Fahrlässigkeit 2018 - Von Vorsätzen und dem Bloggen...

07.01.2018

Nachdem wir die Flut an Adventskalender-Gewinnspielen überstanden haben, uns im Anschluss an die Jahresrückblicke geklickt haben, folgen sie nun: die Vorsätze für das neue Jahr. Oder eben auch nicht: auf Instagram habe ich durchaus den ein oder anderen kritischen Kommentar zu den üblichen "New Year's Resolutions" gelesen. Tenor: man hält sich ohnehin nicht länger als ein paar Wochen daran und für Veränderung braucht man auch keinen bestimmten Zeitpunkt.
Tomorrow, is the the first blanc page of a 365 page book. Write a good one

Recht habt Ihr! Natürlich ändert sich nicht die Welt, in der Nacht vom 31.12. auf den 1.1. - so wenig wie ich mich an meinem Geburtstag magically 1 Jahr älter fühle...Und wer sich vornimmt, plötzlich seinen kompletten Lebensstil zu ändern, nachdem er jahrelang einen anderen gepflegt hat, wird dies auch ziemlich schnell wieder aufgeben. Zuviel auf einmal zu verlangen, kann reichlich frustrierend werden.

Dennoch ist so ein "jungfräuliches" Jahr irgendwie prädestiniert für Neuanfänge und Veränderungen. The first page of a new chapter oder mit Hesse gesprochen: "Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne..." Und so ertappe auch ich mich dabei, dass ich gerade zum Jahreswechsel gern neue Pläne schmiede. Das was gewesen ist, zurücklassen und noch einmal von vorn beginnen. Und während ich das schreibe, schwirrt mir prompt "Erase and Rewind" von den Cardigans durch den Kopf. Einmal den Resetknopf drücken, bitte!

Das Problem sind ja auch gar nicht die Vorsätze und es spielt auch keine Rolle, ob man dem Kind einfach einen anderen Namen gibt: Ziele oder Pläne... Das eigentliche Problem sind die Gründe, die man findet, um diese wieder über Bord zu werfen. 

Ich könnte jetzt also einen wunderbar pinteresquen Artikel dazu schreiben, wie man diese besser formuliert und erreicht. Nur leider fühle ich mich selbst noch völlig gefangen in der  "Jahresendstimmung" und vermisse den Zauber des Neuanfangs. Damit meine ich nicht mal Favoritenposts des vergangenen Jahres oder den noch ausstehenden Aufgebraucht-Post des Dezembers. Ich bin mehr so in der Warteschleife 2017, mein persönliches Täglich-grüßt-das-Murmeltier. Trotz der Bronchitis am Jahresende, fühle ich mich nicht krank und bin fit genug für Arbeit & Co, gleichzeitig fühle ich mich aber müde und erschöpft. Das mangelnde Sonnenlicht macht sich bei mir so richtig bemerkbar und ich könnte ständig und stundenlang schlafen. Selbst das Vitamin D Supplementieren bringt nicht den erwünschten Erfolg. Und auch arbeitstechnisch ist eher 2017 als 2018, weil ich noch einige Projekte zu ende bringen muss. Durch die "Feiertagspause" lag Vieles auf "on hold".

Der Wunsch energetisch loszulegen ist da, aber ich bremse mich gerade selbst aus. Seit ein paar Monaten habe ich z.B. endlich eine ganz normale 5-Tage-Woche, aber so richtig warm geworden bin ich mit ihr (noch) nicht. Auch wenn es toll ist, zu wissen dass man am Wochenende frei hat. Momentan läuft es darauf hinaus, dass ich mir für die freien Tage viel vornehme, aber am Ende kaum etwas umsetze und mich dann über mich selbst ärgere, weil ich die Zeit nicht effektiv genutzt habe.

Das Problem am Faulenzen ist, man weiß nicht wann man damit fertig ist

Und so dümpele ich derzeitig irgendwie vor mir her, obwohl ich gern so viele meiner Vorsätze umsetzen würde. Und vielleicht ist auch gerade das mein Problem; alles auf einmal geht nicht und es fällt mir schwer zu entscheiden, womit ich genau anfange. Bevor das hier nun aber zu einem gänzlichen *Mimimi*-Post verkommt; habe ich durchaus ein paar Ansätze, um meinen derzeitigen Zustand anzugehen. Ideal wären natürlich Sonnenschein und Urlaub, beides derzeitig aber nicht zu realisieren. Immerhin werden die Tage ja nun automatisch länger und für den Februar ist die Fahrt zu Vivaness geplant...
Apropos Februar; dieser wird quasi mein Jahresbeginn. Bevor ich mich neuen Dingen widmen kann, muss ich einfach erst die alten abschließen. Ich hoffe, dass mir das bin zum Februar oder zumindest bis zur Vivaness gelingt, so dass ich den Kopf dann frei habe.
Obwohl ich ein großer To-Do-Listen-Fan bin und nicht ohne meine Filofax aus dem Haus gehe, fehlt es mir oft der Überblick. Um meine Projekte vernünftig angehen zu können, sowohl beruflich als auch privat, benötige ich einfach mehr Struktur. Mein erstes Projekt ist es also ein Bulletjournal anzulegen. Das Journal ist bereits angeschafft und ich habe jede Menge Ideen auf Pinterest gesammelt. Vermutlich wird aber auch das noch bis zum Februar dauern; bei so vielen tollen Pins mit wunderschönen Layouts, setze ich mich als Perfektionistin schön unter Druck...


Druck ist vielleicht auch eine passende Überleitung zu einem Thema, das ich in diesem Post auch noch gern behandeln würde: nämlich der Blog. Bisher meine private Spielwiese und der Ausgleich zu meinem Berufsleben. Deshalb war ich mit meinem bisherigen Status als weltschlechteste Beautybloggerin auch immer d'accord. Schließlich möchte ich damit kein Geld verdienen. Während  Andere in der gleichen Zeit ungefähr dreimal so viele Posts verfasst haben, veröffentliche wann ich lustig bin. Fehlt mir die Zeit, kein Problem - schließlich möchte ich mit dem Blog kein Geld verdienen. Aber irgendwie fehlt mir der rote Faden. Der neue Name und das Layout mit eigener URL waren schon mal ein guter Anfang, aber dennoch nagt immer diese unzufriedene Gefühl in mir. Angekündigt habe ich ja schon lange, dass ich auch gern Themen wie Fair Fashion und andere Eco-Themen behandeln würde. Dann frage ich mich allerdings, ob es nicht noch wirrer wird und wie interessant das sein kann, wenn ich den drölften Beitrag zum Thema Upcycling veröffentliche. Dann denke ich wieder, dass ich mich vielleicht doch auf Naturkosmetik und Skincare beschränken sollte. Aber auch da frage ich mich, ob der xte Beitrag zu chemischen Peelings so interessant ist. Mal vom Recherche-Aufwand abgesehen.

Was interessiert die Leserschaft also? Und genau da liegt mein nächstes Problem. Mich interessiert die Blogstatistik normalerweise nicht besonders. Seit einiger Zeit wird mir aber auch nicht mehr angezeigt durch welche Suchanfragen sich auf den Blog verirrt wird. Offenbar habe ich da im Hintergrund einiges zerschossen. Klar, bin ich natürlich selbst Schuld dran. Seit den Weihnachtsfeiertagen keimt in mir allerdings der Gedanke, Blogspot Blogspot sein zu lassen und jetzt einfach mal zu Wordpress zu wechseln. Bisher, als Lust-an-der-Freude-Bloggerin war mir der Aufwand einfach zu groß. Jetzt wo ich prinzipiell mehr Zeit zum Bloggen hätte - und das hat mir in letzter Zeit viel Spaß gemacht - bzw. mir das einfach besser strukturieren müsste/könnte, wäre es dann vielleicht den Aufwand wert. Zumal hin und wieder die Statistik dann doch eine Rolle spielt, wie eben bei der Vivaness-Akkreditierung. Und das wäre mit Wordpress einfach sauberer zu bewerkstelligen. Zumal die Plattform einfach mehr Möglichkeiten bietet. Ein Neustart sozusagen.

Allerdings wäre das auch mit Kosten verbunden. Bisher bin ich da ja immer die Schiene gefahren, dass man für sein Hobby eben Geld ausgeben kann/muss und dieses deshalb nicht gewerblich betreiben, nur um diese zu decken. Ehrlich gesagt komme ich jetzt allerdings dabei ins Schwimmen. Einfach weil die Kosten letztlich doch das überschreiten würden, was ich bereit bin dafür auszugeben. Also vielleicht doch ein Gewerbe anmelden und mit Affiliate arbeiten? Geld verdienen möchte ich mit dem Blog weiterhin nicht, nur eben einen Teil der dann anfallenden Kosten decken.

Und dann frage ich mich, wie viel Sinn das Bloggen eigentlich noch hat. Sind Blogs inzwischen obsolet? Lohnt all der Aufwand, wenn Instagram doch sowohl visuelle als auch informative Beiträge liefert?

Habt Ihr Vorsätze für das neue Jahr? Habt Ihr diese schon hinter Euch gelassen oder seid Ihr noch voll motiviert? Und: hat das Bloggen noch einen Sinn?

Kommentare:

  1. Ohja ich hänge auch noch in der Warteschleife. Mein großes Ziel für 2018 kann ich erst Ende März in Angriff nehmen und das wurmt mich :-( Grundsätzlich bin ich aber ganz motiviert. Eine Zeitlang habe ich nur 4 Tage die Woche gearbeitet und mir den freien Tag fürs Bloggen reserviert, hat aber nicht wirklich geklappt. Ich habe in der Zeit auch nicht mehr geschafft als in einer 5 Tage Woche. Mhhh ob Bloggen noch Sinn macht... Ich weiß es auch nicht. Ich komme selbst immer seltener dazu Beiträge zu lesen, obwohl ich die individuelle Art von einem Blog mehr schätze als Instagram!

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    1. Ja, Instagram ist wohl eher das Fast Food und Blogs ein 3-Gänge-Dinner ;).
      Ich glaube auch nicht, das Zeit mein Problem ist. Ich habe sonst ja auch mal 6 Tage gearbeitet und hatte dann 3 oder 4 frei. Da könnte man ja sehr viel schaffen. Habe ich aber auch nicht. Mein Problem ist wirklich die mangelnde Struktur und Planung. Ich hoffe sehr, dass ich das mit Hilfe eines Bullet Journals besser in den Griff kriege.

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  2. Nö, du bist nicht die weltschlechteste Beautybloggerin. Das war mein Titel und genau deswegen hat das Ganze auch nach 4 Jahren überhaupt nicht funktioniert bei mir! (ehemals Andreas Wohlfühlblog...)

    Doch, ich denke schon, dass sich Bloggen noch lohnt. Irgendwann werden die Interessierten schlicht und einfach die Nase voll haben vom stupiden Bildchen schauen. Mir bringt Instagram z.B. gar nichts, weil ich ausführliche Erfahrungen lesen will. Ich schau da kaum noch rein, wenn ich ehrlich bin.

    Deine Beiträge mochte ich immer sehr. Mach doch einfach weiter wie bisher und vor allem mach dir keinen Stress mit irgendwelchen optimalen Frequenzen. Dieses "mindestens zwei Posts in der Woche" hat mir damals komplett den Spaß genommen.

    Liebe Grüße,
    Andrea

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    1. Liebe Andrea, vielen Dank für Deinen Kommentar! Ich habe mich auch schon gewundert, wo Dein Blog hin ist...den Titel lasse ich mir aber nicht so schnell nehmen :P
      Was heißt denn in Deinem Fall nicht funktioniert? Das steht ja ein wenig im Widerspruch zu dem, dass sich Bloggen noch lohnt. ..
      So richtig habe ich das Thema Blog auch nicht abgeschrieben. Zugegebenermaßen: ich mag Instagram schon sehr gern und schaue z.B. morgens beim Kaffee trinken immer rein. Ich schätze dabei, z.B. in Sachen Skincare, den schnellen Austausch. Blogposts zu lesen, ist da einfach zeitaufwändiger. Aber das tue ich auch immer noch gern (genauso wie das Schreiben). Blogs sind für tiefergehende Informationen - und bleiben es auch - meine eigentliche Anlaufstelle.

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  3. Liebe Sandra - zuallererst mal: schön, dass du auch zur Vivaness kommst, ich freue mich darauf, dich kennen zu lernen :)
    Ansonsten kann ich deine Gedankengänge gut nachvollziehen, 2017 hatte ich mehr denn je den Eindruck - kann aber auch an der eigenen Filterblase liegen - dass Hobbyblogs nach und nach aussterben, was aber unglaublich schade ist. Denn je mehr Professionalisierung und Monetarisierung man betreibt, desto weniger ist man unabhängig mit dem, was man schreibt und sonst so treibt.
    Instagram wächst, ja, und auch wenn ich ehrlich gesagt die ganze Sache mit der Änderung des Algorithmus und der damit verbundenen Aufregung nicht verfolgt habe, so ist es doch eher ungeschickt, sich somit von einer Plattform abhängig zu machen, die vom einen Tag auf den anderen die eigene Reichweite so stark schrumpfen lassen kann. Auf einem Blog ist man da unabhängiger - und in meinen (altmodischen) Augen auch durchaus langlebiger und ernstzunehmender als eine eigentlich rein visuelle Plattform. Aber das sind nur meine two cents :) Ich würde es jedenfall sehr schade finden, wenn du aufhörst, zu schreiben.
    Was einen Umzug zu Wordpress angeht: das ist eigentlich wirklich recht einfach zu bewerkstelligen. Die Kosten für Server + URL belaufen sich bei mir glaube ich auf knapp 70€ im Jahr, das finde ich vertretbar und ich kann mir auch gut vorstellen, dass man das über Affiliate wieder reinholen könnte - da habe ich aber auch noch keine Erfahrungswerte.
    So oder so bin ich gespannt, wie es bei dir weiter geht! :)
    Ich habe ehrlich gesagt keinen Plan für 2018, außer mein Themengebiet ebenso wie du etwas breiter aufzustellen, zum Beispiel im Bereich Bücher wird einiges kommen, weil ich das Lesen einfach liebe - mal sehen, ob das ankommt, die Statistik wirds zeigen und ich würde mich freuen. Schließlich ist doch der Spaß am Bloggen, dass wir schreiben können, worüber auch immer wir wollen :)

    Liebe Grüße,
    Kati

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    1. Liebe Kati,
      das ist ja toll: dann sehen wir uns auf jeden Fall auf der Vivaness! :)
      Ich denke, das mit dem Aussterben der Hobbyblogs trifft es recht gut und ist wohl auch der Grund meines derzeitigen Haderns. Irgendwie hat man das Gefühl, dass man professionalisieren muss oder es ganz lassen sollte (als Perfektionistin trifft das bei mir natürlich einen Nerv). Eine tatsächliche Monetarisierung habe ich für mich unlängst ausgeschlossen. Andernfalls müsste ich plötzlich Marken toll finden, die nicht in meine reizfreie Routine passen, weil das eben die mit Werbebudget sind. ;) Verbiegen kommt nicht in Frage. Das Gros sagt dann natürlich, dass man ja auch nur mit denen kooperieren kann, die einem persönlich zusagen. Aber irgendwie ist das ja Wettbewerbsverzerrung; ich möchte auch Sachen doof finden können und das öffentlich sagen. Das ist dann auch so ein Punkt, der mich an der Blogosphäre stört: die negativen Geschichten dahinter werden verschwiegen.

      Ganz platt: ich mag Instagram für den schnellen Austausch und ja, ich mag auch die Bilder. Deshalb bleibe ich auch weiterhin dort. Was mein Hadern wohl bestärkt: mein Zuwachs, jetzt wo ich Anfang des Jahres mit dem neuen Account gestartet bin, ist einfach viel größer als der auf dem Blog. Hinter einem Blogpost steckt aber viel mehr Arbeit und das frustriert mich dann vielleicht auch ein wenig.

      Ich würde gar nicht mal wirklich umziehen wollen,sondern nur einen Teil meiner Posts mit rüberkopieren. Die Kosten für meine URL sind relativ gering, dazu kämen dann aber eben noch Wordpress und ich würde das ganze wohl über meinen Anbieter begleiten lassen, weil ich einfach nicht technikaffin genug bin. Da läge ich wohl bei um die 25€ im Monat. Wäre jetzt auch nicht die Welt...und würde ich normalerweise auch für ein Hobby ausgeben, aber da ich gerade in dieser "Was tun?"-Phase bin...

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  4. Das Problem mit der Struktur ist wohl generell ein Problem bei den Menschen, denen Genialität gegeben ist - irgendwo müssen die schließlich auch ihre Defizite haben. Höhö.
    Mir geht es auch ganz oft so, dass mein Kopf voller bunter Ideen ist, die ich schlussendlich aber nur zu einem Bruchteil zu Ende bringe und oft genug an meinem hausgemachten Druck scheitere, statt meine Kreativität und Gedanken als Treibkraft und Energiequelle zu nutzen. Gebessert hat sich das im letzten Jahr tatsächlich definitiv durchs bessere Planen und Aufschreiben, mindmappen, wie auch immer ich meine Notizen und To Do Listen in der freien Seite meines Kalenders auch nennen möchte. Und auch wenn ich doch mal wieder kurz in alte Strukturen zurückfalle, weiß ich, dass ichs besser kann und lasse mich davon nicht zu sehr frusten.
    Was Instagram angeht, bin ich auch sehr gespannt, wie sich die Nutzung weiter entwickeln wird. Ich möchte mich nicht damit abfinden, dass dieser turboschnelle Content auf Instagram das ist, was wir alle wollen. Mal ganz abgesehen von den frisierten Zahlen, die irgendwie langsam zur Normalität werden. Egal wie schnell & simpel es ist, Instagram ist für mich nicht Austragungsort für ausführliche & tiefgründige Beschäftigung mit einem Thema - auch wenn ich mich letztes Jahr ein paar Male dabei erwischt habe, doch lieber schnell einen Instagram Post rauszuhauen als den Blog zu bespielen und mich manchmal unter Druck fühle, beide Kanäle ähnlich zu bespielen, um doch auch möglichst viele auf Instagram zu erreichen.
    Übrigens finde ich Themen wie nachhaltige Kleidung, Upcycling & Co. hier keinesfalls fehl am Platz, da Naturkosmetik durchaus eng mit diesen Lebensbereichen und Themen verknüpft ist. Also nur zu bitte! .)

    Drücke die Daumen, dass sich der Grund für deinen Blogstats-Schluckauf bald findet.

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    1. :D Äußere Ordnung schafft innere Ruhe. Danach sehe ich mich vermutlich derzeitig.
      Ich muss ja zugeben, dass ich auch schon wirklich nette Bekanntschaften geschlossen und interessante Diskussionen via Instagram geführt habe. Vielleicht auch deshalb die Überlegung einfach nur noch dort zu sein. So ganz anspruchslos und mit wenig Zeitaufwand. Aber dann ist da wieder die Sache mit den frisierten Zahlen, die ich dann auch irgendwie nervig finde, obwohl es mir egal sein könnte.

      Ich fürchte der Grund bin ich...weil ich das alles so planlos angegangen bin und mir das HTML im Hintergrund zerschossen :D

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  5. Ich kann deine Gedanken nachvollziehen. Das Bloggen macht dir einerseits Spaß, aber es kostet auch und häufig fragt man sich, wofür man den Aufwand eigentlich betreibt. Ich kann nur sagen: bitte blogge weiter. Ich bin auf Instagram nicht angemeldet und habe es in absehbarer Zeit auch nicht vor. Nur Bilder anschauen bringt mir persönlich nichts. Auf Instagram sieht zudem alles irgendwie unecht aus. Eine riesige Fake Welt.

    Alles Gute für 2018!

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    1. Ja, das fasst es gut zusammen! Obwohl das natürlich irgendwie absurd ist; bei anderen Hobbies fragt man sich ja auch nicht zwangsläufig, warum man den Aufwand betreibt. Das liegt vielleicht am Medium; man ist ja auch immer dem Vergleich mit Anderen ausgesetzt.
      So schlimm ist Instagram gar nicht ;) Ich folge z.B. niemanden der seine Donuts auf dem weißen Laken drapiert. Es gibt da auch viele schöne und reale Accounts.
      Ich werde auf jeden Fall so lange weiterbloggen, wie es mir Spaß macht. Und das tut es gerade.
      Vielen Dank; das wünsche ich Dir auch!

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  6. Hallo Sandra,
    ich habe mir für 2018 vorgenommen, 5 mal am Tag wie 2017 fortzuführen. Ich bezahle für meinen Blogger.com Blog garnichts, dafür habe ich halt auch kein Wordpress. Ich werde noch weiter bloggen, weil ich Lust dazu habe. Auf Instagram in den Lives wird über das Ende von Blogs spekuliert, ich ziehe trotzdem weiter mein Ding durch.
    Totgesagte leben länger!
    Ein gesundes neues Jahr
    LG Nancy :)

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    1. Stimmt! Vielleicht sollte man auch nicht immer so viel grübeln...

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  7. Ach Gott, du Liebe.
    Als hättest du alle meine Gedanken und Gefühle der letzten Wochen und Monate einfach mal in einen Post gepackt. Danke!
    Ich bin heute morgen mit Herzrasen aufgewacht - nicht nur, weil ich über Konferenzen und die Vivaness gegrübelt habe, sondern auch wegen dem Blog ... Du musst doch noch!
    Aber mein Körper ist müde, mir fehlt die Sonne. Eine Freundin meinte kürzlich zu mir: Nimm dir doch mal nur eine Sache am Wochenende vor ... und nicht Fünf! Mit zu vielen Anforderungen und To Dos, die man am Ende vl auch zeitlich nicht schaffen kann, wächst der Frust. Das fällt ganz schön schwer, wäre aber vielleicht gesünder. Was meinst Du?

    Ich sehe das mit dem Blog als Hobby auch so und überlege seit einem Jahr, ob ich eine eigene Domain anmelde, zu Wordpress wechsle. Aber auch Bloglayout und Logo stehen seit einem Jahr auf dem Plan ... und dann schiebe ich wieder.
    Am Ende tut ein Sonntagsausflug mit Sonnenschein irgendwie doch besser - aber ein Druck und inneres "aber du müsstest doch nocht" bleibt.

    Ich lese gern bei dir und freue mich über jeden Artikel. Vielleicht ist das Ansporn genug ;) Vermutlich nicht.
    Aber mein Feedback an dich wäre wohl folgendes: Bleib dir treu und mach, was dich glücklich macht. In "unserer" Szene scheinen mir Blogs (noch!) relevant :)

    Grünste Grüße und alles Gute für Dich

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    1. Doch, das ist ein Ansporn! Ich freue mich, dass hier ja doch immer noch der ein oder andere mitliest,sich beteiligt und eben nicht vom unprofessionellen Chaos hier abschrecken lässt - darum geht es ja auch hauptsächlich beim Bloggen. Um den Austausch.
      Aktuell macht mir das Bloggen viel Spaß und so schreibe ich erst mal weiter und mache mir nebenbei Gedanken wie's mit dem Blog nun weiter gehen soll ;)

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  8. Ich versuche auch, mehr in eine Routine beim Bloggen zu kommen. Instagram zieht mir so viel Zeit weg, und die könnte ich gut für den Blog gebrauchen. Hier mal 15 Minuten, da mal ein halbes Stündchen, ... Das summiert sich bei mir total.


    Ich werde meinen Blog monetarisieren, habe es aber bisher noch nicht zur Gewerbeanmeldung gebracht. Ich habe jetzt einen anderen Job und nur noch 20 Stunden die Woche, und es tut mir gut, so viel Zeit zum Bloggen oder entspannen zu haben. Mir geht es jetzt viel besser als letztes Jahr um die Zeit.

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    1. Das freut mich sehr zu hören!
      Da bin ich gespannt; wir werden uns auf der Vivaness darüber austauschen!

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Vielen Dank fürs Kommentieren :)

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