[Unboxing] Blogger BIOty Box #3: Geben und Nehmen

31.01.2016



Hallo, mein Name ist Sandra und ich habe ein Nagellack-Problem. 

Sagt mein Freund. Darauf gekommen ist er, als er mir halb-amüsiert, halb-geschockt dabei zuschaute wie ich meinen Kosmetik-Kram vorm Umbau aus unserem kleinen Bad in das noch viel kleinere Bad ins Obergeschoss schleppte. Jetzt ist es nicht so, als hätte sich meine Sammlung auf dem Weg dorthin plötzlich via Mitose verdoppelt - sie umfasste auch schon vorher rund 50 Fläschchen...aber sie stehen nun konzentriert auf dem Fensterbrett. 

[Skincare] Reizt Du noch oder pflegst Du schon?

25.01.2016

Leider habe ich heute kein Fo... ach halt, habe ich ja doch ;)

Ich gebe es zu: der Titel ist etwas reißerisch, aber so ist er gar nicht gemeint! Fast wäre es zu diesem Blogpost auch gar nicht gekommen und zwar aus zweierlei Gründen: 

Ich weiß, dass das Thema reizfreie Pflege nicht für jeden ganz "reiz-frei" ist ;). Der ein oder andere ist schon etwas genervt und predigen möchte ich nicht. Allerdings hat sich für mich, seit meiner Umstellung auf eben genau diese, sehr viel geändert und daran möchte ich Euch teilhaben lassen. Ich persönlich finde die "Hautgeschichte" hinter dem Blogger ja immer sehr spannend - auch um vergleichen zu können, ob verwendete Produkte wohl für mich in Frage kämen - und deshalb erzähle ich heute meine.

Der zweite Grund: ich finde, man kann immer viel behaupten, aber ich sehe gern Belege - und an diesen hat es bisher gemangelt. Im März 2015 hatte ich Euch, nach ewigen Zeiten, meine aktuelle Gesichtspflegeroutine gezeigt, die ich kurz vorher endgültig auf reizfrei umgestellt hatte. Nur an eine fotografische Dokumentation meines Hautzustands hatte ich nicht gedacht...

Zufällig bin ich nun auf ein paar Fotos meiner Haut vor der Umstellung gestoßen, so dass ich Euch heute einen Vorher-Nachher-Vergleich liefern kann. Denn: ein Bild sagt mehr als 1000 Worte (die schaffe ich allerdings bei dem Thema trotzdem ;)).

The Story of my (Skin-)Life...

In Kürze: während meiner Teenager-Zeit hatte ich alles, nur keine Teenie-Haut: pickelfrei, glatt, weich, unproblematisch. Anfang 20 änderte sich das: mein Hautzustand wechselte von "yay" zu "ney". Ich bekam Unreinheiten, Pickel, Unterlagerungen und trockene Haut. Ein schleichender Prozess der Verschlimmerung unter dem ich zu leiden begann. Mit Mitte - Ende 20 begann ich mich ein bisschen mehr mit Inhaltsstoffen auseinanderzusetzen, blieb aber an der "Wissenschaftlichkeitshürde" hängen und hinterfragte nicht sehr viel. Ich fing an einen Reinigungsschaum zu verwenden und liebte das squeaky-cleane Gefühl. Anfänglich nahmen die Unreinheiten auch ab, aber irgendwann wurde meine Haut fettig. Etwas, das ich von ihr überhaupt nicht kannte. Es wurde so schlimm, dass ich tagsüber sogar zu Blotting Papers griff, um den ständigen Glanz zu minimieren. Für einige nicht außergewöhnlich, kannte ich aber von meiner Haut so gar nicht

Ich besuchte das erste Mal eine Kosmetikerin und litt! Schmerzen! Hinterher sah ich furchtbar aus, aber nach einer knappen Woche besserte sich die Lage. Danach traute ich mich allerdings erst mal eine Weile nicht mehr zu einer Behandlung. Zum einen, weil ich es unangenehm fand jemanden so nah an mich & meine schlechte Haut zu lassen und zum anderen, weil es einfach dermaßen weh getan hatte. Ich lebte also weiterhin mit Spannungsgefühl, Unterlagerungen und Unreinheiten. 

Irgendwann wurde mir das sogar egal, einfach weil ich immer mehr Probleme mit meiner Kopfhaut bekam: trocken, Schüppchen und ein ständiges Jucken, das mich die Wände hochgehen ließ. Von den kühleren Monate kannte ich das bei mir zwar schon, aber es wurde immer schlimmer und quälte mich auch die restlichen Monate des Jahres. Ich begann zu recherchieren und auszuprobieren. Ich konnte SLS (Sodium Lauryl Sulfate) und SLeS (Sodium Laureth Sulfate) als die Hauptauslöser identifizieren; der Umstieg auf NK-Shampoos mit milderen Tensiden brachte Erleichterung. Ich wollte mehr: wenn das auf dem Kopf schon gut funktionierte, dann doch sicher auch im Gesicht. Zudem wollte ich ohnehin verstärkt auf tierversuchsfreie und umweltschonende Produkte achten. Für einen leichteren Umstieg - und die Gewissheit welchen Hauttyp ich eigentlich habe - suchte ich erneut eine Kosmetikerin auf, diesmal eine aus dem NK-Bereich und begann auf die Produkte von Martina Gebhardt umzusteigen. 

Dies brachte schon mal eine leichte Besserung. Ich ließ den Reinigungsschaum weg und meine Haut normalisierte sich; die Zeiten des permanenten Glanzes waren vorbei - den Zusammenhang zwischen fettiger Haut und der zu aggressiven Reinigung erkannte ich allerdings (noch) nicht. 

[Life] Von Baustellen, Betten, Bloggen und braunen Haaren

19.01.2016

Ich mache es wie der Wintereinbruch: völlig unerwartet kommt er - bzw. komme ich- um die Ecke ;). Allerdings hoffe ich, dass Ihr Euch darüber mehr freut als ich mich über die eisigen Temperaturen und den Schnee. 

Jetzt ist es nicht so, dass ich Schnee hasse...ich kann ihn halt nur nicht leiden ;). Wenn ich Auto fahren muss, z.B. oder wenn man den Mist mit ins Haus schleppt und die Socken immer irgendwie nass sind. An zwei, drei Tagen im Jahr, in der Weihnachtszeit und wenn ich nicht arbeiten muss, finde ich ihn ganz nett. Abends durch den frisch gefallenen Schnee stapfen, wenn er die Welt wie in Puderzucker hüllt und alle Geräusche schluckt oder im Sonnenlicht glitzert...

Apropos Weihnachten. Was hatte ich mir vorgenommen endlich mal wieder so richtig in Weihnachtsstimmung zu kommen. Im Vorfeld hatte ich entsprechende Deko gekauft, wollte Geschenke basteln und Plätzchen backen. Es hätte so schön werden können...ja, wenn da nicht unsere Baustelle gewesen wäre. Von unserer Illusion den Umbau bis zum Weihnachtsfest bewerkstelligt zu haben und Silvester entspannt hier mit unseren Freunden feiern zu können, mussten wir uns ziemlich schnell verabschieden. Wie das so ü30 ist: es geht bergab mit der Substanz. ;) Was für uns gilt, gilt leider auch für das Haus, welches eben genauso alt ist wie wir. 

Beim Entfernen das alten Fliesen hat sich herausgestellt, dass die Rohre dringend erneuert werden müssen und wir aufgrund der Thermik froh sein können, dass sie uns nicht schon längst um die Ohren geflogen sind. Mein innerer Bade-Junkie hat kurz hyperventiliert ;).

Zudem hat sich herausgestellt, dass der Druck auf unsere Heizung 10x höher ist als er sein sollte und auch da dringend etwas geändert werden muss. Hinter einer Wand hatten wir Schimmel, bei der Berechnung der Fliesen hat sich die Firma zwei Mal vertan und es musste auf Nachlieferungen gewartet werden. In anderen Worten: der Bau ist noch immer nicht abgeschlossen und die Kosten inzwischen fast doppelt so hoch wie anfänglich veranschlagt. 

Den Satz "aber wenn's dann fertig ist, wird's total schön" kann ich inzwischen nicht mehr hören. Einen Euro für jedes Mal und der Umbau wäre zur Hälfte finanziert :D. Das frühe - entgegen meinem Bio-Rhythmus' - Aufstehen, um die Handwerker 'reinzulassen, ständig fremde Leute im Haus, der Baustaub, der einfach in jede Ritze kriecht und der beengte Lebensraum zehren an den Nerven. Da wir das Erdgeschoss leer räumen mussten und Möbel & Co. auf den Keller und das obere Geschoss verteilen, leben wir quasi im Bett, weil alles voll steht. Unsere Küche ist, weil auch dort gefliest wurde, die meiste Zeit nicht benutzbar und seit Wochen leben wir ohne Kühlschrank. Ich vermisse gesundes Essen, Sport und Bewegungsfreiheit. Da es bei mir beruflich am Jahresende immer besonders anstrengend wird, hat sich das diesmal gut gepasst: ich versuche nämlich so wenig Zeit zu Hause zu verbringen wie möglich. 


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