[Beautygeplänkel] Liebster Blogaward...oder: es wird mal wieder Zeit für ein Gespräch...

29.05.2016

Fräulein Immergrün hat mich nominiert: und zwar für den liebsten Blog-Award. Ich habe mich sehr gefreut, muss aber leider gestehen, dass ich zwar schon bei dem ein oder anderen Tag mitgemacht habe (zuletzt z.B. bei 7 Fakten über mich), aber noch immer zwei angefangene Posts, sprich zwei Nominierungen, in meinem Entwurfs-Ordner schlummern... 

Das liebste Fräulein hat aber ganz wunderbar passende Fragen zu Themen gestellt, über die ich mir schon länger Gedanken mache und über die ich ohnehin schreiben wollte. Und solche Schneeball-Geschichten sind ja auch immer etwas schwierig. Deshalb wandele ich das nun einfach ein wenig um; denn einen Beautygeplänkel-Post gab es auch schon ewig nicht mehr. Und mache es mir einfach, denn ich lasse die Fragen einfach mal so stehen - vielleicht hat ja noch jemand Lust diese zu beantworten?

Ich warne schon mal vor; dieser Beitrag wird etwas länger ;)

1. Warum bloggst Du? 

Diese - auf den ersten Blick - so einfache Frage, hat es ganz schön in sich, finde ich. Klar, ich könnte mit einem lapidaren "weil es mir Spaß macht" antworten und läge damit auch nicht falsch. Es macht mir nämlich großen Spaß und ich habe schon immer gern geschrieben - nur nicht von Anderen lesen lassen :D. Zurecht könnte man sich also fragen, was die sonstigen Beweggründe sind. Berühmtheit, Reichtum? Denn natürlich ist es schön, wenn andere Menschen das lesen, was man schreibt und man Feedback erhält. Und hier passiert das natürlich in einem anderen - meinem - Rahmen, ohne Wichtigkeit für die Zukunft, ohne Benotung. So dass ich mich schon manchmal frage, warum ich nicht eher damit angefangen habe...Aber manchmal auch mit einem anderen Druck, nämlich; interessiert es überhaupt jemanden, ob und was ich hier schreibe? Gefällt Anderen überhaupt was und wie ich schreibe? Sollte ich mir nicht endlich mal wieder die Zeit zum Posten nehmen? 

Mein eigentlicher Beweggrund mit dem Bloggen zu beginnen, war übrigens mein Kopf bzw. die Probleme, die ich mit meiner Kopfhaut hatte. Ich suchte im Internet und würde nicht so recht fündig. Der Umstieg auf NK-Shampoos brachte Erleichterung, also beschloss ich komplett umzustellen und dachte mir, dass es vielleicht auch andere Menschen gibt, die daran interessiert wären. Inzwischen habe ich weiter recherchiert, bin bei reizfreier Pflege angelangt und möchte zeigen, dass sich diese beiden Bereiche durchaus vereinen lassen: aus den richtigen Beweggründen und nicht aufgrund von Panik. Ich lerne immer noch dazu und möchte Andere daran teilhaben lassen. 

Zudem ist das Bloggen ein wunderbarer Ausgleich zu meinem Job, der mir unglaublich viel Freude bereitet, der aber sehr zeitintensiv ist, manchmal belastend und bei dem sich Berufliches und Privates sehr vermischen. 

Und der u.a. dafür verantwortlich ist, warum ich mich hier nicht zeige. Vieles wäre sicherlich einfacher, wenn ich das tun würde und ich finde es selbst sehr spannend das Gesicht hinter dem Blog zu sehen, aber dann wäre der Blog auch bald nicht mehr mein Refugium und diese Grenzziehung erlaubt es mir, den Blog eben als den Ausgleich zu nutzen, der er ist.

Übrigens wäre es gelogen, wenn ich sagen würde, dass ich am Anfang nicht auch mal gedacht hätte, dass so ein Presse-Sample toll wäre ;). Inzwischen habe ich dazu aber ein anderes Verhältnis...aber dazu kommen wir noch...











2. Bist Du zufrieden mit Deinem Blog oder würdest Du gern etwas ändern? Hast Du Ziele mit Deinem Blog?

[Review] Batiste Trockenshampoo...oder: eine Geschichte voller Missverständnisse..

16.05.2016

Wenn man meine bisherigen Kommentare unter Trockenshampoo-Reviews liest, dann lauten sie in etwa so: 
Irgendwie erschließt sich mir der Sinn nicht; ich streue das erst ein, um es dann ewig lange auszubürsten. Da könnte ich ja auch gleich Haare waschen.
Ursächlich dafür sind zwei Dinge:
  • Mein Waschrhythmus ist mit 4-5 Tagen recht lang 
  • Ich habe von Natur aus Locken 
Ich habe also keine besonders schnell fettende Kopfhaut, trage keinen Pony und, obwohl meine Haare im Laufe der Zeit ihrer Vogelnest-Flair verloren haben und sowohl kürzer (gewollt) als auch dünner geworden sind (nicht so gewollt), bereitet es mir bei Produkten, die auf die Kopfhaut aufgetragen werden sollen, noch immer Probleme eben diese zu erreichen. Seit ich weiß, dass es Menschen gibt, die durchaus auch mal Sonnenbrand auf der Kopfhaut haben, finde ich diesen Umstand inzwischen weitaus weniger problematisch. ;) Ausprobieren wie lange ich wohl benötigen würde, um ein Trockenshampoo auszukämmen, wollte ich dennoch nicht. 

Dass es zudem farbige Varianten gibt, ermutigte mich nicht gerade, da ich weder 'richtig' braun-, noch blond- oder gar rothaarig bin. Und grau werde ich schon von alleine... 

Ich lebte also lange Jahr glücklich und zufrieden ohne Trockenshampoo. Und hätte es auch noch weitere Jahre getan, hätten wir nicht beschlossen unser Bad umzubauen. Im Vorfeld hatte ich mich bereits mit Unmengen an Baustaub, der ständigen Gesellschaft von Handwerkern und dem Fehlen meiner geliebten Badewanne abgefunden. Was ich allerdings nicht bedacht hatte: ich gehöre zu der von Mario Barth beschriebenen Spezies von Frauen, die Duschen/Baden mit und ohne Haare betreiben ;). Unser Bad in der oberen Etage verfügt zwar über eine Duschkabine, aber lediglich über ein kleines Waschbecken mit einem sehr kurzen Wasserhahn, der Haare waschen so ganz und gar nicht zulässt. 

Tja, und dann hat man das Dilemma, denn die Frage "Duschen mit oder ohne Haare?" gewinnt plötzlich an äußerster Wichtigkeit. Insbesondere dann, wenn man entschieden hat, dass sie für zu Hause noch ganz passabel aussehen (man also "ohne Haare" waschen, duscht), man spontan dann aber doch zu einem Termin muss oder sich verabredet hat und feststellt, dass man vielleicht doch lieber die Haare hätte waschen sollen. Und dann noch mal komplett duschen, nur um die Haare zu waschen?! 

Bei Diana von I need Sunshine las ich dann einen Post zu den Batiste Trockenshampoos und fand sie erstaunlicherweise ganz interessant. Die Sorte Fruit & Cheeky Cherry sprach mich dufttechnisch auch noch an und so probierte ich dann mal mein Glück. 

Batiste Trockenshampoo Fruity & Cheeky Cherry

Aufgebraucht & Nachgekauft Februar 2016

11.05.2016

Und wieder mal ein Throwback ;) Ich hoffe, Ihr könnt noch...aber wir nähern uns ja so langsam dem Status Quo an.
Heute also meine aufgebrauchten Produkte aus dem Februar und ein bisschen aussortiert habe ich auch...


Beginnen wir gleich mit einem für mich absolut untypischen Produkt: Trockenshampoo. Und jeder, der schon mal einen Post zum Thema veröffentlicht hat, hat sicher von mir einen verständnislosen Kommentar geerntet. 3 Jahrzehnte hat es gedauert bis ich erkannt habe, dass Trockenshampoo gar nicht so unnütz und aufwändig ist, wie ich eben in all dieser Zeit angenommen hatte ;). Meine Meinung geändert hat die Marke Batiste in der Cherry Version, dass ich im Angebot bei Rossmann gekauft habe. Keine NK, aber tierversuchfrei und vegan. Und wie das genau passieren konnte, erfahrt Ihr demnächst in eine Review desselbigen.
Nachkaufprodukt? Kommt definitiv in Frage...

[Review] From Day to Night...oder: Myrto Day Cream T *

05.05.2016

Mein Freund und ich haben uns vor längerer Zeit getrennt. 

Also nicht so wie Ihr jetzt vielleicht denkt ;). In Sachen Wäsche waschen. Während er alles bei 60° wäscht und hinterher in den Trockner wirft (alles!), habe ich es geschafft, mir in den letzten Jahren einen Kleiderschrank voller "max. 40° Feinwäsche"-Stücke zuzulegen. Nachdem er auf diese Weise (m)einen nicht gerade günstigen Pullover auf XXXS-Grösse geschrumpft hat, haben wir beschlossen, dass es besser ist, wenn wir fortan getrennt waschen.

In einem anderen Bereich sind wir von Anfang an getrennte Wege gegangen: während ich tierversuchsfreie und eben hauptsächlich Naturkosmetik kaufe, greift er zu Produkten, die weder das eine noch das andere sind. Ich hab' schon mehr als nur einmal über seine Sucht nach Head & Shoulders ("das macht meine Haare so schön weich!") und Axe gestöhnt. Und ihm immer wieder Alternativen untergeschoben ;). Nicht, dass ich es ihm gewünscht hätte, aber so langsam rächt es sich: trockene und schuppige Stellen auf Gesicht und Körper. Tatsächlich war es nun endlich soweit und er akzeptierte meine Produktvorschläge.

Im vergangen Jahr erreichte mich von Myrto Naturalcosmetics ein Päckchen mit PR-Samples. Dem Päckchen lag neben den beiden Produkten, die ich mir ausgesucht hatte, die Bio Argan Day Cream T bei, welche ich jedoch erst mal zur Seite legte. So richtig begeistern konnte sie mich nicht. Nicht, weil sie nicht schön mild formuliert ist - das ist sie nämlich! Sondern einfach, weil ich keine Tagescreme verwende bzw. eben nur eine mit LSF. 

Nun kam also mein Freund ins Spiel und mir fiel ein, dass ich diese noch in der "Reserve-Kiste" hatte. Ich reichte sie also an ihn weiter.

Wie es der Zufall manchmal so will, war plötzlich meine Nachtcreme leer. Was also tun, wenn die Haut trocken ist? Ich griff zu "seiner" ;). Und war absolut begeistert: die Konsistenz ist nicht zu fest und nicht zu flüssig. Bei einer Tagescreme für trockene Haut hatte ich mir etwas recht fettiges und schweres vorgestellt. Das ist hier überhaupt nicht der Fall! Im Gegenteil: sie spendet angenehm Feuchtigkeit und gleichzeitig auch Fett. Für mich also eine perfekte Nachtpflege. Sie hinterlässt allerdings einen ganz leichten, etwas klebrigen Film auf der Haut. Abends stört mich das nicht; wer tagsüber pudert, für den könnte das auch ganz passend sein. Ansonsten ist das vielleicht Frage des Geschmacks. 

Myrto Naturalcosmetics Bio Argan Day Cream T
© 2013 by strawberrymouse. Powered by Blogger.