[Review] I+M Madame Inge Body Mousse*...

28.01.2017

oder: die Grande Dame der Körperpflege

Ja, ja...gerade hatten wir es noch von nervigen PR-Samples und dann kommt sie heute mit einem um die Ecke.  ;) Als ich allerdings die Ankündigung zur Madame Inge-Linie erhielt und das Angebot etwas probieren zu können, konnte ich schlecht nein sagen, denn dass ich die Berliner Firma mag, ist ja kein Geheimnis. Ich finde es noch immer großartig, dass es schon so lange eine Naturkosmetik-Marke gibt, die reizfreie Pflege anbietet und so empfehle ich die Freistil-Serie auch immer wieder gern. Eine Review zur Reinigungsmilch findet Ihr z.B. *hier*.
Und die Unternehmenswerte "FAIR ORGANIC VEGAN" sprechen für sich.

Die 'neue' Serie - sie ist bereits seit Oktober letzten Jahres im Handel erhältlich - ist eine Hommage an der Unternehmensgründerin Inge Stamm und besteht aus einer Body Mousse und einem Dusch-Körperpeeling. Letzteres war für mich nicht so interessant, da ich normalerweise keine Peelings verwende, aber die als luxuriös angepriesene Body Mousse umso mehr.


[Review] Couleur Caramel Essential I Palette...

23.01.2017

...oder: Love At 2nd Sight

Dekorative Kosmetik kommt hier auf dem Blog leider immer etwas kurz. Nicht, dass ich nicht wollte, aber da ich kaum Teint-Produkte benutze, fällt alles in Richtung Foundation schon mal 'raus. Und dann wäre da noch die Sache mit den Fotos; mir fehlen diesbezüglich Lust, Talent und das richtige Equipment. Die dunkle Jahreszeit ist da nicht gerade förderlich. 

Da es heute um die Eye Essential 1 Palette von Couleur Caramel geht, nehme ich das "essential" hinsichtlich der Fotos mal wörtlich ;) Und widme ihr einfach mal einen Post.



Es gibt Beautyprodukte, die findet man auf den ersten Blick nicht so spannend. So erging es mir zumindest mit eben dieser. Während Mexi und Jenni Ende vorletzten Jahres ganz begeistert waren - und diese schließlich auch kauften, war ich eher *gähn* - was soll ich auch mit einer Palette, die im Prinzip alle Farben enthält, die ich bereits besitze?!

[Review] Biobrush Berlin* - Zähneputzen (öko)logisch?

17.01.2017

Ich geb's zu: das Thema Zahnbürsten ist auf den ersten Blick nicht unbedingt spannend. Dachte ich zumindest - doch ich wurde eines Besseren belehrt...

Auch wenn ich gern mal an Naturkosmetik herumnörgele, für eines bin ich ihr mehr als dankbar (neben der tollen Menschen, die ich aufgrund meines Hobbies kennen lernen durfte): den Denkanstoß hin zu einem nachhaltigeren Leben. Ich bin zwar noch immer nicht die Queen of Zero Waste (oft genug eher noch eine Umweltsau), aber inzwischen ist mein Bewusstsein zumindest dahingehend sensibilisiert und ich arbeite an mir.

Ein Thema, das mich dabei schon länger beschäftigt, sind in der Tat Zahnbürsten. Wohl kein Wunder; habe ich täglich ja mindestens zwei Mal im Mund. Da bei mir ein erhöhtes Paradontose-Risiko besteht, halte ich mich auch an das 1x1 der Zahnhygiene und wechsle brav (anders als bei Mascara ;)) alle 2-3 Monate die Zahnbürste. Macht also 4-6 Bürsten, die jährlich in den Müll wandern. Klingt erst mal nicht so wahnsinnig viel, in 10 Jahren sind das aber immerhin 50 Zahnbürsten.

Versucht habe ich es bereits mit der Eco Bamboo-Zahnbürste aus BPA-freien und biologisch abbaubaren Nylon und Bambus. Obwohl ich mir damals die als "weich" ausgelobte Variante gekauft habe, war sie mir einfach viel zu hart und das Gefühl im Mund und an den Zähnen so unangenehm, dass ich sie ziemlich schnell wieder entsorgt habe. Auch die Wechselkopf-Zahnbürste aus dem Biomarkt - macht auch Müll, aber immerhin etwas weniger - konnte mich aus den gleichen Gründen nicht überzeugen. Mit dem Thema ökologisch abbaubare Zahnbürsten war ich also erst mal durch. 

Behind the Scenes: oder warum ich manchmal kein PR-Sample brauche,

12.01.2017

um zu wissen, dass ein Produkt nichts für mich ist.

Das Blogger-Leben ist doch ein Traum; Einladungen zu Events, von Firmen gepudert und ein Badezimmer voll mit Produkten, die man kostenlos zur Verfügung gestellt bekommen hat. 

Die Realität sieht natürlich anders aus: je nach Professionalisierungsgrad, steckt eine ganze Menge Arbeit im selbigen und bei 5 Lesern, öffnet man auch nicht jeden Tag den Briefkasten und findet Pakete gefüllt mit Produkten. Mal ganz von der Frage abgesehen, ob man das überhaupt möchte. Das dies auch schnell in Frust umschlagen kann, darüber hat Karin//Kosmetik Natürlich im vergangenen Jahr geschrieben. Und meine Meinung zu PR-Samples habe ich hier auch schon einmal ausführlich kund getan.



Die aktive Seite hinsichtlich kostenloser Produkte tendiert in meinem Fall gen Null. Dennoch flattern immer mal wieder Anfragen in mein eMail-Postfach. Inzwischen kann ich darüber lachen, aber anfangs war die Freude groß, schließlich hat jemand mein kleines Blögchen in den weiten des Internets gefunden, um dann schnell in Enttäuschung umzuschlagen. 95% sind nämlich Schrott: Produkte, die so überhaupt nicht zu mir und meinem Blog passen (und die manchmal schon fast absurd sind: von Hängematten bis hin zu Hochzeitskleidern oder einer selbst erstellten Infografik, die einen wahnsinnigen Mehrwert für den Leser hat). Das Gros sind ohnehin Copy+Paste-Nachrichten. Manch einer schafft es immerhin, ins Impressum zu schauen und meinen Namen in die Nachricht einzusetzen. Viele aber nicht mal das. Richtig übel nehmen kann ich das noch nicht einmal, denn klar, virales Marketing boomt. Und Hand auf's Herz: wer hat nicht schon mal ein Produkt gekauft, dass von einer lieben Bloggerin hoch gelobt wurde?^^ 

Auch eine beliebte Form der Anfragen: ob man nicht für ein bestimmtes Portal schreiben möchte. Natürlich nicht gegen Bezahlung, nein, gegen Reputation. Ich soll also bitte Content liefern, jenseits meines eigenen Blogs, quasi kostenfrei, aber nicht umsonst, denn das brächte ja auch meinem Blog Aufmerksamkeit. Klar, oder ich blogge einfach hier...

Die dritte Form, der Anfragen bezieht sich auf "Kunden", die immer auf der Suche nach Bloggern sind, die über die Marke, ein Produkt o.ä. schreiben. Die Entlohnung häufig gering, umso höher aber die Anforderungen; der Beitrag müsse so und so lange online bleiben und natürlich müssen die Verlinkungen "do follow" sein. In diesem Fall spielt die Reputation des Bloggers dann keine Rolle ;). 
Anfragen zum Mediakit oder zur Preisliste, beantworte ich standardmäßig damit, dass ich so etwas nicht habe, da ich einen privaten Blog betreibe und dies auch so beibehalten möchte. Vor einigen Monaten erreichte mich allerdings eine Anfrage einer Agentur, die bei passenden Auftraggebern auf mich zukommen wolle. Sponsored Posts ist so eine Kategorie, die ich eigentlich nicht bedienen möchte. Interessant fand ich aber, dass die Do-Follow-Link-Sache angesprochen wurde und ich solche von vornherein ausschließen konnte. Eigentlich eher erschreckend, zeigt es doch, dass es da noch genug Firmen und offensichtlich auch Blogger gibt, die dies anbieten und annehmen. Spaßeshalber und aus Neugierde habe ich mich eintragen lassen, da daraus keine Verpflichtung für mich entstand. Ratet mal wie viele passende Kooperationspartner mir bisher vorgeschlagen wurden...(ja, "0")

Dass sich nicht jedes Start Up erlauben kann, Geld für Beiträge auszugeben, verstehe ich und da ich mit dem Blog nicht das Ziel verfolge Geld zu verdienen, habe ich auch nichts gegen ein Produkt-Sample einzuwenden. 

Blogger-Mantra: kosten- und bedingungslos!

Und auch, wenn es gebetsmühlenartig wiederholt wird; es hat schon einen Sinn. Schließlich möchte ich selbst bestimmen, ob, wann und in welcher Form ich darüber berichte (oder eben auch nicht) und vor allem: ehrlich.  

Aufhänger für diesen Beitrag war auch eine spezielle Anfrage, die ich vor vier Wochen erhielt: eine Creme, die mit MIR kooperieren möchte. Da man sich die Mühe gemacht hatte, meinen Namen einzufügen, las' ich erst mal weiter. Eine Repaircreme bei Hautproblemen fand ich schon mal spannend. Ayurvedische Produkte sind jetzt nicht so ganz meins, aber hey. Während ich gewohnheitsmäßig nach den Inhaltsstoffen suchte, zeichnete man aber schon mal ein Bild über die zukünftige Zusammenarbeit: ich bekäme eine Creme zur Verfügung gestellt und würde im Gegenzug einen Blogbeitrag und/oder Instagram Post mit Feedback und der entsprechenden Verlinkung und vorgegebenen Hashtags verfassen. Ganz offensichtlich haben zwar die meisten Blogger 'kosten- und bedingungslos' verinnerlicht, nicht aber unbedingt Marken oder PR-Agenturen.

Hier übrigens die Inhaltsstoffe der "hochwertigen ayurvedischen Produkte, die Natürlichkeit, Tradition und Wirksamkeit vereinen":


Ingredients (Inhaltsstoffe):
Petrolatum (Vaseline), Cocos nucifera oil (Kokosöl), Cera Microcristallina (Mikrowachs), Paraffin (Paraffinwachs), Azadirachta indica bark and leave extracts (Niembaum), Curcuma longa rhizome extract (Gelbwurz), Rubia cordifolia root and stem extracts (Färberwurzel), Wrightia tinctoria leaf oil (Sweet Indrajao), Parfum (Parfüm), BHA (Butylhydroxyanisol), Titanium dioxyde (Titandioxyd) 

Ich finde es entbehrt nicht einer gewissen Ironie, dass in der Signatur der eMail 
"Before printing, think about the environment!" steht...

Manchmal braucht man eben kein Sample, um zu wissen, dass ein Produkt nichts für einen ist...

Aufgebraucht und Nachgekauft November & Dezember 2016

07.01.2017

Hach, was wären Jahresanfangs-Beiträge ohne einen Rückblick?
Meinen gibt es diesmal in Form der Produkte, die ich im November und Dezember aufgebraucht habe ;).


Geleert habe ich das Mandelöl von TEA Natura, dass ich bereits in meinem Ecco-Verde-Haul gezeigt habe. Und das war 2015! In Sachen Körperpflege hat sich ein so großer Vorrat ange-sammelt und ich wechsle munter zwischen den Produkten hin- und her, so dass das Aufbrauchen einfach dauert. 
Mandelöl lässt sich prima als In-Dusch-Bodymilk verwenden; ich spüle es allerdings gar nicht erst ab, sondern lasse es einziehen. Funktioniert hat es und mit 3,99€ für 100ml ist es auch erschwinglich, beim nächsten Mal würde ich dann aber doch etwas tiefer in die Tasche und zu einem aus kontrolliert biologischem Anbau greifen.
Nachkaufprodukt? Mandelöl auf jeden Fall, aber dann von einer anderen Marke.

Trotz der vielen Schniefnasen um mich herum, bin ich gesundheitlich ganz gut durch den Winter gekommen. Irgendwann hat es mich dann aber doch erwischt. Bei den ersten Anzeichen springe ich dann immer in die Badewanne. Das Erkältungsbad von Altapharma/Rossmann gehört dabei zu meinen Lieblingen. Wie bei Zahnpasta, habe ich es bei Erkältungsbädern auch lieber etwas minziger.
Nachkaufprodukt? Ja

Apropos heiße Bäder...dass Dresdner Essenz da mein absoluter Liebling ist, ist wohl ein offenes Geheimnis. Deshalb musste ich auch beim Cremebad-Set zuschlagen. Einen der drei Minis habe ich im Dezember verwendet: das Wintercremebad. Im Oktober hatte ich schon meinen kleinen DE-Haul auf Instagram gezeigt; u.a. auch das Cremebad Sanft und Seidig, das tatsächlich auch schäumt. Mit den Minis verhält es sich ebenso, nur sind sie zusätzlich weihnachtlich beduftet. Hinsichtlich der Haut pflegt es nicht übermäßig, trocknet sie aber auch nicht aus.
Nachkaufprodukt? Ich fürchte, bei dem Set handelt es sich um eine Limited Edition. Deshalb leider nicht möglich.
edit:Natürlich Schöner hat mich darauf aufmerksam gemacht, dass im Cremebad Mikroplastik enthalten ist. Da liest man einmal die Deklaration nicht...Generell unnötig, in einem Badezusatz umso mehr. Deshalb kein Nachkauf, auch wenn dieser möglich wäre.

Wenn irgendwo Grapefruit draufsteht, dann muss ich es in aller Regel auch kaufen. So auch das Duschöl Shibuya von Ponyhütchen, welches mit 14,99€ für 150ml wahrlich nicht günstig ist. Weil Duschgel nun mal hauptsächlich Tenside sind, greife ich da normalerweise auch zu NK-Drogerie-Produkten. Aber die Mischung aus Zitrusduft und Öl, hat mich dann doch neugierig gemacht. Das Duschöl ist recht flüssig (obacht! Man sollte den Deckel deshalb auch immer gut verschließen; ich habe das natürlich nicht gemacht und es ist direkt umgekippt und ausgelaufen...) und emulgiert leicht auf. Für den Winter ist es mir nicht reichhaltig genug, in den wärmeren Monaten fand ich es aber klasse. Es pflegt eben schon einen Tick mehr als es ein normales Duschgel tut.
Nachkaufprodukt? Jein. So sehr ich den Duft mochte...Duschgel und hinterher ein Öl tun es auch. Bei einem Angebot würde ich aber sicher noch mal zugreifen.



Muss ich zur Skin Recovery Daily Moisturizing Lotion von Paula's Choice eigentlich noch viel schreiben?! Mein liebster (mineralischer) Sonnenschutz, da er nicht weißelt (nur kurz, zieht dann aber ein), ein angenehmes Hautgefühl hinterlässt und super bei meiner eher trockenen Haut funktioniert. Aus Umweltgründen möchte ich eigentlich auf das Silikon verzichten, aber aufgrund der Glamour Shopping Week habe ich dann noch mal zugeschlagen und dann auch schon wieder eine Tube geleert. 
Nachkaufprodukt? Wenn es mal wieder ein entsprechendes Angebot gibt, ja. 

Die Balea Q10 Anti-Falten-Creme mit LSF wurde in der Skincare-Community ziemlich gehyped. Kein Wunder; die Formulierung ist gut, mild und der Preis ist unschlagbar. Ich vermute bei mir schon seit längerem, dass ich bei heißen Temperaturen synthetische Filter nicht so gut vertrage, da dann meine Haut immer spannt und brennt. Mit dem Kauf wollte ich die Hypothese nun endlich nachprüfen. Allerdings hat die Abfüllung im Tiegel mehrere Nachteile: Oxidation, Gewicht und Masse. Aufgrund des Glastiegels und dessen Gewichts habe ich sie dann doch nicht mit in den Urlaub genommen. Ohnehin muss man ziemlich schichten und bei meiner Tube bzw. dem Spender von Alga Maris, kann ich die Mindestmenge weitaus besser einschätzen. Und den Duft fand ich gewöhnungsbedürftig. Kein Wunder; die Creme ist zwar mild parfümiert, seit ich aber unbeduftete Produkte im Gesicht verwende, reagiere ich da sehr empfindlich drauf. Übrigens habe ich mich vergriffen bzw. hatte die Filiale, in der ich die Creme gekauft habe, nur die LSF 15-Variante da. Die 30er habe ich dann später gekauft. Die 15er ist etwas leichter und lässt sich m.E. besser schichten, hat aber eben auch den Nachteil des niedrigeren LSF. 
Nachkaufprodukt? In der 30er Variante ja, allerdings nicht als alleiniger Sonnenschutz. Wegen des Preises habe ich eben noch mal online nachgeschaut und da scheint es diese nicht mehr zu geben. Schade!

Der transparente Puder aus der Organic Wear-Serie von Physician's Formula gehört nach wie vor zu meinen Lieblingen, um das Glänzen des Sonnenschutze zu minimieren. Dies ist der zweite Tiegel, den ich nun geleert habe. Leider wurde er ausgelistet. Ein Back Up habe ich noch hier, danach muss ein Ersatz her - vielleicht habt Ihr ja einen Tipp für mich? Derzeitig liebäugele ich mit den UnPowder von RMS Beauty. 
Nachkaufprodukt? Leider nicht möglich :(



Flouridgaltige NK-Zahncremes...ein Dauerthema bei mir. Von Tom's of Maine hatte ich bereits eine Variante und mochte sie wahnsinnig gern. Im Sommerurlaub habe ich in Florida dann noch mal eine gekauft: Whole Care Peppermint, die mir genauso gut gefallen hat, wie die Sensitive Maximum Strength. Sie schmeckt einfach so toll und frisch nach Minze, der Schaum ist angenehm - nicht zuviel und nicht zu wenig - und die Reinigungsleistung ist klasse. Nachteil: sie enthält ein nicht ganz so mildes Tensid und ist hier nicht erhältlich.
Nachkaufprodukt? Prinzipiell ja, denn sie hat mich von allen getesteten NK-Zahncremes am meisten überzeugt, so dass ich sogar über das Tensid hinwegblicken würde. Da ich sie aber in Übersee bestellen müsste, nicht.

Die Styx Aloe Vera Körpercreme Probe steht so ein bisschen stellvertretend für die Proben, die ich in letzter Zeit geleert habe. Schon 2016 habe ich mir vorgenommen, dass ich nicht mehr soviel hamstern will. Aufgrund einiger Kurztrips im November und Dezember habe ich kräftig daran gearbeitet, wollte den Müll dann aber nicht noch mit nach Hause nehmen. Da es hauptsächlich Duschgele und Bodylotions waren und mich keine davon so richtig umgehauen hat, fand ich das dann auch hinsichtlich eines Aufgebraucht-Posts okay ;).


Von zwei Produkten habe ich mich getrennt, ohne sie vollständig aufzubrauchen: das Manuka Honey Gel von Living Nature habe ich schone eine gefühlte Ewigkeit. Und auch wenn so viele davon schwärmen, habe ich nicht den Eindruck, dass es bei mir Unreinheiten schneller abklingen lässt. Den Geruch finde ich furchtbar und da es nur reizt, aber nicht hilft, aber auch schon zu alt ist, um es weiterzugeben, wird es nun entsorgt. BHA und Retinol funktioniert bei mir einfach sichtbar besser.

Warum ich mir von P2 Perfect Look! Beauty Nails gekauft habe, weiß ich beim besten Willen nicht mehr. Besitze ich auch schon eine gefühlte Ewigkeit. Ich habe ihn/sie/es dann als Unterlack verwendet bis er so eingedickt ist, dass er nicht mehr wirklich zu verwenden war. Auch ein Verdünner hat nicht geholfen und so kommt er nun weg.

Nachgekauft habe ich lediglich Zahncreme; die von Alverde mit Nanaminze.


Ich hoffe, Ihr seid gut ins neue Jahr gekommen!
Habt Ihr Euch schon von Altlasten befreit?

It's All About The Karma, Baby

02.01.2017

Von Instagram, Gesten und guten Vorsätzen - der etwas andere Jahres-Rück- und Ausblick. Oder wie ich mich an meinem Hacker "räche"...

Vielleicht habt Ihr es schon mitbekommen; letzte Woche wurde mein Instagram gehackt. Nach einem anfänglichen "möge den Hacker der Blitz beim... - Ihr wisst schon was ;) - treffen", war ich einfach nur traurig. Auch wenn ich nicht täglich poste, steckt einfach Zeit in so einem Account. Und auch wenn es vielleicht komisch klingt; Emotion. Seien es die Bilder, die ich natürlich nicht gesichert hatte, die privaten Nachrichten die ich erhalten habe und vor allem, die netten Kommentare und Kontakte. Und auch wenn es sicherlich Menschen gibt, die mehr Facebook-Freunde haben als ich Follower dort, war ich auf die 450 doch irgendwie stolz.
Ja, sicherlich nicht die Welt, aber gemessen an meinen (nicht-existenten) SEO-Fähigkeiten; ich benutze Hashtags nach Lust und Laune und dass das quadratische, das bevorzugte Bildformat ist, weiß ich auch erst seit Helis Artikel ;). Und auch wenn mich in letzter Zeit diese "I follow you, follow me"-Spielchen genervt haben - da freut man sich über vermeintlich neue Interessierte, um dann festzustellen, dass sie einen Tag später schon wieder weg sind. Und mal ehrlich, warum macht man sich die Mühe x Leuten zu folgen, nachzukontrollieren und dann zu entfolgen?!
Trotzdem war Instagram bisher - abgesehen vom Blog natürlich - mein liebstes Soziales Medium. Auch wenn der Perfektionismus immer wieder bemängelt wird; ich bin wohl einfach ein visueller Typ. Ich mag schöne Bilder. Ich mag es, dass man sich nicht auf 160 Zeichen beschränken muss. Ich mag den Mix aus Information und Ästhetik. Und ich mag die Spontanität. Ich kann mal eben etwas posten, ein Lebenszeichen, ein Blitzlicht aus dem RL senden. Anders als auf dem Blog, wo ich eben wesentlich mehr Zeit in die Artikel investiere. Es mag etwas verwundern, aber es gibt tatsächlich Momente, da fasse ich mich auch gern mal kurz ;). Beim Bloggen habe ich das Gefühl, dass die Erwartungshaltung eine andere ist; 3 oder 4 Zeilen erscheinen mir als ungenügend.

Verrückt, aber ich habe mich wahnsinnig gefreut, dass Instagram so schnell reagiert hat und ich meinen Account zurückbekommen habe. Um dann am 31.12. festzustellen, dass er erneut gehackt wurde. Natürlich habe ich zwischenzeitlich meine Fotos nicht gesichert - wer rechnet auch damit, dass so etwas so schnell wieder passiert? Ich zumindest nicht. Ich könnte jetzt traurig sein, wütend, ich könnte mich fragen, warum ausgerechnet mir das passiert und warum jemand so etwas tut. Aber ganz ehrlich? Ich habe da keine Lust drauf. In dubio pro reo; vermutlich handelt derjenige einfach gedankenlos und nur ich bin diejenige, der dies negative Gefühle beschert. Da spiele ich nicht mit!

Lächle - es ist der einfachste Weg deinem Gegner die Zähne zu zeigen

Quelle: http://brittanyherself.com/cgg/smiling-is-contagious/


Gefühlt waren meine Twitter- und Facebook-Timeline in letzter Zeit voll davon, wie schrecklich das Jahr 2016 war. Und ja, es hatte so einige Tiefen...

Umso mehr hat mich vor ein paar Tagen ein Facebook-Status berührt: ein Aufruf 2017 ein wenig schöner zu machen, in dem man den ersten 6, die den Status kommentieren, im Laufe des Jahres eine Überraschung zu kommen lässt. Einen Brief, einen selbstgebackenen Kuchen, ein Buch...was einem so einfällt und ohne Vorankündigung, ganz wenn einem danach der Sinn steht. Einzige Bedingung: dies ebenfalls im eigenen Profil zu posten.

Das Prinzip dahinter: Random Act of Kindness. Ein zufälliger Akt der Freundlichkeit.

How do we change the world? One random act of kindness at a time 

Natürlich können wir uns grämen, darüber klagen wie furchtbar das vergangene Jahr war oder uns darüber beschweren, was uns so Furchtbares passiert. Oft sind wir so damit beschäftigt, die negativen Dinge zu sehen, dass wir die guten Seiten darüber vergessen. Wir ärgern uns über den gehackten Instagram-Account, den unfreundlichen Verkäufer oder die schlechten Nachrichten. Dass wir überhaupt das Privileg eines Smartphones, Internetzuganges und die Zeit all dies zu nutzen haben, beachten wir nicht. In unserem Ärger kommen wir gar nicht auf die Idee, dass der Verkäufer vielleicht auch einen schlechten Tag hat. Und weil wir schon mal in negativer Stimmung sind, überlesen wir all die positiven Dinge, die in der Welt passieren.

Dabei sind es oft die kleinen Dinge, die einem ein Lächeln ins Gesicht zaubern und einen schlechten Tag in einen guten verwandeln: eine SMS von einem Freund von dem man lange nichts gehört hat, eine hübsche Postkarte zwischen all den Rechnungen oder das Kompliment eines Fremden.

Ah, kindness. What a simple way to tell another struggling soul that there is love to be found in this world

Ja, gegen die Ungerechtigkeit in der Welt, gegen den Tod, Kriege und Hunger, mag so eine kleine Geste auf den ersten Blick nichts ausrichten. Aber sie gibt Hoffnung...
Statt sich also nur über das Schlechte aufzuregen und darauf zu warten, dass mit dem Jahreswechsel nun alles anders/besser wird, sollte man selbst damit beginnen etwas zu ändern.

Quelle: https://kindnessblog.com/2014/07/11/100-random-acts-of-kindness/

Die obigen 100 Ideen sind, zugegebenermaßen, recht amerikanisch. Und einige davon setze ich ohnehin jeden Tag um, weil sie für mich einfach in Sachen Höflichkeit dazu gehören, aber sie sind ein guter Denkanstoß und zeigen, dass man für einen RAK nicht unbedingt viel Geld ausgeben muss.

Ich bin kein Freund von guten Vorsätzen für's neue Jahr, aber um 2017 endlich etwas strukturierter zu sein, habe ich mich dazu entschlossen ein Bullet Journal zu beginnen. Beruflich weiß ich schon lange, dass mich To Do-Listen weiterbringen; es wird Zeit dies auch auf den privaten Bereich zu übertragen. Und auf den Blog. Vielleicht klappt es dann auch mit den regelmäßigen Sicherheitskopien ;)

Statt mich über meinen gehackten Account zu ärgern, werde ich jetzt eine eigene RAK-Liste darin anlegen und meine Energie lieber in die Umsetzung dieser stecken.

In diesem Sinne: "Be the change you want to see in the world..."
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