Aufgebraucht & Nachgekauft Oktober 2015

08.11.2015

Es ist an der Zeit Euch zu zeigen was ich im Monat Oktober so alles aufgebraucht habe - nicht nur, weil dieser nun vorbei ist, sondern auch, weil der Müll nun endlich raus muss ;). Muss er ja immer, aber diesmal aus einem wichtigen Grund: wir ziehen nämlich um...oder so ähnlich. 

In einem früheren Beitrag hatte ich ja mal erwähnt, dass wir den Umbau unseres Badezimmers planen und ja, wir konnten uns nun tatsächlich einigen.^^ Oder in anderen Worten: ein paar Kompromisse hier und da, meine gewünschte Raumaufteilung und eine freistehende Badewanne und dann durfte mein Freund sich austoben.^^ 

Nun geht's in die heiße Phase: nächste Woche kommen die Handwerker und wir sind gerade dabei all unser Hab und Gut auf den Keller und die obere Etage zu verteilen, in welcher wir dann wohl die nächsten 4 Wochen leben werden. Wäre ja auch zu einfach nur das Bad zu sanieren; wir lassen gleich noch eine Wand einreißen, der dahinterliegende Raum wird auf Bade- und Schlafzimmer aufgeteilt und das gesamte Erdgeschoss neu gefliest. 

Solltet Ihr also längere Zeit nichts von mir hören, dann liege ich irgendwo unter'm Bauschutt ;).

Jetzt aber zum eigentlichen Thema...

Jason, Burt's Bees, The Body Shop, Finigrana

Meine Top 3: Herbstlippenstifte

25.10.2015


Schon ewig wollte ich mal bei der Blogparade "Meine Top 3" von Diana auf I Need Sunshine mitmachen, aber irgendwie habe ich es bisher immer verdaddelt. Wenn auch etwas spät dran, diesmal bin ich dabei! Dass es aber ausgerechnet das Thema Lippenstifte wird, daran hätte ich vor nicht allzu langer Zeit nicht mal im Traum dran gedacht.

Ich liebe Lippenstifte - nur eben nicht an mir^^. 

Während Victoria von Beautyjungle der Inbegriff einer "Lipsticklady" für mich ist (unfassbar wie gut ihr jede Farbe zu stehen scheint!) Jenni von Pretty Green Woman immer wenn wir unterwegs sind, erst mal sämtliche Lippenstifte durchswatched (während ich über Werbeversprechen und Inhaltsstoffe moppere :D) und Mia von den Alabastermädchen Frank Zappas Worte "Nobody looks good with brown lipstick" Lügen straft, gehöre ich zu der getönte Lippenpflege und Lipgloss-Fraktion ;).

Mit zuviel Farbe auf den Lippen fühle ich mich irgendwie angemalt. Zu tief in mir verankert ist das Credo: entweder Augen oder Lippen betonen. Meine Wahl fällt da eigentlich immer auf die Augen, auch, weil mein Kinnbereich bisher immer mein Sorgenkind war; dort neige ich nämlich am stärksten zu Unreinheiten. Da auch noch mit mit einem Lippenstift Aufmerksamkeit drauf lenken? Nein, danke...
Und ich muss immer am meine liebste Deutsch-Lehrerin in der Sekundarstufe denken, die auch stets Lippenstift trug. Nur befand sich dieser oftmals überall, nur eben nicht auf den Lippen...;)

[Environment] Saving Maja...oder: die Bienenretter

20.10.2015

In meinem heutigen Beitrag geht ausnahmsweise mal nicht um Kosmetik, sondern um die Umwelt. Ein Themenfeld, welches ich ohnehin stärker auf dem Blog einbinden möchte. Und indirekt geht es dann doch wieder um Hautpflege; thematisch schließt sich also der Kreis ;).
Ähnlich erging es mir als ich vor einigen Wochen eine eMail, wie einige andere Beautyblogger, von Christian Bourgeois erhielt, in der er die Crowdfunding-Aktion der Bienenretter vorstellte. Dazu aber am Ende mehr...



Wer sind die Bienenretter?

Initiator ist das Frankfurter Institut für nachhaltige Entwicklung e.V., kurz FINE. Hier ist der Name Programm: 2010 gegründet, haben sich Fach- und Führungskräfte aus den Bereichen Wirtschaft, Soziales, Natur, Bildung und Management dem Ziel verschrieben nachhaltige Entwicklung zu fördern. Dabei liegt der Schwerpunkt der neutralen, unabhängigen und gemeinnützigen Organisation auf dem Bildungswesen - sowohl dem schulischen als auch betrieblichen.

Gern wollte man die Themen "Nachhaltigkeit" und "nachhaltige Entwicklung in der Stadt besser "be-greifbar" machen. Zufällig stieß man in Vancouver auf das Thema Bienen und die Idee so quasi mehrere "Fliegen mit einer Klappe zu schlagen": Bienen retten, nachhaltige Ansiedlung in der Stadt und das unter Einbeziehung der Bevölkerung. Die Bienenretter waren geboren.

Warum sind Bienen wichtig? Die Geschichte von den Bienen & den Blümchen...

die nicht nur im übertragenden, sondern auch im wörtlichen Sinne viel mit der Entstehung des Lebens zu tun hat.

Aufgebraucht und Nachgekauft September 2015

14.10.2015

An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön für die vielen Aufrufe, das Teilen und Kommentieren meines kritischen Naturkosmetik-Artikels! Und ein "herzlich Willkommen" an die neuen Abonnenten! Ich freue mich!

Diesen Monat wird es auch noch einen Artikel zum Thema "meine Hautpflege" geben und warum ich, vielleicht zum Leidwesen mancher ;), inzwischen reizfrei pflege. 

Heute geht's allerdings noch um den alten Monat und die Produkte, die ich aufgebraucht, aussortiert und nachgekauft habe.

Dass der Herbst Einzug gehalten kann, kann ich an meinem gestiegenen Produktverbrauch ablesen. Während sich offenbar alle Welt über die dritte Jahreszeit freut, die Klamotten für die kühleren Tage rauskramt, ablichtet und ihre Lieblingsprodukte für diese in die Kamera hält, versuche ich mich damit abzufinden, dass jetzt wieder meine Kopfhaut-Leidenszeit beginnt, ich morgens nur schwer aus dem Bett komme und ständig friere. Ich freue mich schon jetzt auf die unzähligen Tage, an denen ich feststellen werde, dass ich mal wieder vergessen habe die Frontscheibe abzudecken...nicht ;). 

Kneipp, Alterra

Herbstzeit = Erkältungszeit trifft bei mir wohl ins Schwarze. Wie schon im letzten Jahr bahnte sich passend zur BioNord eine an. Meine liebsten Haus-mittelchen dann: Salbeitee und Erkältungsbäder. So leerte ich dann auch das Erkältungsbad Spezial von Kneipp. Ich mag's, hatte aber bereits in einem früheren Aufgebraucht-Post festgestellt, dass es sich nicht groß von den wesentlich günstigeren Drogeriemarken unterscheidet. Da ich Nachschub brauchte und eben jene nicht verfügbar waren, habe ich noch mal zugegriffen. Da es sich hierbei allerdings nicht um ausgesprochene Naturkosmetik handelt (Kneipp führt sowohl NK als auch Nicht-NK im Programm), spare ich das Geld lieber. Das Fläschchen mit 100ml Inhalt kostet knapp 5€.
Nachkauf? Eher nicht

[Mit Proben toben *4] John Masters Organics Honey & Hibiscus Reconstructing Shampoo

09.10.2015


Eigentlich wäre heute ja mein Aufgebraucht & Nachgekauft-Post dran, hinsichtlich der Glamour Shopping Week und meines Vorhabens endlich mal meinen Probenberg zu reduzieren, habe ich genau dies mal wieder getan: mit einer Probe getobt. 

Inzwischen bin ich ja eigentlich kein Fan mehr davon, viel Geld in ein Shampoo zu investieren, da dies hauptsächlich aus Tensiden besteht und den Zweck verfolgen soll, Kopfhaut und Haare zu reinigen. In meinem Fall spielt der Faktor Kopfhaut jedoch eine tragende Rolle: viele Tenside quittiert meine Kopfhaut mit Trockenheit, Schuppen und Juckreiz. Dinge, die ich natürlich vermeiden möchte.

Im vergangenen Jahr habe ich bereits eine Probe des John Masters Lavender & Rosemary Shampoos getestet und war ziemlich begeistert. Denn: ich brauchte im Anschluss keine Spülung. Etwas, dass quasi nie passiert. Gerade bei milden Shampoos sind meine Naturwellen schon während des Waschens völlig verzottelt und der Nachgang mit einem Condi unumgänglich. Um Zeit zu sparen und die Umwelt nicht noch mit einem weiteren Produkt zu belasten, würde ich darauf jedoch gern verzichten. Nachteil der Probe: meine Kopfhaut war schon ziemlich trocken und am Hals- und Schulterbereich, also da wo die (feuchten) Haare aufschlugen, hatte ich kleine Pickelchen, was ich auf den enthaltenen Rosmarien zurückführte.

[Haul] 100% Pure

04.10.2015



Mein heutiger Post beweist, dass ich Naturkosmetik noch immer liebe ;).

Instagram beruhigte mich; offenbar bin ich nicht die Einzige, die bei 100% Pure schwach geworden ist. Allerdings war dies nur von kurzer Dauer: ich fürchte, ich habe doch ein wenig übertrieben.^^ 

Bisher habe ich es geschafft bei den verschiedenen "Portofrei-Aktionen" standhaft zu bleiben - oder sie zu verpassen. Als nun beim 3. Geburtstag hier in Deutschland zusätzlich 10% und ein Goodie ab 100€-Bestellwert lockten, konnte ich dann allerdings nicht widerstehen. Eigentlich hatte ich mir ja vorgenommen vor der Glamour Shopping Week nichts mehr zu kaufen, aber wie das mit Vorsätzen manchmal so ist...

Immerhin liegt meine 1. und bisher einzige Bestellung schon 2 Jahre zurück und seitdem wollte ich unbedingt einige weitere Produkte ausprobieren.

Geständnisse einer NK-Beautybloggerin...

30.09.2015

...oder warum ich manchmal Probleme mit Naturkosmetik habe...

Vielleicht habt Ihr Euch ein bisschen gewundert, dass ich die Vivaness damals zwar besucht, aber nicht darüber geschrieben habe. 
Das lag zum einen daran, dass meine Bloggerkolleginnen da einfach schon viel vorweg genommen haben und ich Doppellungen für unnötig halte, zum anderen aber auch daran, dass die Messe auch eine Art Feuerprobe für mich war.

Ich erwische mich nämlich immer wieder dabei, dass ich mit mir hadere und mich frage, ob ich diesen Naturkosmetik-Ansatz so noch vertreten kann. Ein stück weit liegt das ganz sicher an meinem eigenen Idealismus und meiner Naivität: als ich umstieg, habe ich
schlichtweg angenommen, dass in der Welt der Naturkosmetik alles besser ist. 

Hier kommt das Problem der Alltagsheuristiken zum tragen: eine Heuristik ist die Kunst mit begrenzten Informationen zu einem guten Ergebnis zu gelangen. Uns steht i.d.R nie vollständiges Wissen über einen Bereich zur Verfügung, also müssen wir das Beste aus dem machen, das wir haben. Typisch sind hier z.B. Versuch und Irrtum oder das Ausschlussverfahren. Letzterem bedienen sich vor allem Ärzte. Man denke an Symptome
wie Schwindel und Kopfschmerz, die für eine Vielzahl von Krankheiten stehen können. Um herauszufinden um welche es sich schlussendlich handelt, werden  häufig sukzessive eben die Krankheiten ausgeschlossen, die es nicht sind, bis man eine Diagnose stellen kann. 
Eines meiner eigenen Beispiele war damals: "es ist ja auch viel gesünder einen frischgespressten Saft zu trinken als eine künstliche Limonade". Einleuchtend? Ja. Übertragbar? Nicht unbedingt...Denn damals hatte ich noch  gar nicht ausreichend Informationen oder das Wissen darüber, dass die Haut sehr wohl auf ganz "natürliche" Stoffe reagieren kann - und das eben nicht nur positiv. Inzwischen weiß ich, dass meine Haut ätherischen Öle eben nicht so wohlwollend gegenüber steht.

Zudem habe ich angefangen mich weiter mit Inhaltsstoffen auseinanderzusetzen. Kein leichtes Unterfangen, denn leider gibt es kein Buchn "INCIs für Dummies" und ich bin weder Biologin noch Chemikerin. Und auch wenn Google normalerweise mein Freund ist, ist das manchmal eher Fluch denn Segen. Frei zugängliche Studien sind schwer zu finden, häufig muss man sich mit "Sekundärliteratur" begnügen. Eher noch Tertiär- oder n-, denn irgendwo steht etwas dazu, das irgendjemand irgendwie umformuliert hat. Garniert von subjektiver Meinung - entsprechend des Lagers, dem sich der Autor verschrieben hat. Es kostet also viel Zeit und Mühe verlässliche Quellen zu finden. Denn das Schlimme ist ja: Vieles klingt so einleuchtend (siehe mein Saft-Beispiel), dass man gar nicht auf die Idee kommt es zu hinterfragen.

[Mit Proben toben *3] Go & Home: Wash & Go

22.09.2015

Mir scheint, als wäre der Herbst prädestiniert für Projekte aller Art. Zumindest ist das aktuell bei mir so. Eigentlich wundert es mich nicht, denn ich bin ein großer Freund von To Do-Listen und dem Abhaken dieser. Neben meinem, im letzten Post bereits erwähnten, "Blogilates-Fit-durch-Herbst-und Winter"-Projekt, habe ich mir jetzt eine "Trink-App" heruntergeladen, angeregt durch die Challenge von Ein bisschen vegan & Wo geht's zum Gemüseregal?, da ich zwar stets bemüht bin, aber es trotzdem oft nicht schaffe, genügend Flüssigkeit zu mir zu nehmen. Abhaken, durchstreichen, Knöpfen drücken sind meine Lieblingsbeschäftigungen. Mein nächstes persönliches Projekt: 2 Wochen vegan fasten. Unser nächstes großes gemeinsames Projekt: Hausumbau. Obwohl auch das vermutlich eine persönliche Herausforderung wird. Ich prophezeie schon jetzt, dass mein Freund und ich danach entweder für immer zusammen bleiben oder uns trennen ;). Darüber stimmen wir übrigens überein^^, genauso wie über die Regenwalddusche. Das war's dann leider auch schon. Während das Aussuchen der Möbel für den Rest des Hauses völlig reibungslos von statten ging, können wir uns partout nicht auf ein Badezimmer einigen. Während ich eine Wand vor der Toilette als unsinnig empfinde, kann er meinen Wunsch nach einer freistehenden Badewanne nicht nachvollziehen, usw. usf. 

Fakt für ihn ist, ich besitze einfach zu viele Beautyprodukte, denn er wüsste gar nicht wie er sich drehen und wenden sollte, wenn er aus der Dusche stiege, weil er einfach immer etwas umstoßen würde. Das stimmt so natürlich nicht ;). Klar, ich nenne schon einige Produkte mein Eigen und sicherlich mehr als der Durchschnittsmann so verbraucht, aber wenn ich mir so manchen Youtube-Haul anschaue, wird da mehr gekauft als ich besitze. Wir haben einfach entschieden zu wenig Stauraum!

[Review] Cremekampagne: Körperfluid 2

18.09.2015

Woran erkennt man, dass der Herbst nun endgültig Einzug gehalten hat? Wenn man morgens das Wohnzimmer betritt (oder wie in meinem Fall in dieses 'schlurft'), findet man die Katze leise schnarchend auf dem Sofa. Und da bleibt sie auch bis zum Mittag liegen. Oder auch mal den ganzen Nachmittag. Ähnlich stimmungsaufhellend wirkt sich das aktuelle nass-kalte Wetter auf mich aus und ich könnte morgens noch ein paar Stündchen länger schlafen. Immer wenn es kühler wird, könnte ich direkt in den Winterschlaf fallen und so bis zum Frühling verweilen. Kälte ist wirklich nicht mein Ding. Deshalb läute ich im Herbst auch immer die Badesaison ein ;). Aus der warmen (heißen) Dusche ins kühle Badezimmer steigen; genau, auch nicht so mein Ding ;). 

Ich bin ich ja immer ein bisschen cremefaul am Körper und im Sommer klappt das auch ganz gut, aber durch die sinkenden °Grade in Verbindung mit Heizungsluft, merke ich einfach, dass meine Haut trockener wird. Besonders betroffen ist da immer meine Kopfhaut, die dann anfängt zu jucken, aber auch am Körper werden jegliche Pflege dankbar angenommen.

Allerdings habe ich diesen Monat auch mein Programm "Fit durch Herbst und Winter" gestartet und mache nun 6x mal die Woche Blogilates. Wenn ich das so lese, klingt das als wäre ich ein Sportfanatiker.^^ Die Realität: ich mache das jetzt seit 2 Wochen... ;). Was dabei allerdings nicht ausbleibt: das Duschen und Eincremen. 

In meinem CremeKampagne-Haul hatte ich ja bereits das Körperfluid 2 gezeigt, welches ich mir in der duftneutralen Variante bestellt hatte. 

Hersteller: CremeKampagne

Inhalt: 100 ml

Preis: 6,90€ 

Inhaltsstoffe: AQUA (Wasser), MACADEMIA TERNIFOLIA SEED OIL* (Macadamianussöl), ORBIGNYA OLEIFERA SEED OIL* (Babussuöl), HELIANTHUS ANNUUS SEED OIL* (Sonnenblumenöl), LYSOLECITHIN (Emulgator auf Soja-Basis), BETA-GLUCAN (Pflanzenfasser; Vielfachzucker; Viskositätsregeler), PECTIN (pflanzlich; Vielfachzucker; Konsistenzgeber), PHENOXYETHANOL (Konservierungsmittel), ETHYLHEXYLGLYCERIN (Konservierungsmittel), LACTIC ACID (Milchsäure; Feuchtigkeitsspender, pH-Regler)
[ *=kbA]

Siegel: vegan

Die Inhaltsstoffe sind übersichtlich; auch ohne Zertifizierung entstammen die Öle dem kontrolliert-biologischem Anbau. Hinzu kommen Emulgator, Konsistenzgeber und Konservierungsmittel. Bei Frischekosmetik kann man sich nun, insbesondere aufgrund der verringerten Haltbarkeit, natürlich fragen, warum dennoch Konservierungsmittel eingesetzt werden. Da es sich hierbei um eine Emulsion handelt, also Wasser eingesetzt wird und eben jenes Existenzgrundlage von Mikroorganismen ist, bedarf es auch eines Mindestmaßes an Schutz. 

Toll, finde ich, wie immer^^, den Airlessspender, der das Fluid ebenfalls vor Verunreinigung schützt und die Entnahme bis zum letzten Tropfen ermöglicht. Auf dem Foto lässt sich gut erkennen, dass ich schon einen Teil verbraucht habe - ohne lästige Reste, die sich am Boden absetzen und dann immer zu einer "Entnahme-Fummelei" führen. Noch schöner wäre natürlich, wenn es sich dabei nicht um Plastik handeln würde...

Die Konsistenz ist flüssig-dünn, typisch für ein Fluid und riecht etwas cremig-pappig. Für die Arme benötige ich einen Pumpstoß, für die Beine zwei. 

Das Fluid lässt sich wunderbar - streifenfrei! - verteilen und zieht sofort ein. Das wird das Eincremen selbst für mich zum Vergnügen, weil es einfach so schnell geht. Meine Haut fühlt sich sofort gut befeuchtet an. Auch die Pflegewirkung ist top! Ich hatte ein wenig Sorge, dass es zu bei den kühleren Temperaturen zu leicht sein könnte, das Gefühl habe ich nach der Anwendung allerdings nicht. Für den Winter könnte es dann tatsächlich ein wenig zu leicht sein, aber meine Annahme, dass es ein Sommerprodukt ist, hat es nun widerlegt. Die Öle pflegen, gleichzeitig ist es nicht zu fettig, spendet aber Feuchtigkeit.

Einziges Manko: das Körperfluid von der Cremekampagne werdet Ihr wohl ziemlich bald in einem Aufgebraucht-Post widerfinden, weil ich momentan nach dem Duschen einfach am liebsten zu ihm greife und die 100ml so schnell geleert sind. Das Gute: es ist auch in der 250ml-Variante erhältlich und kostet dann 13,90€. Wegen der kurzen Haltbarkeit (4 Monate), meines Körperprodukt-Vorrats und der Annahme, das es sich vielleicht für den Herbst nicht so gut eignet, habe ich aus Testzwecken zu der kleineren Größe gegriffen. Beim nächsten Mal wird's dann aber die Große. Und dann vermutlich mit Vanille-Duft ;).


Passt Ihr Eure Körperpflege den Jahreszeiten an? Habt Ihr schon umgestellt?

[Green-Washing] Wie rar ist Rahua?

12.09.2015

Heute möchte ich dem Blogtitel Washing-Green mal alle Ehre machen und einen entsprechenden Beitrag verfassen. Ich habe für mich festgestellt: je länger ich Naturkosmetik nutze desto kritischer werde ich auch. Zum einen, was Inhaltsstoffe anbelangt, zum anderen aber auch was Werbeversprechen angeht.

Vielleicht (oder eher vermutlich) ist Euch die Marke Rahua [gesprochen "Ra wa"] schon einmal begegnet; eine ganze Reihe an Blogs hat über eben jene bzw. deren Shampoo geschrieben. Und auch ich war neugierig auf dieses Wundershampoo, das all meine Haarprobleme auf einen Schlag lösen sollte. Frei von Sulfaten, Gluten und synthetischen Stoffen (wie z.B. Silikon) soll es nicht nur sanft reinigen, sondern auch direkt schwaches und kraftloses Haar reparieren und gleichzeitig Kopfhaut und Haarwurzeln pflegen, damit das Haar länger und kraftvoller wachsen kann. Welche Superkraft steckt also in dem Shampoo? Ein hochpotentes Öl, welches die Frauen der Quechua-Shuar-Stämme seit Jahrhunderten herstellen und in dem für sie das Geheimnis ihres wunderbaren Haares liegt. Glücklicherweise haben sie genau jenes Geheimnis mit dem New Yorker Stylisten Fabian Lliguin geteilt, einem Ecuadorianer mit Quechua-Herkunft (genauer nachlesen könnt Ihr das aber auf der Homepage).

Ein kritischer Konsument hätte vermutlich da vermutlich abgewunken, spätestens aber wohl bei einem Preis von 32€ für 275ml. 

[Shopping] Weit wie das Meer...

07.09.2015

Mein heutiger Beitrag ist quasi auf den Mist der Ahnungslos Wissenden gewachsen...und Instagram...und Frantasta. Bei Letzterer bestaunte ich nämlich einen Kaputzenpulli (oder neudeutsch: Hoodie) und wie es der Zufall so wollte, befand ich mich in der Nähe einer Filiale. Den Pulli gab's leider nicht in meiner Größe, dafür habe zwei andere schöne Oberteile gefunden. Und da gewünscht wurde, dass ich diese mal zeige, dachte ich mir, ich mache da doch gleich mal einen Beitrag draus.

Unseren diesjährigen Urlaub haben wir, familienbedingt, an der Ostsee verbracht. Und ich gebe es zu: im Vorfeld habe ich ganz schön gejammert, denn Urlaub an der Ostsee entspricht nicht unbedingt dem, was ich mir unter meinem Wunschurlaub so vorstelle. Ich bin ein ausgesprochenes

Sommer- und Sonnenkind und verbringe meinen Urlaub gern bei verlässlichen (mind.) 28°C. Auch Städtetrips kann ich durchaus etwas abgewinnen und unsere USA-Reise, inklusive Roadtrip, vorletztes Jahr war ein echtes Highlight. Mein guilty pleasure sind aber Pauschalurlaube im Süden. Ja, ich schäme mich ein wenig dafür, aber ganz ehrlich: Nichts entspannt mich mehr als wenn ich lediglich damit beschäftigt bin mich morgens aus dem Bett zu hieven, immer genügend Sonnenschutz aufzutragen und mir zu überlegen, welches meiner 10 mitgebrachten Bücher ich zuerst lese ;).

Nun gut, es ließ sich also nicht vermeiden, dass wir eine Woche an die Ostsee fuhren. Ich geb's zu: Luxusproblem, denn ich sollte eigentlich dankbar sein, dass ich überhaupt in den Urlaub fahren kann. Außerdem hat Deutschland wirklich schöne Ecken und ich liebe das Meer - und so hatte ich schließlich die Gelegenheit dieses zu sehen (todesmutig habe ich mich auch in die viel zu kalte Ostsee gestürzt!). 

Und wenn man vom Bett aus diesen Anblick hat, ist das auch nicht zu verachten...

Du bist der Baum! ;)

04.09.2015

Ich glaube, mir fällt gerade zum ersten Mal auf, dass ich in meinen Posts nie eine Anrede verwende (und das schon nach 130 ;)). Empfindet Ihr das eigentlich als unhöflich? 

Vielleicht liegt es daran, dass ich den Blog immer eher als nicht-endenden Dialog sehe... oder stammt noch aus der Anfangszeit als ich mich noch fragte, ob da draußen überhaupt (oder je) jemand ist, der mein Geschreibsel liest (lesen wird). Eine Anrede für den luftleeren Raum erschien mir irgendwie komisch...

Inzwischen weiß ich; so ganz "luftleer" ist er nicht und dafür möchte ich mich heute ganz herzlich bedanken und ein Versprechen einlösen, welches ich bereits vor längerer Zeit gegeben habe. 

Bei meiner 1. Amazingy-Bestellung hat mich der Teil mit der "ein Baum für jede Bestellung" sehr angesprochen: dabei geht ein Beitrag von 10 Cent ($) an die Organisation Trees for the Future, die davon eben einen Baum pflanzt. Ich komme originär aus der Non-Profit-Ecke und finde vielleicht auch deshalb Projekte spannend, die sich um Bereiche kümmern, die wichtig sind, aber nicht unbedingt ein hohes Aufmerksamkeitspotential inne haben. Damals "keimte" in mir die Idee, dass ich gern etwas Ähnliches für den Blog machen wollen würde; nämlich einen Baum für jeden Abonnenten pflanzen. Mein Fernziel waren damals 200 Abonnenten.

Das ist es knapp 2 Jahre her; damals waren es 37. Inzwischen ist die angestrebte Zahl geknackt (und sogar etwas höher), trotz einer Pause von gut einem halben Jahr. Ich hatte mir viel vorgenommen, setzte mich unter Druck und fiel so in das berühmte Tief. Dennoch kehrte ich zurück; irgendwie fehlte mir das Bloggen und heute macht es mir mehr Spaß denn je. Dank meines Hobbies durfte ich ganz wunderbare Menschen kennen lernen, habe viel gelernt und konnte tolle Erfahrungen sammeln. Heute weiß ich: es spielt keine Rolle, ob ich einen Beitrag oder zehn in einem Monat schreibe, wichtig ist nur, dass es mir Spaß macht. Genauso wenig spielt es eine Rolle wie viele Follower ich habe...ich habe lieber 5 Abonnenten als 50 oder gar 500, wenn diese tatsächlich lesen was ich schreibe und wir miteinander in Kontakt treten. Denn das ist die größte Freude am Schreiben. Auch wenn ich mich wie Bolle über jeden freue, der dazu kommt (und ein kleines Wäldchen toller ist als 5 Bäume ;)). Aber auch das ist ein Grund dafür, warum ich mich nicht an "Follow me, follow you"-Spielen beteilige und auch zukünftig auf die obligatorische "Seid Follower meines Blogs/Social Media-Kanals"-Regel bei Gewinnspielen verzichte.

[Haul] CremeKampagne...oder: wer suchet, der findet...Niacinamide

31.08.2015

Eigentlich hatte ich einen ganz anderen Post geplant, aber meine Freude über meinen neuesten Fund ist gerade so groß, dass ich sie direkt mit Euch teilen muss. In meiner Review zur Mysalifree-Nachtcreme hatte ich ja bereits ein bisschen beanstandet, dass mir in den NK-Produkten oftmals ein paar schöne Booster bzw. Wirkstoffe fehlen; Tocopherol wird oft nur zur Konservierung eingesetzt, Hyaluronsäure ist nicht immer zugelassen und Niacinamide habe ich bisher nur in einer Creme gefunden, die viele irritierende Inhaltsstoffe enthält. 

Mir persönlich hat unter meiner Tagescreme mit LSF vor allem ein Serum gefehlt, das reizfrei ist, Feuchtigkeit spendet und idealerweise den ein oder anderen Wirkstoff enthält. Einen zu hohen Alkoholanteil merke ich, da er meine eher trockene Haut noch trockener macht, Duftstoffe quittiert meine Gesichtshaut mit Spannungsgefühl. Die Suche nach der eierlegenden Wollmilchsau, also.^^ 

[Review] Deep Steep Foot Cream...oder: Ja, ist denn heut' schon Weihnachten?

29.08.2015

So ganz unberechtigt ist die Frage wohl nicht; immerhin sind es laut Kalender nicht mal mehr 4 Monate bis Weihnachten - auch wenn ich innerlich ein paar Tränchen deshalb vergieße. Während sich, gefühlt, bei Twiter, Instagram & Co schon alle auf den Herbst freuen, bin ich noch immer in Sommerlaune und möchte bitte nicht, dass sich meine Lieblingsjahreszeit schon wieder verabschiedet. Auch wenn der Gedanke an gemütliche Tage, eingemümmelt in einer kuscheligen Decke, begleitet von Duftkerzen und einem heißen Getränk schon etwas für sich hat...den kühleren Temperaturen kann ich grundsätzlich nichts abgewinnen. Ich bin und bleibe wohl einfach ein Sommerkind.

Die Foot Cream Candy Mint von Deep Steep hat es, trotz Ihres weihnachtlichen Aussehens (und ihres eher weihnachtlichen Inhalts - aber dazu später mehr), in meine Sommerfavoriten geschafft. Oder sagen wir: Jahres-Favoriten. Meine Füße sind nämlich das ganze Jahr immer irgendwie trocken und so richtig konnte mich da noch keine Fußcreme überzeugen (gut, ob man da jetzt tatsächlich eine spezielle Fußcreme benötigt, stelle ich mal dahin).

Deep Steep gehört zu den Marken, die mir irgendwie sympathisch sind. "Irgendwie" trifft den Nagel auch auf den Kopf: ich habe nämlich keine Ahnung warum. Oftmals gefällt mir das Konzept einer Marke, sie bietet etwas, das mir wichtig ist oder ich verbinde, Dank einiger Messebesuche, Gesichter und Gespräche damit. Nichts davon trifft auf Deep Steep zu. Abgesehen davon, dass die Firma aus South Carolina stammt und vegane & tierversuchsfreie Produkte vertreibt, weiß ich nichts über die Marke. Geworben wird, wie immer, mit "natürlichen" Inhaltsstoffen. Außerdem sind die Produkte glutenfrei, nicht gen- manipuliert und ohne chemische Konservierungsmittel. Ach ja, alles "organic", mehr findet sich da allerdings auch kaum auf der Homepage - leider auch keine Info darüber wie hoch der Anteil der kbA-Inhaltsstoffe ist oder ähnliches. Ich müsste eigentlich kritischer sein, aber ich weiß auch nicht...es ist wohl die Ente, die ich so süß finde ;).

Deep Steep Foot Cream Candy Mint

Aufgebraucht & Nachgekauft Juli & August 2015

26.08.2015

Mit meinem Aufgebraucht & Nachgekauft-Post bin ich diesmal richtig früh dran - oder richtig spät; je nachdem aus welcher Perspektive man dies betrachtet ;). Den Post für den Juli habe ich diesmal übersprungen; aktuell leere ich einfach nicht soviel als das es sich gelohnt hätte, dem einen eigenen Beitrag zu widmen.

Vielleicht liegt das so ein bisschen an meiner Creme-Faulheit in Zusammenhang mit dem wechselhaften Wetter und dem fehlenden Urlaub in südlichen Gefilden.

Deshalb zeige ich Euch heute die gesammelten Werke des Juli und Augustes.

Lavera, Alverde, Neutrogena, Mysalifree, Sante

[Review] Mysalifree Nachtcreme*...oder: Everybody's Free to...

23.08.2015

Wear Nightcream. ;) 

Na gut, eigentlich heißt es im Original von Baz Luhrmann, den ich seit seiner Neuauflage von Romeo und Julia sehr verehre, "to wear sunscream", aber das tue ich ja inzwischen ohnehin ganz brav. Während man inzwischen doch aus einer relativ großen Zahl an milden Reinigungsmilchen wählen kann - es sei denn, man ist im Urlaub und hat lediglich das Drogeriesortiment zur Verfügung (so erging es mir just diese Woche). Gestaltet sich die Suche nach einem geeigneten reizfreien Pflegeprodukt doch ein wenig schwieriger - zumindest, wenn man im Naturkosmetik-Sektor bleiben möchte.

Gerade beim Thema Nachtcreme scheiden sich die Geister: notwendig oder herausgeworfenes Geld? Einige Marken vertreten die Ansicht, dass Nachtcremes sogar störend wirken, da die Haut verlerne sich selbst zu regenerieren. Proklamiert wird insbesondere die fettfreie Variante; wie immer im Zuge des "die Haut könne dann nicht atmen"-Mythos. Zu Beginn meiner Umstellung klang das auch für mich recht einleuchtend und funktionierte anfänglich durchaus gut. Inzwischen bin ich davon abgerückt, denn es hat, gerade bei meiner trockenen Haut, durchaus Vorteile auch am Abend zu cremen: da die Durchblutung im Schlaf ansteigt, können Wirkstoffe leichter von der Haut absorbiert werden. Die Hauttemperatur steigt ebenfalls und somit der transepidermale Wasserverlust: zusätzliche Feuchtigkeit ist also hilfreich. Während die Haut tagsüber damit beschäftigt ist, sich vor schädlichen Umwelteinflüssen zu schützen, kann sie sich nachts auf die Regeneration 'konzentrieren'. 

Im Prinzip verfahre ich ja auch nicht anders, wenn ich eine Handcreme verwende: wenn sich die Haut trocken anfühlt, creme ich und setze nicht darauf, dass sich meine Haut vom häufigen Händewaschen nachts selbst regeneriert. Vermutlich fällt der Griff zur Handcreme leichter, da ich die Reizung unmittelbar spüre, während das bei UV-Strahlung, freien Radikalen, Abgasen und Co. oft anders aussieht. 

Da ich am Tage immer eine Feuchtigkeitscreme mit LSF verwende, war eine Tagescreme für mich auch weniger spannend. Stattdessen durfte ich die Nachtcreme von Mysalifree kosten- und bedingungslos testen. Abends benutze ich im Wechsel ein BHA-Peeling + Gesichtsöl und eine Creme. Bislang waren das die Martina Gebhardt Sheabutter-Lotion und -Cream. Die Cream trage ich zusätzlich auf, um den TEWL, also den Wasserverlust der Haut, zu minimieren, da sie Lanolin und Sheabutter enthält, die okklusiv wirken.

Mysalifree Nachtcreme

[Review + Gewinnspiel] Mysalifree Reinigungsmilch*

16.08.2015

Dass ich tatsächlich noch mal ganz bewusst ein PR-Sample annehmen würde, damit habe ich wohl selbst am allerwenigsten gerechnet. Neben dubioser und unpassender Anfragen, mache ich es mir selbst nicht gerade leicht; neben der Inhaltsstoffe, müssen für mich auch die Werbeversprechen passen. Wenn man dann kritisch nachfragt, verläuft etwaiger eMail-Verkehr plötzlich im Sande - vielleicht ist man aber auch einfach noch mit der Recherche nach Studien beschäftigt, die die eigenen Warnung belegen ;).

Als dann die Anfrage kam, ob ich die Augenpflege von Mysalifree ausprobieren möchte, habe ich mich allerdings tatsächlich sehr gefreut. Frau Ischler, die hinter Mysalifree steckt, hatte ich nämlich schon auf der diesjährigen Vivaness kennen lernen dürfen. Das Konzept, eine Marke herauszubringen, die komplett auf reizende Inhaltsstoffe verzichtet, ist in Sachen Naturkosmetik absolut einzigartig; zwar führen einige Marken entsprechende Linien, beschränken sich in ihrem Sortiment aber eben nicht nur auf diese. Auch Deklarationen wie "hypoallergen" oder "speziell für sensible Haut" kennen wir, bedeuten aber eben nicht zwangsläufig, dass die Produkte auch tatsächlich mild bzw. reizfrei formuliert sind. Nun ist Frau Ischler mit einer Reihe an Intoleranzen natürlich ein hervorragender Motor, um eine solche Produktpalette anbieten zu können, im Sinne: wenn man nicht fündig wird, nimmt man es eben selbst in die Hand. 

Persönlich benutze ich keine Augencreme, da ich ohnehin reizfrei pflege und meine normale Creme auch im Augenbereich verwende. Spannender wäre für mich ein Hyaluronsäureprodukt gewesen, dies ist, aufgrund der synthetischen Gewinnung und Auflagen des Biosiegels allerdings nicht erlaubt. So kam ich in den Genuss meine reizfreie Reinigungsmilch-Reihe weiterzuführen.

Apropos Biokosmetik; die Mysalifree-Produkte sind nach dem ÖLMB (Österreichisches Lebensmittel Buch), Codexkapitel 8a zertifiziert. Ähnlich wie bei anderen Siegeln, werden auch hier Mindestangaben zum Anteil der Rohstoffe aus kontrolliert-biologischen Anbau gemacht (hier mind. 95%), zudem wird ein biologischer Mindestanteil des Endprodukts vorgeschrieben. Die Auflagen sind allerdings höher als die der EU und auch der gängigen Siegel; so finden z.B. unangekündigte Kontrollen statt und auch die Herstellungsverfahren sind regelmentiert; so darf ein Bleichen oder Desodorieren nicht stattfinden.

Mysalifree Reinigungsmilch


Hersteller: GreenSmile GmbH

Inhalt: 100 ml

Preis: 22,95€

Inhaltsstoffe: AQUA (Wasser), ORYZA SATIVA BRAN OIL (Reiskeimöl)*, GLYCERIN*, POLYGLYCERYK-3 DICITRATE/STEARATE (pflanzlicher Emulgator), CETYL ALKOHOL (Fettalkohol; Konsistenzgeber, Koemulgator; Emollient), LACTIC ACID (Milchsäure), SODIUM BENZOATE (Konservierungsmittel), XANTHAN GUM (Verdickungsmittel), POTASSIUM SORBATE (auch Kaliumsorbat; Konservierungsmittel), TOCOPHEROL (Vitamin E; Antioxidanz, auch Konservierungsmittel), GLYCINE SOJA OIL (Sojabohnenöl), ORYZA SATIVA BRAN EXTRACT (Reiskleiextrak)*

Siegel: gem. ÖLMB, Bio-Kosmetik, vegan

Ein Blick auf die Inhaltsstoffe zeigt; auf reizende Inhaltsstoffe wird hier tatsächlich verzichtet. Interessant ist dies vor allem für Menschen mit einer Salicylatunverträglichkeit, aber auch für diejenigen, die, wie ich, schnell auf ätherische Öle/Duftstoffe reagieren. Auch auf besserverträgliches Parfum wird verzichtet. Für mich besonders interessant, da ich festgestellt habe, dass ich selbst auf dise Variante inzwischen mit einem Spannungsgefühl reagiere (wie bei der Alva sensitiv Reinigungsmilch). Zudem findet sich kein Alkohol in den Produkten.

Die Reinigungsmilch basiert auf Wasser und Reiskeimöl - und nicht wie ähnliche Produkte auf Sonnenblumen- oder Olivenöl. Das Besondere an Reiskeimöl: es enthält eine Reihe an Lecithinen, die als Rückfetter bei normaler und trockener Haut das Austrocknen nach dem Waschen verhindern. Zudem unterstützen sie den natürlichen Schutzmantel der Haut gegen Umwelteinflüsse und der hohe Gehalt an Linol- und Linolensäure kann sich bei Hautkrankheiten positiv auswirken. Hinzu kommen Tocopherole, die sich zwar auch im Sonnenblumelöl finden lassen, aber aufgrund des Fehlens von mehrfach ungesättigten Fettsäuren, hat Reiskeimöl eine hohe oxidative Stabilität. Ebenfalls besonders: aufgrund der vorgegebenen Restriktionen wird das Bio-Reiskeimöl per CO2-Extraktion gewonnen, welches aufwendig ist, dadurch wird aber auch verhindert, dass Lecithine und Co vermindert werden oder verloren gehen.

Wie zu erwarten duftet die Reinigungsmilch nicht, riecht aber auch nicht unangenehm, sondern eher pappig-cremig. Ich liebe den Airless-Pumpspender, da er zum einen eine vollständige Produktentnahme ermöglicht (anders als beispielsweise bei Martina Gebhardt, wo man sich sehr mit den im Flakon enthaltenen Resten abmühen muss), zum anderen das Produkt vor Kontaminierung schützt. Bei der Reinigung verzichte ich, wie angegeben, auf das Wattepad, und gebe etwa einen Pumpstoß auf das feuchte Gesicht. Dieser fällt m.E recht großzügig aus, weniger würde also auch genügen. Die Konsistenz liegt etwa zwischen der eher flüssigen I+M Freistil Reinigungsmilch und dem cremigen Martina Gebhardt Sheabutter Cleanser. Die Reinigungswirkung hat mich wirklich überrascht: sie reicht schon fast an "squeaky clean" heran, jedoch ohne jegliches Spannungsgefühl oder trockene Haut. Im Gegenteil; sie fühlt sich durchaus weich und gepflegt an. Mit der Reinigungsmilch bin ich etwa 2 Monate hingekommen und das bei täglicher Benutzung - morgens und abends.

Die Mysalifree-Biokosmetik ist salicylat- und glutenfrei, kommt ohne Duft- und Farbstoffe, enthält keine ätherischen Öle und ist vegan. Die Haltbarkeit wird mit 6 Monaten angegeben.

Anfänglich beschrieb ich meinen Unmut über die Werbung mit bzw. ohne "unbedenklicher Inhaltsstoffe". Insbesondere in Sachen NK findet man häufige entsprechende Claims, was ich mehr als schade finde! Statt unnötiger Panikmache sollte man m.E. vielmehr auf die Umweltaspekte und auf die Wirkung eingehen. Was ich an Mysalifree mag: hier wird nicht mit nicht-enthaltenden Konservierungsmittel geworben, da diese einfach notwendig sind, um die Produkte mikrobiologisch zu sichern und haltbar zu machen. Weder möchte ich mir kontaminierte Produkte ins Gesicht schmieren, noch mit einem schnellen Aufbrauchen kämpfen. Auf in die Kritik geratene Inhaltsstoffe wird verzichtet. Ein Punkt der natürlich diskutabel ist; erfrischend fand ich, dass ich genau das und zudem sehr konstruktiv mit Frau Ischler tun konnte und wir uns in einigen Punkten auch darauf verständigen konnten, dass wir unterschiedlicher Meinung sind. In diesem Fall halte ich den "Better safe than sorry"-Ansatz für gangbar, insbesondere weil bei einigen Inhaltsstoffen der Augenmerk nicht auf eine vermeintlich kanzerogene Gefahr gelegt wird, sondern auf den Umweltaspekt.

Zugegeben die Reinigungsmilch ist nicht sehr günstig, der Preis ist allerdings durch die Inhaltsstoffe aus kbA und des aufwendigen Herstellungsverfahren begründet. Zudem ist das Unternehmen kein großer Konzern, der die Kosten entsprechend umverteilen oder durch große Rohstoffabnahmen vermindern kann. Durch die hohe Ergiebigkeit, empfinde ich den Preis auch nicht sonderlich hoch, da ich damit recht lange hingekommen bin. Wem der Sheabutter Cleanser von MG zu reichhaltig ist oder die I+M Freistil Reinigungsmilch zu leicht, der dürfte mit Mysalifree glücklich werden. Auch wenn man keine sonderlich empfindliche Haut oder Unverräglichkeiten hat ;). Ich freue mich jedenfalls sehr, dass ich meine reizfreie Gesichtspflege um eine weitere naturverträgliche Marke erweitern kann. :)

Gewinnspiel

So, und jetzt seid Ihr dran: wenn Ihr auch gern mal die Produkte von Mysalifree ausprobieren möchtet, könnt Ihr mit etwas Glück dies nun in Form eines Sets bestehend aus Shampoo, Duschgel und Körperlotion tun. Frau Ischler hat mir 5 Pakete zur Verfügung gestellt, da deren MHD im September abläuft. Laut Kosmetikverordnung muss ein MHD bei Produkten angegeben werden, wenn diese nicht länger als 30 Monate haltbar sind. Es wird dabei allerdings nicht zwischen Tiegeln und Spendern unterschieden; Letztere können allerdings nicht von Aussen kontaminiert werden, da das Produkt nicht mit den Fingern entnommen wird. Die Airless-Spender hatte ich ja bereits angesprochen. Es handelt es sich also nicht um ein Verfallsdatum, zudem sind die Produkte ungeöffnet und so noch gut 3-4 Monate länger haltbar.

3 dieser Pakete verlose ich hier auf dem Blog, eines auf Instagramm und eines via Twitter/Facebook - Ihr könnt also Eure Gewinnchance erhöhen.

Was Ihr dafür tun müsst: nichts ;)

  • lediglich über 18 Jahre alt sein und über 
  • eine Postanschrift in Deutschland, der Schweiz oder Österreich verfügen 
  • und eine eMail-Adresse angeben über die ich Euch im Gewinnfall erreichen kann 
  • ich werde die Pakete unter allen verlosen, die diesen Kriterien entsprechen 
  • der Gewinn wird Euch direkt von Mysalifree zugesandt 
  • der Rechtsweg ist natürlich ausgeschlossen, denn die Gewinner werden von mir ausgelost 
Ich verzichte bewusst auf das "seid Leser meines Blogs/Twitter-/Instagram-Follower", weil ich keine Abo-Zahlen aufgrund eines Gewinnspiels generieren möchte 

Einzig einen Kommentar müsst Ihr mir hinterlassen, damit ich weiß, dass Ihr gewinnen möchtet. Wer seine eMail-Adresse nicht hinterlassen möchte, kann mir stattdessen auch eine eMail an 

strawberrymouse@gmx.net  senden

Das Gewinnspiel endet am Sonntag, den 23.08.2015 um 23:59 Uhr


Kennt Ihr Mysalifree eigentlich schon? Achtet Ihr auf milde Pflege?

[Review] I+M Freistil Shampoo...oder: Rapunzel, Rapunzel,...

13.08.2015

Shampoo ist ja so ein Thema, das irgendwie keines ist. Also zumindest kein spannendes; es soll soll einfach Kopfhaut und Haare reinigen. Dies spiegelt auch die INCI-Deklaration wieder; ungefähr 90% eines Shampoos machen Wasser, Tenside und Verdickungsmittel aus. Der Rest ist im Prinzip werbelastig: die Haare sollen sich griffiger anfühlen, gut kämmbar sein und sich nicht statisch aufladen. 

In meinem Fall ist Shampoo dann aber doch ein Thema: ich habe eher trockene Kopfhaut und vertrage viele konventionelle Tenside nicht. Diese führen bei mir zu Schuppen und juckender Kopfhaut und waren damals, nach langer Suche nach einem geeigneten Produkt, der Beweggrund auf Naturkosmetik umzustellen. Mit den milderen Zucker- und Kokostensiden komme ich deutlich besser zurecht. Allerdings liegt hier auch die Tücke im Detail. Oder vielmehr in der Zertifizierung. Cocamidopropyl Betaine beispielsweise, ein mäßig irritierendes Tensid, welches einen Anteil an Erdöl erlaubt. Ich habe nichts gegen Erdölprodukte in Pflegeprodukten, verzichte der Umwelt wegen aber darauf. Bei Ecocert ist dieses zugelassen, bei anderen Siegeln wie BDHI und NaTrue nicht. Zeigt also, dass ein genauerer Blick auf's Etikett doch lohnt.

Dass ich ein großer Fan der I+M Freistil-Serie bin, ist ja nichts Neues ;) Ich finde die mild formulierten Produkte in der NK-Kategorie klasse. Da war es natürlich auch nahe liegend das Shampoo zu testen. Zum einen enthält es milde Tenside, zum anderen wird auf deklarationspflichtige Duftstoffe und 'bösen' Alkohol verzichtet. Das kann meiner Kopfhaut ja nur gut tun.

I+M Freistil Shampoo

[Aktion] Blogger gegen Mikroplastik

31.07.2015

Vielleicht habt Ihr es auf dem ein oder anderen Blog bereits gesehen: HautTATSACHEN hat die Aktion "Blogger gegen Mikroplastik" ins Leben gerufen. Im Zuge dieser wurden 61 Blogger eingeladen eine der Infografiken der Seite zum Thema veröffentlichen. Für jeden Blogger, der mitmacht, werden jeweils 10€ an den NABU und dessen Aktion "Fishing for Litter" gespendet. Darüberhinaus sammelt jedes Mitglied des HautTatsachen-Teams 15 Minuten lang Plastikmüll aus einem heimischen Gewässer. Und für jeden Kommentar mit einem Vorschlag wie man Plastik vermeiden, up- oder recyclen kann - unter dem entsprechenden Blogbeitrag - kommt eine Minute obendrauf.

Und deshalb gibt es jetzt diesen Beitrag ;). 

Tatsächlich habe ich bereits im vergangenen Jahr einen Artikel zum Thema gelesen. Dass Plastik ein Problem ist, ist ja nichts Neues. Dass es aber darüberhinaus nicht nur um, sondern in den Kosmetikprodukten ist, die man so tagtäglich benutzt, war mir so nicht klar. 

Der Weg des Mikroplastiks - 

Aufgebraucht & Nachgekauft Juni 2015

28.07.2015

Auch wenn ich jetzt schon eigentlich fast den Aufgebraucht-Post für den Juli schreiben könnte ;), zeige ich Euch heute meinen Müll vom Juni und die Produkte, die ich nach- oder neugekauft habe...

Rexona, Paula's Choice, Sante, Martina Gebhardt, Balea


[Haul] Ecco Verde

21.07.2015

Nach längerer Blog-Abstinenz melde ich mich nun endlich mal zurück...

Während ich bei Instagram die tollen Urlaubsbilder Anderer bewundern darf, herrscht hier nämlich noch Stress pur. Aber ein Ende ist in Sicht - und Wiedersehen sind ja 'was Schönes. ;) Mit manchen Menschen ist es ja auch so, egal wie lange man sie nicht gesehen hat, beim Wiedersehen ist es als wären sie nie weg gewesen. So erging es mir auch mit unserem Postboten, den ich 4,5 Wochen nicht zu Gesicht bekommen habe.^^ Allerdings hat mir dieser nicht meine bei Bestellung bei Ecco-Verde geliefert; da hatte ich wohlweislich direkt einen anderen Zustellservice gewählt. Endlich ergab diese Option mal einen Sinn und bei mir kam auch mal wieder Post an...(ich warte übrigens noch immer auf zwei Päckchen, die ich im Mai und Juni bestellt habe - falls dies ein DHL-Mitarbeiter liest...).

Aufgebraucht & Nachgekauft Mai 2015

18.06.2015

Mit etwas Verspätung gibt's nun endlich meine Lieblingskategorie: "Aufgebraucht und Nachgekauft" - auch wenn der Mai hinsichtlich der Produkte etwas spärlich bestückt ist/war. Das liegt aber sicherlich auch daran, dass ich inzwischen einige Lieblingsprodukte gefunden habe und, Dank fehlender Beautyboxen-Abos, nicht mehr soviel an zusätzlichen Produkten dazu kommt. Das Ausprobieren habe ich noch immer nicht aufgegeben, bin aber inzwischen wesentlich zufriedener was meinen Konsum angeht.

Kneipp, Yves Rocher, Alverde, Terra Naturi, Balea

Oil vs. Oil...oder: [Review] Balea Reinigungs Öl-Fluid

09.06.2015

Die letzten Wochen war es auf dem Blog ziemlich ruhig, da ich arbeitstechnisch ziemlich eingespannt bin und gesundheitlich etwas angeschlagen. So langsam geht's bergauf. Zeit also für einen neuen Post, vor allem, da das Produkt, dass ich Euch vorstellen wollte, bald ausgelistet wird. 

Gesichtsöl und ich waren bisher zwei Dinge, die sich eher nicht vertragen haben. Lange konnte ich die Begeisterung für das Pai Rosehip Gesichtsöl so gar nicht teilen, denn bei mir führte es stets zu einem Spannungsgefühl - egal welche Variante ich probierte. Dabei wollte ich es doch so gern mögen (und nicht wieder in die Produkt-Hype-Falle geraten sein). Auch mit anderen Ölen und mir wollte es so gar nicht funktionieren.

Aus diesem Grund habe ich bislang auch die Finger vom Oil Cleansing gelassen, obwohl ich die Methode sehr spannend fand. Zwar besitze ich weder fettige noch 'klassische' Mischhaut - habe jedoch mit Unreinheiten zu kämpfen - empfand den Ansatz aber als sehr einleuchtend: da Wasser nicht über die Fähigkeit verfügt Fett zu lösen, dies aber zu Unreinheiten führt, hilft das Öl dabei das überschüssige zu entfernen. Dabei ist Öl sehr mild im Gegensatz zu Seife oder Reinigungsschaum. Ein Problem birgt diese Methode allerdings: das Öl muss ja auch wieder abgenommen werden. Viele greifen dann zu einem Waschlappen; wegen der mechanischen Reibung ist dies jedoch eher ungünstig für die Haut. Auch ein zweites Reinigungsprodukt ist kontraproduktiv. Abhilfe schafft hier ein Emulgator, der es ermöglich Wasser und Öl zu vermischen. Diese Verbindung ist leicht abzuwaschen. Die Beauty-Industrie hat dies natürlich unlängst erkannt und so gibt es eine Vielzahl an Reinigungsölen und -balms, welche mitunter sehr preisintensiv sind.

Balea Reinigungs-Öl-Fluid

[Review] Ich bin ein Wiederholungstäter...oder: Lavera Reichhaltige Creme-Öl-Dusche

12.05.2015

Anders kann ich es mir nicht erklären, denn ich habe mal wieder ein Lavera Duschgel ausprobiert. Begonnen hat alles mal mit der Orange Feeling-Version, dann folgte das Atlantic Wonder und zuletzt das Pink Energy.  Erst beim Ausgraben der alten Reviews ist mir aufgefallen, dass ich wohl einmal im Jahr ein Lavera Duschgel teste.^^ Die Ergebnisse sind eigentlich immer ähnlich und ich komme zu dem Schluss, dass es sich dabei um ein solides Produkt handelt: es macht sauber, ich mag in den meisten Fällen den Duft, nur könnte es ein wenig mehr pflegen. Ob es diesmal anders ist?

Lavera Reichhaltige Creme-Öl Dusche


Aufgebraucht & Nachgekauft April 2015 - Let's Do the Time Warp

03.05.2015

igentlich wollte ich Euch an dieser Stelle bereits von der neuen URL begrüßen - wie Ihr seht, steht das neue Layout auch schon einigermaßen. Das Coding ist allerdings noch nicht ganz fertig; ein paar Dinge müssen noch verändert werden, damit es dann wirklich nach neuem und nicht mehr so stark nach altem Design aussieht. Dies sollte dann im Laufe des Monats klappen. Getreu des Mottos "alles neu macht der Mai" ;). 

Und da wir so quasi noch im alten Monat sind, präsentiere ich Euch an dieser Stelle einfach mal meinen Müll des Aprils ;)

Alterra, I+M, Ponyhütchen, Alverde, Kivvi, Paula's Choice

Aufgebraucht habe ich die I+M Freistil Reinigungsmilch. Sie kommt ohne Tenside und deklarationspflichtige Duftstoffe aus. Auch ihr Alkoholanteil ist vernachlässigbar, da er unterhalb von 0,1% liegt. Endlich ein Produkt, dass die Deklaration "sensitiv" zurecht trägt. Ich mag den leicht vanilligen Duft und den Pumpspender, der es einem ermöglicht, die Flasche restlos zu leeren. Eine ausführliche Review findet ihr *hier*
Nachkaufprodukt? Klares JA! Allerdings eher für den Sommer; im Winter dürfte es einen Tick rückfettender bei meiner trockenen Haut sein...

Die Feuchten Reinigungstücher von Alterra waren ein Spontankauf auf meinem Berlin-Trip im vergangenen Jahr. Kurz entschlossen habe ich zu diesen gegriffen, weil sie zumindest ohne Alkohol auskommen. Bei Amazingy wurde ich mit der HIRO Foundation geschminkt, die ich dann auch gekauft habe und im Verlauf des Wochenendes natürlich austesten wollte. Mein Problem: kein Reinigungsprodukt hat es bisher geschafft färbende Teint-Produkte vollständig abzunehmen. Ich muss immer mindestens zum Konjak-Sponge greifen. Und diesen hatte ich nicht dabei. Aufgrund des zusätzlichen Mülls nicht gerade meine ideale Vorgehensweise, aber zumindest effektiv. Die deklarationspflichtigen Duftstoffe stören mich natürlich. Allerdings nicht nur wegen der Irritation, sondern weil ich sie so gar nicht riechen mag. Auch wenn der Duft einigermaßen frisch ist, irgendwie hat er einen Unterton, den ich überhaupt nicht haben kann und der bei mir wirklich Übelkeit verursacht. Da hieß es dann "Nase zu und durch". Damit könnte ich bei einem Produkt leben, dass meinen strengen Kriterien entspricht, aber eben nicht bei diesem. Überrascht war ich allerdings, dass die Tücher doch relativ lange feucht geblieben sind. Nur die letzten 2 haben es dann nicht mehr geschafft und ich mit ihnen das Waschbecken gesäubert.^^
Nachkaufprodukt? Keinesfalls, auch wenn die Reinigungswirkung da war

Ich habe jetzt meine erste Tube der Skin Recovery Daily Moisturization von Paula's Choice mit LSF 30 geleert und bin immer noch wahnsinnig zufrieden. Endlich kann ich einen mineralischen Filter tragen ohne wie ein Clown auszusehen oder/und unter dem maskenhaften Gefühl zu schwitzen. Obwohl ich mich immer brav an die Vorgabe gehalten habe (eine Zeigefinger-Länge), bin ich länger ausgekommen als ich erwartet habe. Das liegt aber auch daran, dass ich sie am Ende aufgeschnitten habe. Die Tube ist zwar für die Dosierung praktisch, am Ende hatte ich dann aber noch eine ganze Menge Produkt, das ich durch pures Quetschen nicht herausbekommen hätte. Sie kommt ohne Duftstoffe aus, zudem ist sie tierversuchsfrei. Einziges Manko: das enthaltene Silikon, auf das ich der Umwelt wegen normalerweise verzichte. Hier zeigen sich allerdings wirklich die Vorteile des Stoffes. Jetzt benötige ich nur noch ein gutes Serum, um den okklusiven Effekt auch richtig ausnutzen zu können.
Nachkaufprodukt? Schon geschehen...

Über die Deocreme von Ponyhütchen habe ich bereits eine Lobeshymne geschrieben. Nie hätte ich erwartet, dass mich mal eine duftende Creme überzeugen könnte. Aufgebraucht habe ich die Version "Fresh & Fruity", den ich auf der OnBeauty geschenkt bekommen habe. Den leicht zitrischen Duft mochte ich und auch mit meinem Parfum hat er sich nicht gebissen. Das Wichtigste: sie hat mich gut vor unangenehmen Gerüchen geschützt - auch bei höheren Temperaturen. Einziges Manko: auf Reisen wird's ein wenig schwierig in Sachen Konsistenz, aufgrund des enthaltenen Kokosöls. Da werde ich dann wohl auf das Balea Antitranspirant mit Aluminiumchlorid zurückgreifen, welches nun im Sortiment erhältlich ist. Auf das Cremedeo bin ich ja vor allem umgestiegen, weil ich meine langjährige nicht-tierversuchsfreie Marke nicht mehr unterstützen wollte, auf Antitranspirants schwöre ich aber nach wie vor. Hier gefällt mir der Anteil der Inhaltsstoffe aus kbA natürlich mehr, auf Reisen habe ich es aber gern praktisch. 
Nachkaufprodukt? Definitiv!

Die Alverde Bodybutter "Fruchtiger Traum", entstammt der Winter LE der Minigrößen. Am Körper nehme ich das mit den Duftstoffen ja nicht ganz so genau. Ich finde die Pflegewirkung nicht überragend, erwarte ich bei den Inhaltsstoffen und dem Preis allerdings auch nicht. Für unterwegs finde ich die Tiegel aber umso praktischer. Zum Kauf einer Großgröße konnte sie mich nicht überzeugen, liegt aber auch daran, dass ich zum einen noch mit Bodylotions und Co, eingedeckt bin, zum anderen daran, dass ich bei Düften ja auch ziemlich pienzig bin.
Nachkaufprodukt? Da es sich hierbei um eine Limited Edition handelt, nicht möglich, aber grundsätzlich würde ich schon zu den 3er Sets greifen.

Ganz anders in Sachen Pflege sieht es bei der Body Marmelade in Sweet Orange von Kivvi aus. Die Wirkung ist einfach klasse - kein Wunder also, dass da jeder schwärmt. Außerdem mag ich das Design unheimlich, auch wenn der Glastiegel für unterwegs nicht ganz so praktisch ist. Trotzdem konnte sie mich auch im Sommer überzeugen und gehörte da zu meinen Favoriten. Und wie das so manchmal mit Produkten ist, die man so gern mag, dass man sie nicht aufbrauchen mag...man lässt sie stehen. Völlig kontraproduktiv also. Und da ich das nun ändern möchte, habe ich den letzten Rest des Tiegels nun endlich aufgebraucht. Gute Idee! Am Ende wurde sie schon ein wenig körnig.
Nachkaufprodukt? Auf jeden Fall! Beim nächsten Mal würde ich allerdings zu der Sorte "Mummy Tummy" greifen, weil diese eher nach Vanille duftet.

And last but not least habe ich den Augenbalsam aus der I+M Freistil-Reihe aufgebraucht. Grundsätzlich würde ich, weil meine sonstige Lotion/Creme ohnehin mild ist, nicht zu einem zusätzlichen Augenprodukt greifen. Gegen meine geschwollenen Lider am morgen, greife ich aber gern zu etwas, das einem einen Feuchtigkeitskick gibt. Dies gelingt dem Augenbalsam leider nicht. Schade! Weil die Inhaltsstoffe echt toll sind. Auch die Konsistenz, die zwischen Lotion und Creme liegt, mag ich durchaus gern. Meine ist auch noch im alten Design, gehalten hat sie wirklich ewig, obwohl ich dann dazu übergegangen bin sie immer brav abends zu verwenden. Ich habe zwischendurch sogar mein Gesicht mit ihr eingecremt, aber leer werden wollte sie einfach nicht ;). 
Nachkaufprodukt? Schwierig! Grundsätzlich nicht, weil eine Extra-Creme unnötig ist, aber irgendwie habe mich doch ein wenig an diesen Schritt gewöhnt. Kategorisch würde ich einen Nachkauf also nicht ausschließen ;).


Eingeschlichen hat sich bei mir ein weiteres konventionelles Produkt. Ich konnte mich nicht so recht entscheiden, welche Reinigungsmilch ich nun nachkaufen sollte, meine neigte sich allerdings dem Ende zu. Über das Reinigungs Öl-Fluid von Balea hatte ich aber viel Gutes gelesen und seitdem ich reizfrei pflege, funktionieren bei mir Öle inzwischen weitaus besser. Zudem wollte ich nicht nur ein einzelnes Produkt online bestellen. Das Fluid kommt ohne Duftstoffe und Alkohol aus und so habe ich es kurzentschlossen gekauft.

Der Kauf eines neuen Ponyhütchen Cremedeos wäre nicht unbedingt notwendig gewesen, da ich noch ein paar zu Hause habe. Da ich mir aber unbedingt noch einen Tiegel der Weihnachtszauber Sheamousse nachbestellen musste und mich Kirschblüten im Frühjahr einfach so angesprochen haben, durfte der Tiegel in der Travel Size dann mit.

Über den Skin Recovery Daily Moisturizer muss ich wohl nicht viele Worte verlieren. Ist inzwischen einfach mein liebster Sonnenschutz!



Was habt Ihr denn so aufgebraucht & nachgekauft?


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