Glückssache. Bei Hauschka habe ich beispielsweise den Eindruck, dass ich das was ich bisher getestet habe, weniger gut vertragen habe. Es hätte also auch anders laufen können...
      Apropos Glück; wer hätte gedacht, dass das Aufbrauchen - ohne 20 Back Ups - genauso glücklich machen kann wie der Einkauf von 5 neuen Back Ups? *lach
      Ich drücke Dir die Daumen, dass Du auch bald bei "Deiner" optimalen Pflege angelangst! (welchen Hauttyp hast Du denn/welche Probleme gibt es denn da?)

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  3. Erstmal herzlichen Glückwunsch!
    Da schreibst du seit einem Jahr und ich stoße jetzt erst dazu, bei dir mitzulesen, aber besser spät als nie :-)

    Ich bin auch eher gegen militantes Ausschließen von konventionellen Sachen, mehr nach dem Motto: geh soweit du kannst. Wenn man absolut nix findet, das einem auf dem Kopf oder im Gesicht oder wo auch immer gut tut, dann darf man sich ja nicht quälen.

    Ich habe festgestellt, dass ich mir vielen im Laden verfügbaren Marken (so die üblichen Verdächtigen eben) weniger gut zurecht komme. Oft finde ich die Produkte mittelmäßig formuliert und überteuert. Im Internet lassen sich viele spannende Marken finden, einfach schade dann, dass man nicht vor Ort testen kann.

    Wo ich (leider) noch viel Konventionelles benutze: dekoratives. Es hat sich viel angesammelt natürlich, aber bei dem einen oder anderen Produkt werde ich einfach schwach (Matt Nudes Palette von Paula's Choice!). Daran muss ich noch arbeiten!

    Jedenfalls macht es für mich insgesamt so viel Sinn, sich mit Inhaltsstoffen zu beschäftigen und Naturkosmetik zu verwenden :-)

    LG, Viktoria

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    1. Vielen Dank! (und ich war ja auch ein halbes Jahr "abstinent" - dafür habe ich bei Dir schon ganz viel gelesen ;)).

      Mit der Kosmetik halte ich es wie im "wahren" Leben und orientiere mich an Shakespeare:
      "Oh, große Kräfte sind's, weiß man sie recht zu pflegen,
      Die Pflanzen, Kräuter, Stein' in ihrem Innern hegen.
      Was nur auf Erden lebt, da ist auch nichts so schlecht,
      Daß es der Erde nicht besondern Nutzen brächt'.
      Doch ist auch nichts so gut, das, diesem Ziel entwendet,
      Abtrünnig seiner Art, sich nicht durch Mißbrauch schändet."

      Was das Quälen und die Formulierung angeht, schließe ich mich an!
      Der Großteil basiert auf Wasser und Alkohol und gerade Letzteres mag meine Haut nicht so. Was ich an NK dann wieder sehr mag: man findet noch kleine Manufakturen und süße Shops, die noch Handgemachtes anbieten. Leider bin ich gerade was die Bestimmung meiner Hautfarbe angeht, eine echte Niete. Wenn man sich die Produkte nicht anschauen und testen kann, bin ich umso mehr aufgeschmissen.

      Im dekorativen Bereich benutze ich auch noch viel Konventionelles - das verbraucht sich aber eben auch so langsam. Paula's Choice reizt mich auch noch sehr (auch wenn da meine Begeisterung für 100% nicht wirklich geteilt wird); ihren Ansatz, eben auch die Mischung, mag ich aber sehr. Urban Decay liebe ich z.B. auch. Solange die Firmen nicht an Tieren testen, kann ich den Kauf aber für mich rechtfertigen ;)

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  4. Eine tolle Bilanz hast Du hier gezogen! Ich war erleichtert, als ich am Schluss gelesen habe, dass Du nicht ausschliesslich NK benutzt. Es ist interessant wie unterschiedlich wir alle sind. Gerade bei den Shampoos scheint bei mir der gegenteilige Weg wohl das Ziel zu sein. Es scheint, als ob ich silikonfreie KK Shampoos besser vertrage als NK Shampoos :( noch habe ich die Testreihe nicht abgeschlossen, aber es weist so einiges darauf hin :( Ich werde weitertesten und berichten.
    Das mit dem bewussteren Konsum konnte ich in vielen Bereichen auch feststellen. Über einen Bericht zu Deinem "eco"-Einkauf würde ich mich sehr freuen. Dieses Thema ist mir sehr wichtig, doch noch finde ich nur sehr wenige Infos dazu in meiner Blogroll. Ich hoffe, dass sich das in Zukunft ändert! Denn bevor ich mich nicht umfassend informiert habe, bin ich nicht bereit, die Preise zu bezahlen.

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    1. Ich bin auch immer wieder erstaunt, wie unterschiedlich das laufen kann. Julchen hat ja auch ganz große Probleme mit den NK-Shampoos. Meine Locken mögen dafür Silikon unheimlich gern, der Umwelt zuliebe verzichte ich aber darauf. Leider scheine ich mit den NK-Condis nicht so gut zurecht zu kommen. Meine Suche ist da also auch noch nicht ganz abgeschlossen...
      Am Eco-Fashion-Thema bin ich dran - ich empfinde es auch noch als ein wenig zu vernachlässigt, hoffe aber, dass ich das ändern kann. Ich werde berichten!

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  5. Super Post, war sehr interessiert zu lesen :) Ich bin da wohl der pflegeleichte Typ und kann und mag beides benutzen. Doch zur Zeiten meiner Akne war das nicht so, da habe ich mich von vielem distanziert und NK benutzt. Das mit dem Konsum ist bei mir ist immer so in Phasen - Mal kaufe ich ganz wenig und mal probiere ich vieles aus.

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    1. Hat NK denn bei Dir während der Akne denn geholfen? Intuitiv würde ich ja sagen, dass da recht schwierig sein könnte, weil da gar nicht mal so wenig reizende Stoffe drin sind.
      Ich finde beides zu benutzen ist vermutlich auch der richtige Mittelweg, da jeder Bereich Vor- und Nachteile hat.
      Oh, die Phasen habe ich auch. Ich habe jetzt ein halbes Jahr nichts gekauft, aktuell schaue ich aber wieder intensiv, habe wieder etwas gekauft und ein paar weitere neue Produkte werden folgen. Der Blog ist da auch nicht ganz unschuldig^^; so ein bißchen ein Alibi doch was zu testen und darüber zu schreiben. Und wenn ich andere Blogs lese, weckt das natürlich auch das Interesse an neuen Produkten. Insgesamt kaufe ich aber wirklich weniger und überlege mir in der Regel sehr genau, ob ich etwas kaufe und überhaupt brauche.

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  6. Halli Hallo,

    ich finde deinen Ausstieg aus der konventionellen Produkten klasse. Ich hätte auch gern diesen Mut, aber ich bin noch zu schwar bzw. ich habe keine wirklichen Probleme.

    VG
    Aveda Hair care

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    1. Ich glaube, dass man nicht zwangsläufig aussteigen muss. NK und KK haben beide ihre Vor- und Nachteile und wenn man Produkte gefunden, die gut zu einem passen, darf man da ruhig bei bleiben ;) Würde Dich NK denn reizen?

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    2. Grundsätzlich finde ich den Gedanken auf NK Produkte zuwechseln sehr gut. Ich kann mir nämlich gut vorstellen, dass auf dauer alles chemischen produkte schaden und da ich ja schon noch ein paar Jahre länger leben möchte, wäre es von Vorteil.

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    3. Na ja, irgendwie ist ja alles Chemie - selbst Wasser ;) und für viele Warnungen, die so durch's Netz geistern, gibt es bisher auch noch keine wirklichen Belege. Aber: ich merke für mich, dass ich mich so wohler fühle, vor allem auch, weil der Umwelt- und Sozialgedanke für mich eine große Rolle spielt.

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Vielen Dank fürs Kommentieren :)

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