[Haul] CremeKampagne...oder: wer suchet, der findet...Niacinamide

31.08.2015

Eigentlich hatte ich einen ganz anderen Post geplant, aber meine Freude über meinen neuesten Fund ist gerade so groß, dass ich sie direkt mit Euch teilen muss. In meiner Review zur Mysalifree-Nachtcreme hatte ich ja bereits ein bisschen beanstandet, dass mir in den NK-Produkten oftmals ein paar schöne Booster bzw. Wirkstoffe fehlen; Tocopherol wird oft nur zur Konservierung eingesetzt, Hyaluronsäure ist nicht immer zugelassen und Niacinamide habe ich bisher nur in einer Creme gefunden, die viele irritierende Inhaltsstoffe enthält. 

Mir persönlich hat unter meiner Tagescreme mit LSF vor allem ein Serum gefehlt, das reizfrei ist, Feuchtigkeit spendet und idealerweise den ein oder anderen Wirkstoff enthält. Einen zu hohen Alkoholanteil merke ich, da er meine eher trockene Haut noch trockener macht, Duftstoffe quittiert meine Gesichtshaut mit Spannungsgefühl. Die Suche nach der eierlegenden Wollmilchsau, also.^^ 

[Review] Deep Steep Foot Cream...oder: Ja, ist denn heut' schon Weihnachten?

29.08.2015

So ganz unberechtigt ist die Frage wohl nicht; immerhin sind es laut Kalender nicht mal mehr 4 Monate bis Weihnachten - auch wenn ich innerlich ein paar Tränchen deshalb vergieße. Während sich, gefühlt, bei Twiter, Instagram & Co schon alle auf den Herbst freuen, bin ich noch immer in Sommerlaune und möchte bitte nicht, dass sich meine Lieblingsjahreszeit schon wieder verabschiedet. Auch wenn der Gedanke an gemütliche Tage, eingemümmelt in einer kuscheligen Decke, begleitet von Duftkerzen und einem heißen Getränk schon etwas für sich hat...den kühleren Temperaturen kann ich grundsätzlich nichts abgewinnen. Ich bin und bleibe wohl einfach ein Sommerkind.

Die Foot Cream Candy Mint von Deep Steep hat es, trotz Ihres weihnachtlichen Aussehens (und ihres eher weihnachtlichen Inhalts - aber dazu später mehr), in meine Sommerfavoriten geschafft. Oder sagen wir: Jahres-Favoriten. Meine Füße sind nämlich das ganze Jahr immer irgendwie trocken und so richtig konnte mich da noch keine Fußcreme überzeugen (gut, ob man da jetzt tatsächlich eine spezielle Fußcreme benötigt, stelle ich mal dahin).

Deep Steep gehört zu den Marken, die mir irgendwie sympathisch sind. "Irgendwie" trifft den Nagel auch auf den Kopf: ich habe nämlich keine Ahnung warum. Oftmals gefällt mir das Konzept einer Marke, sie bietet etwas, das mir wichtig ist oder ich verbinde, Dank einiger Messebesuche, Gesichter und Gespräche damit. Nichts davon trifft auf Deep Steep zu. Abgesehen davon, dass die Firma aus South Carolina stammt und vegane & tierversuchsfreie Produkte vertreibt, weiß ich nichts über die Marke. Geworben wird, wie immer, mit "natürlichen" Inhaltsstoffen. Außerdem sind die Produkte glutenfrei, nicht gen- manipuliert und ohne chemische Konservierungsmittel. Ach ja, alles "organic", mehr findet sich da allerdings auch kaum auf der Homepage - leider auch keine Info darüber wie hoch der Anteil der kbA-Inhaltsstoffe ist oder ähnliches. Ich müsste eigentlich kritischer sein, aber ich weiß auch nicht...es ist wohl die Ente, die ich so süß finde ;).

Deep Steep Foot Cream Candy Mint

Aufgebraucht & Nachgekauft Juli & August 2015

26.08.2015

Mit meinem Aufgebraucht & Nachgekauft-Post bin ich diesmal richtig früh dran - oder richtig spät; je nachdem aus welcher Perspektive man dies betrachtet ;). Den Post für den Juli habe ich diesmal übersprungen; aktuell leere ich einfach nicht soviel als das es sich gelohnt hätte, dem einen eigenen Beitrag zu widmen.

Vielleicht liegt das so ein bisschen an meiner Creme-Faulheit in Zusammenhang mit dem wechselhaften Wetter und dem fehlenden Urlaub in südlichen Gefilden.

Deshalb zeige ich Euch heute die gesammelten Werke des Juli und Augustes.

Lavera, Alverde, Neutrogena, Mysalifree, Sante

[Review] Mysalifree Nachtcreme*...oder: Everybody's Free to...

23.08.2015

Wear Nightcream. ;) 

Na gut, eigentlich heißt es im Original von Baz Luhrmann, den ich seit seiner Neuauflage von Romeo und Julia sehr verehre, "to wear sunscream", aber das tue ich ja inzwischen ohnehin ganz brav. Während man inzwischen doch aus einer relativ großen Zahl an milden Reinigungsmilchen wählen kann - es sei denn, man ist im Urlaub und hat lediglich das Drogeriesortiment zur Verfügung (so erging es mir just diese Woche). Gestaltet sich die Suche nach einem geeigneten reizfreien Pflegeprodukt doch ein wenig schwieriger - zumindest, wenn man im Naturkosmetik-Sektor bleiben möchte.

Gerade beim Thema Nachtcreme scheiden sich die Geister: notwendig oder herausgeworfenes Geld? Einige Marken vertreten die Ansicht, dass Nachtcremes sogar störend wirken, da die Haut verlerne sich selbst zu regenerieren. Proklamiert wird insbesondere die fettfreie Variante; wie immer im Zuge des "die Haut könne dann nicht atmen"-Mythos. Zu Beginn meiner Umstellung klang das auch für mich recht einleuchtend und funktionierte anfänglich durchaus gut. Inzwischen bin ich davon abgerückt, denn es hat, gerade bei meiner trockenen Haut, durchaus Vorteile auch am Abend zu cremen: da die Durchblutung im Schlaf ansteigt, können Wirkstoffe leichter von der Haut absorbiert werden. Die Hauttemperatur steigt ebenfalls und somit der transepidermale Wasserverlust: zusätzliche Feuchtigkeit ist also hilfreich. Während die Haut tagsüber damit beschäftigt ist, sich vor schädlichen Umwelteinflüssen zu schützen, kann sie sich nachts auf die Regeneration 'konzentrieren'. 

Im Prinzip verfahre ich ja auch nicht anders, wenn ich eine Handcreme verwende: wenn sich die Haut trocken anfühlt, creme ich und setze nicht darauf, dass sich meine Haut vom häufigen Händewaschen nachts selbst regeneriert. Vermutlich fällt der Griff zur Handcreme leichter, da ich die Reizung unmittelbar spüre, während das bei UV-Strahlung, freien Radikalen, Abgasen und Co. oft anders aussieht. 

Da ich am Tage immer eine Feuchtigkeitscreme mit LSF verwende, war eine Tagescreme für mich auch weniger spannend. Stattdessen durfte ich die Nachtcreme von Mysalifree kosten- und bedingungslos testen. Abends benutze ich im Wechsel ein BHA-Peeling + Gesichtsöl und eine Creme. Bislang waren das die Martina Gebhardt Sheabutter-Lotion und -Cream. Die Cream trage ich zusätzlich auf, um den TEWL, also den Wasserverlust der Haut, zu minimieren, da sie Lanolin und Sheabutter enthält, die okklusiv wirken.

Mysalifree Nachtcreme

[Review + Gewinnspiel] Mysalifree Reinigungsmilch*

16.08.2015

Dass ich tatsächlich noch mal ganz bewusst ein PR-Sample annehmen würde, damit habe ich wohl selbst am allerwenigsten gerechnet. Neben dubioser und unpassender Anfragen, mache ich es mir selbst nicht gerade leicht; neben der Inhaltsstoffe, müssen für mich auch die Werbeversprechen passen. Wenn man dann kritisch nachfragt, verläuft etwaiger eMail-Verkehr plötzlich im Sande - vielleicht ist man aber auch einfach noch mit der Recherche nach Studien beschäftigt, die die eigenen Warnung belegen ;).

Als dann die Anfrage kam, ob ich die Augenpflege von Mysalifree ausprobieren möchte, habe ich mich allerdings tatsächlich sehr gefreut. Frau Ischler, die hinter Mysalifree steckt, hatte ich nämlich schon auf der diesjährigen Vivaness kennen lernen dürfen. Das Konzept, eine Marke herauszubringen, die komplett auf reizende Inhaltsstoffe verzichtet, ist in Sachen Naturkosmetik absolut einzigartig; zwar führen einige Marken entsprechende Linien, beschränken sich in ihrem Sortiment aber eben nicht nur auf diese. Auch Deklarationen wie "hypoallergen" oder "speziell für sensible Haut" kennen wir, bedeuten aber eben nicht zwangsläufig, dass die Produkte auch tatsächlich mild bzw. reizfrei formuliert sind. Nun ist Frau Ischler mit einer Reihe an Intoleranzen natürlich ein hervorragender Motor, um eine solche Produktpalette anbieten zu können, im Sinne: wenn man nicht fündig wird, nimmt man es eben selbst in die Hand. 

Persönlich benutze ich keine Augencreme, da ich ohnehin reizfrei pflege und meine normale Creme auch im Augenbereich verwende. Spannender wäre für mich ein Hyaluronsäureprodukt gewesen, dies ist, aufgrund der synthetischen Gewinnung und Auflagen des Biosiegels allerdings nicht erlaubt. So kam ich in den Genuss meine reizfreie Reinigungsmilch-Reihe weiterzuführen.

Apropos Biokosmetik; die Mysalifree-Produkte sind nach dem ÖLMB (Österreichisches Lebensmittel Buch), Codexkapitel 8a zertifiziert. Ähnlich wie bei anderen Siegeln, werden auch hier Mindestangaben zum Anteil der Rohstoffe aus kontrolliert-biologischen Anbau gemacht (hier mind. 95%), zudem wird ein biologischer Mindestanteil des Endprodukts vorgeschrieben. Die Auflagen sind allerdings höher als die der EU und auch der gängigen Siegel; so finden z.B. unangekündigte Kontrollen statt und auch die Herstellungsverfahren sind regelmentiert; so darf ein Bleichen oder Desodorieren nicht stattfinden.

Mysalifree Reinigungsmilch


Hersteller: GreenSmile GmbH

Inhalt: 100 ml

Preis: 22,95€

Inhaltsstoffe: AQUA (Wasser), ORYZA SATIVA BRAN OIL (Reiskeimöl)*, GLYCERIN*, POLYGLYCERYK-3 DICITRATE/STEARATE (pflanzlicher Emulgator), CETYL ALKOHOL (Fettalkohol; Konsistenzgeber, Koemulgator; Emollient), LACTIC ACID (Milchsäure), SODIUM BENZOATE (Konservierungsmittel), XANTHAN GUM (Verdickungsmittel), POTASSIUM SORBATE (auch Kaliumsorbat; Konservierungsmittel), TOCOPHEROL (Vitamin E; Antioxidanz, auch Konservierungsmittel), GLYCINE SOJA OIL (Sojabohnenöl), ORYZA SATIVA BRAN EXTRACT (Reiskleiextrak)*

Siegel: gem. ÖLMB, Bio-Kosmetik, vegan

Ein Blick auf die Inhaltsstoffe zeigt; auf reizende Inhaltsstoffe wird hier tatsächlich verzichtet. Interessant ist dies vor allem für Menschen mit einer Salicylatunverträglichkeit, aber auch für diejenigen, die, wie ich, schnell auf ätherische Öle/Duftstoffe reagieren. Auch auf besserverträgliches Parfum wird verzichtet. Für mich besonders interessant, da ich festgestellt habe, dass ich selbst auf dise Variante inzwischen mit einem Spannungsgefühl reagiere (wie bei der Alva sensitiv Reinigungsmilch). Zudem findet sich kein Alkohol in den Produkten.

Die Reinigungsmilch basiert auf Wasser und Reiskeimöl - und nicht wie ähnliche Produkte auf Sonnenblumen- oder Olivenöl. Das Besondere an Reiskeimöl: es enthält eine Reihe an Lecithinen, die als Rückfetter bei normaler und trockener Haut das Austrocknen nach dem Waschen verhindern. Zudem unterstützen sie den natürlichen Schutzmantel der Haut gegen Umwelteinflüsse und der hohe Gehalt an Linol- und Linolensäure kann sich bei Hautkrankheiten positiv auswirken. Hinzu kommen Tocopherole, die sich zwar auch im Sonnenblumelöl finden lassen, aber aufgrund des Fehlens von mehrfach ungesättigten Fettsäuren, hat Reiskeimöl eine hohe oxidative Stabilität. Ebenfalls besonders: aufgrund der vorgegebenen Restriktionen wird das Bio-Reiskeimöl per CO2-Extraktion gewonnen, welches aufwendig ist, dadurch wird aber auch verhindert, dass Lecithine und Co vermindert werden oder verloren gehen.

Wie zu erwarten duftet die Reinigungsmilch nicht, riecht aber auch nicht unangenehm, sondern eher pappig-cremig. Ich liebe den Airless-Pumpspender, da er zum einen eine vollständige Produktentnahme ermöglicht (anders als beispielsweise bei Martina Gebhardt, wo man sich sehr mit den im Flakon enthaltenen Resten abmühen muss), zum anderen das Produkt vor Kontaminierung schützt. Bei der Reinigung verzichte ich, wie angegeben, auf das Wattepad, und gebe etwa einen Pumpstoß auf das feuchte Gesicht. Dieser fällt m.E recht großzügig aus, weniger würde also auch genügen. Die Konsistenz liegt etwa zwischen der eher flüssigen I+M Freistil Reinigungsmilch und dem cremigen Martina Gebhardt Sheabutter Cleanser. Die Reinigungswirkung hat mich wirklich überrascht: sie reicht schon fast an "squeaky clean" heran, jedoch ohne jegliches Spannungsgefühl oder trockene Haut. Im Gegenteil; sie fühlt sich durchaus weich und gepflegt an. Mit der Reinigungsmilch bin ich etwa 2 Monate hingekommen und das bei täglicher Benutzung - morgens und abends.

Die Mysalifree-Biokosmetik ist salicylat- und glutenfrei, kommt ohne Duft- und Farbstoffe, enthält keine ätherischen Öle und ist vegan. Die Haltbarkeit wird mit 6 Monaten angegeben.

Anfänglich beschrieb ich meinen Unmut über die Werbung mit bzw. ohne "unbedenklicher Inhaltsstoffe". Insbesondere in Sachen NK findet man häufige entsprechende Claims, was ich mehr als schade finde! Statt unnötiger Panikmache sollte man m.E. vielmehr auf die Umweltaspekte und auf die Wirkung eingehen. Was ich an Mysalifree mag: hier wird nicht mit nicht-enthaltenden Konservierungsmittel geworben, da diese einfach notwendig sind, um die Produkte mikrobiologisch zu sichern und haltbar zu machen. Weder möchte ich mir kontaminierte Produkte ins Gesicht schmieren, noch mit einem schnellen Aufbrauchen kämpfen. Auf in die Kritik geratene Inhaltsstoffe wird verzichtet. Ein Punkt der natürlich diskutabel ist; erfrischend fand ich, dass ich genau das und zudem sehr konstruktiv mit Frau Ischler tun konnte und wir uns in einigen Punkten auch darauf verständigen konnten, dass wir unterschiedlicher Meinung sind. In diesem Fall halte ich den "Better safe than sorry"-Ansatz für gangbar, insbesondere weil bei einigen Inhaltsstoffen der Augenmerk nicht auf eine vermeintlich kanzerogene Gefahr gelegt wird, sondern auf den Umweltaspekt.

Zugegeben die Reinigungsmilch ist nicht sehr günstig, der Preis ist allerdings durch die Inhaltsstoffe aus kbA und des aufwendigen Herstellungsverfahren begründet. Zudem ist das Unternehmen kein großer Konzern, der die Kosten entsprechend umverteilen oder durch große Rohstoffabnahmen vermindern kann. Durch die hohe Ergiebigkeit, empfinde ich den Preis auch nicht sonderlich hoch, da ich damit recht lange hingekommen bin. Wem der Sheabutter Cleanser von MG zu reichhaltig ist oder die I+M Freistil Reinigungsmilch zu leicht, der dürfte mit Mysalifree glücklich werden. Auch wenn man keine sonderlich empfindliche Haut oder Unverräglichkeiten hat ;). Ich freue mich jedenfalls sehr, dass ich meine reizfreie Gesichtspflege um eine weitere naturverträgliche Marke erweitern kann. :)

Gewinnspiel

So, und jetzt seid Ihr dran: wenn Ihr auch gern mal die Produkte von Mysalifree ausprobieren möchtet, könnt Ihr mit etwas Glück dies nun in Form eines Sets bestehend aus Shampoo, Duschgel und Körperlotion tun. Frau Ischler hat mir 5 Pakete zur Verfügung gestellt, da deren MHD im September abläuft. Laut Kosmetikverordnung muss ein MHD bei Produkten angegeben werden, wenn diese nicht länger als 30 Monate haltbar sind. Es wird dabei allerdings nicht zwischen Tiegeln und Spendern unterschieden; Letztere können allerdings nicht von Aussen kontaminiert werden, da das Produkt nicht mit den Fingern entnommen wird. Die Airless-Spender hatte ich ja bereits angesprochen. Es handelt es sich also nicht um ein Verfallsdatum, zudem sind die Produkte ungeöffnet und so noch gut 3-4 Monate länger haltbar.

3 dieser Pakete verlose ich hier auf dem Blog, eines auf Instagramm und eines via Twitter/Facebook - Ihr könnt also Eure Gewinnchance erhöhen.

Was Ihr dafür tun müsst: nichts ;)

  • lediglich über 18 Jahre alt sein und über 
  • eine Postanschrift in Deutschland, der Schweiz oder Österreich verfügen 
  • und eine eMail-Adresse angeben über die ich Euch im Gewinnfall erreichen kann 
  • ich werde die Pakete unter allen verlosen, die diesen Kriterien entsprechen 
  • der Gewinn wird Euch direkt von Mysalifree zugesandt 
  • der Rechtsweg ist natürlich ausgeschlossen, denn die Gewinner werden von mir ausgelost 
Ich verzichte bewusst auf das "seid Leser meines Blogs/Twitter-/Instagram-Follower", weil ich keine Abo-Zahlen aufgrund eines Gewinnspiels generieren möchte 

Einzig einen Kommentar müsst Ihr mir hinterlassen, damit ich weiß, dass Ihr gewinnen möchtet. Wer seine eMail-Adresse nicht hinterlassen möchte, kann mir stattdessen auch eine eMail an 

strawberrymouse@gmx.net  senden

Das Gewinnspiel endet am Sonntag, den 23.08.2015 um 23:59 Uhr


Kennt Ihr Mysalifree eigentlich schon? Achtet Ihr auf milde Pflege?

[Review] I+M Freistil Shampoo...oder: Rapunzel, Rapunzel,...

13.08.2015

Shampoo ist ja so ein Thema, das irgendwie keines ist. Also zumindest kein spannendes; es soll soll einfach Kopfhaut und Haare reinigen. Dies spiegelt auch die INCI-Deklaration wieder; ungefähr 90% eines Shampoos machen Wasser, Tenside und Verdickungsmittel aus. Der Rest ist im Prinzip werbelastig: die Haare sollen sich griffiger anfühlen, gut kämmbar sein und sich nicht statisch aufladen. 

In meinem Fall ist Shampoo dann aber doch ein Thema: ich habe eher trockene Kopfhaut und vertrage viele konventionelle Tenside nicht. Diese führen bei mir zu Schuppen und juckender Kopfhaut und waren damals, nach langer Suche nach einem geeigneten Produkt, der Beweggrund auf Naturkosmetik umzustellen. Mit den milderen Zucker- und Kokostensiden komme ich deutlich besser zurecht. Allerdings liegt hier auch die Tücke im Detail. Oder vielmehr in der Zertifizierung. Cocamidopropyl Betaine beispielsweise, ein mäßig irritierendes Tensid, welches einen Anteil an Erdöl erlaubt. Ich habe nichts gegen Erdölprodukte in Pflegeprodukten, verzichte der Umwelt wegen aber darauf. Bei Ecocert ist dieses zugelassen, bei anderen Siegeln wie BDHI und NaTrue nicht. Zeigt also, dass ein genauerer Blick auf's Etikett doch lohnt.

Dass ich ein großer Fan der I+M Freistil-Serie bin, ist ja nichts Neues ;) Ich finde die mild formulierten Produkte in der NK-Kategorie klasse. Da war es natürlich auch nahe liegend das Shampoo zu testen. Zum einen enthält es milde Tenside, zum anderen wird auf deklarationspflichtige Duftstoffe und 'bösen' Alkohol verzichtet. Das kann meiner Kopfhaut ja nur gut tun.

I+M Freistil Shampoo

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